Bei Oliver Kahn war das auch an der Tagesordnung: Die gegnerischen Fans machten regelmäßig Affenlaute, wenn der Bayern-Torhüter in Ballbesitz war und schwenkten bisweilen dazu mit Bananen.
DPARassismus-Vorwürfe gegen die Fans des FC Porto: In der Europa-League-Partie gegen Manchester City sollen sie die England-Profis Yaya Touré und Mario Balotelli massiv beschimpft haben.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...815904,00.html
Bei Oliver Kahn war das auch an der Tagesordnung: Die gegnerischen Fans machten regelmäßig Affenlaute, wenn der Bayern-Torhüter in Ballbesitz war und schwenkten bisweilen dazu mit Bananen.
Dieser Text ist der beste Beleg, das es weiterhin Sinn macht, Rassistische Vorgänge / Schmähungen anzumerken und zu ächten.
Man City hat im übrigen das Spiel gewonnen und damit gab es eigentlich keinen Grund, für die dunkelhäutigen Spieler von City rumzujammern.
Und Kahn wurde wegen seinen Benehmen und Verhaltensweise so verunglimpft.
Nicht schön aber Benehmen und Verhalten, sind selbst bestimmt und veränderbar.
Hautfarbe nicht.
Aber anstatt sich an der Hautfarbe aufzuhängen, sollte man evtl. das Fehlverhalten der Fans gegenüber JEDEM Spieler anzeigen.
Ich sehe jedenfalls keinen Unterschied zwischen einem Affenlaut gegen einen Spieler XYZ mit Schwarzer Hautfarbe und einem Affenlaut gegen Spieler ZYX mit weißer Hautfarbe....
Und daß sich ein Spieler als Reizfigur herausgestellt hat (wie Sie es anscheinden beim Spieler Kahn mit "seinem Benehmen" rechtfertigen), sollte man eigentlich nicht als "Alibi" zulassen.
Rassismus bzw. Systematisches Beleidigen von Egalwelchem Spieler sollte vermieden werden.
Diese Feine Art des Unterscheidens weckt dann bei mir eigentlich nur Erinnerungen an Orwells "Farm der Tiere" und der Regel, "Alle Tiere sind Gleich", welche dann mit einem "Aber manche Tiere sind Gleicher als andere Tiere" (osä.) ergänzt wurde.
MfG
Das ist eine bedenkenswerte Anmerkung. Allerdings könnte man feststellen, dass es hierbei einfach um die Frage handelt, wo man auch bei der Freiheit im Stadion Grenzen ziehen müsste. Sie definieren es allgemein als Respekt. Ich würde die Grenze etwas permissiver und weiter oben ziehen, beim offenen Rassismus. Das ist im Endeffekt wie die Frage ob man nun bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bereits bei 20 oder erst bei 30 km/h geben soll. Also keineswegs ein "manche sind gleicher"
Daß Fußball für einfach gestrickte Seelen schlicht Kriegsersatz ist, sollte sich herumgesprochen haben. Hier darf jeder Affe seine Gefühle spazieren führen, eine Art freie Meinungsäußerung, die sonst weitgehend unterbunden wird, zum Glück. Die zu gewärtigenden Auserwähltheitsphantasien würden die Staatsanwälte auf Jahre beschäftigen. Man kann sich natürlich fragen, wie man die benachteiligten, ungebildeten und zutiefst verstörten Massen anderweitig mit Glücksgefühlen versorgen könnte. Daß die „Schwatten“ körperlich beweglicher sind als wir läßt sich nun mal nicht ändern. Der Sturm in unserer Studentenmannschaft war rabenschwarz, und das sah nicht nur aus wie Musik, das war an Eleganz und Spielfreude nicht zu übertreffen.
Das Dumme an der Geschichte ist, daß dieser Geldfußball mit Sport und Können nur bedingt zu tun hat.