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Europäische Presseschau: Merkels Schuld am Fusionsflop

dapdEs sollte einer der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne der Welt werden. Aber EADS und BAE kommen nicht zusammen. Europas Presse beschäftigt sich mit den Gründen. Das "Nein danke" der Kanzlerin war ein Irrtum, meint der Economist. Rücksichtslos "wie beim Atomausstieg", poltert Les Echos.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860942.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sollte einer der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne der Welt werden. Aber EADS und BAE kommen nicht zusammen. Europas Presse beschäftigt sich mit den Gründen. Das "Nein danke" der Kanzlerin war ein Irrtum, meint der <i>Economist</i>. Rücksichtslos "wie beim Atomausstieg", poltert<i> Les Echos.</i>

    Die geplatzte Fusion zwischen EADS und BAE in der Presse Europas - SPIEGEL ONLINE
    Je mehr Deutschland gescholten wird, desto mehr war es richtig, diesem Konglomerat keine Zustimmung zu geben. Die "Abstimmungsprobleme" mit Frankreich bei EADS sind schon kompliziert genug.
  2. #2

    Wer "braucht"

    diesen Militärschrott? Abgesehen davon, daß die großen US-Rüstungskonzerne keine Konkurrenz zugelassen hätten/haben, gibt es wahrlich dringendere Aufgaben zu erledigen und andere Bereiche, in denen das Geld erheblich besser angelegt wäre/wird!
    Kriege werden heute völlig anders geführt als vor 20...30 Jahren. Jetzt sind es Wirtschaftskriege, und dafür benötigt man ganz andere "Waffen" - z. B. Bildung!
    Für das mögliche Abwehren der verbleibenden "konventionellen" Warlords dürfte weltweit mehr als genug Kriegsspielzeug zur Verfügung stehen.

    Hände weg von Ausgaben für Dinge und Projekte, die der Menschheit schaden und lediglich einer "Elite" nützen!
  3. #3

    Unsere lieben Nachbarn.

    Ja das kennen wir doch schon lange, nach der Fusion würden die Franzosen von einer französischen Firma sprechen, der Firmensitz natürlich in Frankreich. Die Engländer sind total hinten nach und brauchen technische Entwicklungshilfe von wegen europäischen Gemeinschaftsdenken, dazu hätten dan noch die Amis irgend wie den Fuß zwischen der Tür.
    Endlich zeigt unsere Merkel mal unseren geliebten Nachbarn die Grenzen auf, die anderen sind doch nur selbst verliebte Trittbrettfahrer. Der Gabriel wäre natürlich sofort mit geschwommen wie immer aus sozialer Nächstenliebe.
  4. #4

    Die Rüstungsindustrie ein offenes Buch?

    Was hier angestrebt wurde, ist die totale Kontrolle der CIA
    in der Rüstungsindustrie, mit allen möglichen ,und denkbaren negativen Folgen ,speziell der europäischen Partner. Wobei der Bergriff Partner
    nur als Geldgeber verstanden sein sollte.
  5. #5

    Zeitenwende...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sollte einer der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne der Welt werden. Aber EADS und BAE kommen nicht zusammen. Europas Presse beschäftigt sich mit den Gründen. Das "Nein danke" der Kanzlerin war ein Irrtum, meint der <i>Economist</i>. Rücksichtslos "wie beim Atomausstieg", poltert<i> Les Echos.</i>

    Die geplatzte Fusion zwischen EADS und BAE in der Presse Europas - SPIEGEL ONLINE
    Dass sich mit der Verweigerung der Beginn einer historischen Zäsur in den Beziehungen zwischen Kontinental-Europa und den angelsächsischen Staaten bemerkbar macht, scheint niemand zu glauben...
  6. #6

    War braucht so ein Konglomerat,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sollte einer der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne der Welt werden. Aber EADS und BAE kommen nicht zusammen. Europas Presse beschäftigt sich mit den Gründen. Das "Nein danke" der Kanzlerin war ein Irrtum, meint der <i>Economist</i>. Rücksichtslos "wie beim Atomausstieg", poltert<i> Les Echos.</i>

    Die geplatzte Fusion zwischen EADS und BAE in der Presse Europas - SPIEGEL ONLINE
    in dem am Ende die amerikanische Rüstungslobby das Sagen hat.
    Niemand! Oder, liebe SPON-Redaktion?
  7. #7

    Na ja...

    Zitat von bold_ Beitrag anzeigen
    diesen Militärschrott? Abgesehen davon, daß die großen US-Rüstungskonzerne keine Konkurrenz zugelassen hätten/haben, gibt es wahrlich dringendere Aufgaben zu erledigen und andere Bereiche, in denen das Geld erheblich besser angelegt wäre/wird!
    Kriege werden heute völlig anders geführt als vor 20...30 Jahren. Jetzt sind es Wirtschaftskriege, und dafür benötigt man ganz andere "Waffen" - z. B. Bildung!
    Für das mögliche Abwehren der verbleibenden "konventionellen" Warlords dürfte weltweit mehr als genug Kriegsspielzeug zur Verfügung stehen.

    Hände weg von Ausgaben für Dinge und Projekte, die der Menschheit schaden und lediglich einer "Elite" nützen!

    ...das ist nicht ganz falsch aber doch etwas zu sehr schwarz/weiß gemalt...
  8. #8

    Wo bleibt überhaupt

    die Begründung des Nutzens einer solchen Fusion? Die beiden sind zwar Gemischtwarenläden, bewegen sich aber trotzdem auf sehr verschiedenen Gebieten. Wenn überhaupt, sollte man die echten Rüstungsfirmen rausnehmen und fusionieren und den zivilen Bereich ebenso. Dann hätte man einen regierungsabhängigen Rüstungsbereich und einen marktabhängigen Zivilbereich, was die Sache wesentlich übersichtlicher machen würde.
  9. #9

    Geschichtsstunde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sollte einer der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne der Welt werden. Aber EADS und BAE kommen nicht zusammen. Europas Presse beschäftigt sich mit den Gründen. Das "Nein danke" der Kanzlerin war ein Irrtum, meint der <i>Economist</i>. Rücksichtslos "wie beim Atomausstieg", poltert<i> Les Echos.</i>

    Die geplatzte Fusion zwischen EADS und BAE in der Presse Europas - SPIEGEL ONLINE
    Es ist Deutschland, aus der Sicht seiner Bürger (unisex), schon immer am besten bekommen, wenn das Staatsoberhaupt der ganzen Welt erklären wollte, wie der Globus sich zu drehen hat.

    Gerade in Erinnerung, an solche glorreichen Zeiten, werden die anderen Völker sich sicherlich noch überzeugen lassen, wie erfolgreich, wie überlegen, wie HERRlich die Erde sich unter deutschem Expertentum entwickeln könnte.
    Gewiss werden die seeligen Erinnerungen an den Fürstkanzler, den Hunnenzollern und das Braunauer Nichts unsere Nachbarn und Partner dazu bringen, doch diesmal am deutschen Wesen endlich, endlich zu genesen.
    Ironie aus !

    Ich weiß nicht was man an Physikfakultäten in der SBZ so lehrte,
    Geschichtsbewustsein jedenfalls, hat der größten Physikerin aller Zeiten niemand anerzogen.
    Noch mag es lächerlich klingen, Vergleiche wie oben gemacht anzustellen. Hoffen wir, dass es so bleibt.....
    Und alle Die, welche Merkels Sonderwegen, Alleingängen und Arrogantien zujubeln, sei gesagt:

    Ihr seid vielleicht morgen die Antidemokraten, die nicht bereit waren, ihre republikanischen Freiheiten und Rechte zu verteidigen.
    Ich bin sicher, hätte man dies 1930 einem Bürger Weimars gesagt, hätte er genauso mit dem Kopf geschüttelt, wie ihr gerade.


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