Forum


 

Europa in der Krise: Zahlmeister Deutschland

Griechenland ist pleite, Deutschland debattiert: Sollen wir Milliarden für das marode Land an der Ägäis bezahlen, dieses Fass ohne Boden? Soll die Europäische Union etwa endgültig zur Transferunion mutieren? Es ist endlich Zeit für klare Worte, meint Stefan Kuzmany

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...786532,00.html
  1. #250

    Trennung von Geschäfts - und Investmentbanken

    In GB macht man nun Schritte in die richtige Richtung.
    http://www.zeit.de/2011/38/Bankenreform

    Auszug: Eine unabhängige Kommission unter dem Vorsitz des ehemaligen Zentralbankers John Vickers hat am vergangenen Montag Vorschläge zur Reform des britischen Bankenwesens vorgestellt, deren Kern ein »Schutzschild« ist, der Spareinlagen und Girokonten vor dem risikoreichen Investmentbanking abschirmen soll.

    Warum geht D nicht längst diesen Weg? Transaktionssteuer ist zwar richtig, schützt aber nicht.
  2. #251

    Einfache Antwort

    Zitat von Kurt2 Beitrag anzeigen

    Warum geht D nicht längst diesen Weg? Transaktionssteuer ist zwar richtig, schützt aber nicht.
    Ganz einfach, weil die Spekulanten damit gar nicht einverstanden sind.
  3. #252

    Das geht doch total an der Wirklichkeit vorbei

    Zitat von dubwise1000 Beitrag anzeigen
    3. Deutschland erhält Zinsen aus dem Stabilisierungsfond
    4. Deutschland könnte viel an Ansehen gewinnen, denn es ist maßgeblich für die Stabilität der EU
    Wo steigt denn das deutsche Ansehen. Die Nehmerländer protestieren gegen Deutschland, da ihre Politiker die Meinung verbreiten, dass Deutschland nicht etwa ihre eigene fehlerhafte Finanzpolitik in den vergangenen Jahren sie zum Sparen zwinge.
    Wenn wir erst mal genug Schuldpapiere aufgekauft haben, dann müssen wir das auch, weil Deutschland sonst selbst den Bach heruntergeht. Und dann ist es mit dem inneren Frieden in Europa vorbei. Wir reden eben nicht von "ein paar Milliarden, die wir gut verschmerzen können". (Schon allein die Kombination der Worte "Milliarden" und "gut verschmerzen" dreht mir den Magen um.)
    Die ganzen Rechnungen, die von unserer Regierung veröffentlicht werden, gehen doch immer davon aus, dass die Nehmerländer sich in kurzer Zeit wieder selbst am Kapitalmarkt refinanzieren können. Was passiert denn, wenn sich der augenblickliche Trend fortsetzt?
    Selbst wenn man den südeuropäischen Ländern zugute halten will, dass sie wirklich einen ausgeglichenen Haushalt schaffen wollen, ist es doch gar nicht gesagt, dass sie das auch schaffen.
    Deutschland ist ja auch noch weit von diesem Ziel entfernt. Bisher kenne ich nur Versprechen von Herrn Schäuble, dass wir in zwei/drei Jahren (Das liegt nach der kommenden Bundestagswahl ;-) )einen annähernd ausgeglichenen Haushalt haben werden.
    Wenn wir demnächst anfangen, die Kredite der anderen EU Staaten abzuschreiben, werden wir wieder weit von einem ausgeglichenen Haushalt entfernt sein. Aber das macht ja nichts, da die Schuldenbremse im deutschen Grundgesetz ja Kreditaufnahmen bei Notlagen zuläßt. Die kommende rot/grüne Regierung wird also feststellen, dass auf Grund der schlechten Leistung der vorherigen schwarz/gelben Regierung eine Notlage eingetreten ist, und schon hat man einen Grund, die Schuldenbremse ein paar Jahre zu ignorieren.
    Man erinnere sich, dass in den letzten Jahrzehnten schon mehrere Finanzminister einen ausgeglichenen Haushalt innerhalb von wenigen Jahren angekündigt haben. Geschafft hat es in Deutschland keine Regierung, und in Italien, Griechenland etc. auch nicht.








TOP



TOP