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Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen

In der Euro-Krise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen. Selbst wenn die Kanzlerin mit ihrem Kurs Recht hätte: Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...802445,00.html
  1. #60

    Unglaublich!- :-(

    Man kann es nicht fassen. Wie kann jemand mit Verstand ( sofern vorhanden ) so einen Schwachsinn ablassen wie dieser linke Augstein ? Habe selten so eine verquere schräge Pseudo-Analyse gelesen wie diese. Man fragt sich, warum völlig unbedarfte Möchte-Gern-Kommentatoren überhaupt eine solche Bühne zur Verbreitung blühenden Unsinns erhalten ? Meine Kritik wendet sich nicht an diesen Herrn Augstein, sondern an die Altvorderen, die zulassen, daß ein solcher Schmarrn öffentlich verbreitet wird. All dies hat mit seriöser Berichterstattung oder seriösen Kommentaren nichts zu tun, sondern dient nur der weiteren Verblödung und Manipulierbarkeit einer unkritischen Masse.
  2. #61

    Wir und hässlich ?

    Statement: Wir Deutschen sind auch nicht hässlicher als andere hässliche Hässliche die so hässlich sind wie wir, und davon gibt es eine ganze Menge.

    Hass, hasser, haste nicht gehört.
  3. #62

    Zitat von tailspin Beitrag anzeigen
    Es muss unheimlich frustrierend sein fuer einen Journalisten, gegen das Gros seiner Leser anzuschreiben.

    Da dies auch nicht die Auflage staerkt, muss man sich das leisten koennen. Das ist ein Luxus der hoeheren Art.
    Machen Sie sich keine Sorgen um den "Spiegel". Alle Zeitungen drucken denselben Mist - der ist zwar nicht das, was die Menschen lesen möchten oder womit sie sich verstanden fühlen, aber es ist das, was die Regierungspressestellen veröffentlicht sehen möchten. Und es ist auch das, was unsere ganze Blockparteientruppe bei jeder Gelegenheit blökt.

    Der Autor signalisiert damit, verstanden zu haben, und sichert sich die vorderen Plätze im Regierungsflieger und das nächste Exklusiv-Interview.

    Das Prinzip ist seit langem bekannt, wurde m. E. erstmals durch V. Havel im "Versuch, in der Wahrheit zu leben" beschrieben.
  4. #63

    oh,oh ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    De Gaulles Diktum, Nationen hätten keine Freunde, nur Interessen, galt für die Welt des 19. Jahrhunderts.
    heute sind natürlich alle dicke freunde - solange interessen nicht berührt werden. das dilemma deutschlands liegt darin, das es dazugehören will. koste es was es wolle. das nutzt "resteuropa" natürlich weidlich aus. deutschland könnte auch ganz gut ohne europa - umgekehrt wollte ich zweifel anmelden
  5. #64

    Sehr richtig, Herr Augstein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Euro-Krise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen. Selbst wenn die Kanzlerin mit ihrem Kurs Recht hätte: Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

    Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Auch ich sehne mich nach der guten, alten Zeit zurück; die frühen 80er, als Deutschland etwas weniger als die Hälfte aller EU-Kosten getragen und sich sonst möglichst unauffällig verhalten hat, während England und Frankreich auf Pump Großmacht spielen durften.

    Ich meine, wer sind wir den schon? Nur weil Deutschland mal irgend etwas besser macht muß man doch nicht gleich Anderen damit auf die Nerven gehen?
    Besser weiter mit der Zipfelmütze Mittagsschlaf halten, ab und zu mal einstreuen, wie toll alle Anderen sind ( Die USA! Großartig... Und China! Und die Toskana!! So locker, die Menschen...und die Kultur!!), und schön bezahlen.
    Alles wird gut.
  6. #65

    Selbstmörderische Ideen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Euro-Krise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen. Selbst wenn die Kanzlerin mit ihrem Kurs Recht hätte: Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

    Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    So ein dummes Zeug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Angenommen, die Kanzlerin würde sich direkt so verhalten-letztlich wird sie ohnehin noch genügend Kompromisse eingehen müssen- dann würde diese unsägliche Methode, nämlich mit Mißwirtschaft auf Pump zu leben ungebremst weitergehen, bis auch die äußerste Kreditlinie ausgeschöpft wäre. Und dann würde der Sturz ins Bodenlose folgen, nämlich Hyperinflation oder totaler Stillstand. Das aber kann niemand wollen. Insofern ist es tatsächlich alternativlos hier und jetzt den Schlendrian zu beenden oder jegliche Zusammenarbeit einzustellen. Dass der eine Teil arbeitet und der andere Teil ohne Rücksicht auf Verluste verprasst, hat noch nie funktioniert. Insofern sind die Schlußfolgerungen, jetzt lieber das Falsche zu tun, im Grund selbstmörderische Ansätze von Leuten, die selbst nichts dazu tun!
  7. #66

    Die Merkel ist einfach die Populismusweltmeisterin. Sie hat immer ein Ohr an dem was die Masse so denkt, bzw. sie hat immer die nächste Wahl in Sicht und handelt nur danach und es geht ihr alleine darum.
    Weil in Deutschland es in der Bevölkerung, Unzufriedenheit mit Euro, mit den EU-Zahlungen, usw.. gibt, deswegen versucht sie, wie immer und bei jedem Problem, irgendwie dadurch zu kommen, ohne den größeren Schaden für sie und ihre Partei, bzw. ohne die Bevölkerung möglicherweise zu sehr zu ärgern.
    Im fußballerischen Jargon gesagt; die Angie denkt vom Spiel zu Spiel. Eine langfristige Strategie, vorauszudenken, vorauszuplanen, vorauszuschauen...gibt es bie ihr nicht.
    So hat sie den Automaustieg, im Null komma nichts, beschlossen, weil es die Angst und Panik in der Bevölkerung gab, ohne darüber nachzudenken und planen, wie macht und bezahlt man das Ganze, so hat sie den Mindestlöhn eingeführt, weil sie befürchtet daß die SPD damit punktet, so hat sie mal, als das Sarrazins Buch rauskam, es zuerst kritisiert, und kurz danach als TS in der Bevölkerung immer mehr Zuspruch bekam, dann hat sie auf die Welle auch mitgesprungen und feierlich angekündigt daß Multikulti tot ist...usw..usw..

    Besonders in den Krisenzeiten, zeichnet sich ein guter Regierungschef dadurch aus, daß er, wenn es nötig ist, mal auch Risiken eingeht, und auch mal gegen die Meinung der Mehrheit, vielleicht eine unpopuläre Entscheidung trifft.
    Das trifft auf die Merkel nicht zu. Die starke deutsche Wirtschaft hält Deutschland sowieso an der Spitze, bzw. hält das Land von einer größeren Krise, fern. Und Angie kann darauf schön mitschwimmen, ohne dass sie größere Risiken eingehen muß. Zumindest aus ihrer Sicht. Aber irgendwann muß man ja auch was selbst entscheiden und kann sich nicht dauernd nach dem Wind, bzw. nach der gerade aktuellen öffentlichen Meinung drehen.
  8. #67

    Hilfe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Euro-Krise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen. Selbst wenn die Kanzlerin mit ihrem Kurs Recht hätte: Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

    Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Also immer wenn ich der Überzeugung war, schlimmer geht nicht mehr, kommt ein Artikel, der das Gegenteil beweist. Mir macht die Verbreitung solcher aufpeitschender "Berichte" mehr Angst als die Pleite von Italien und Frankreich auf einmal.
  9. #68

    ...

    Zitat von immigrantin Beitrag anzeigen
    Herr Augstein schreibt sich um Kopf und Kragen. Wie viel Hass muss man auf sein eigenes Land haben, um zu fordern, dass es "mit den Partnern in Europa das Falsche" tut. Sind wir zahlende Lemminge?

    Wenn man sich so die linken Meinungen zu Gemüte führt (SPD, Grüne, Augstein), so muss man zum Entschluss kommen, bei der nächsten Wahl wieder Merkel wählen zu müssen. Denn die ideologische Dummheit und Überheblichkeit der linken Kräfte ist unerträglich.
    ...was ist an den "Roten" oder "Grünen" links? Oder ist das nur ein Schnappreflex?
  10. #69

    Es gibt ...

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    Nein, Griechenland hat geliehene Kohle rausgehauen. Die Alternative können Sie in Großbritannien sehen. Die Ergebnisse von hoffnungsloser Überschuldung sind natürlich nie schön, aber wenn niemand mehr irgendwo etwas kauft gibt es auch keine Wirtschaft.
    ... einen Unterschied zwischen der Konsolidierung der Wirtschaft und dem sinnlosen Verprassen von Geld.

    Wenn es in einer Volkswirtschaft Usus ist, dass es zwischen verdientem Geld und der dafür erbrachten Leistung keinen Zusammenhang mehr gibt, läuft etwas mächtig falsch und muss schnellstens korrigiert werden. Von der ganzen Steuerbetrügerei mal ganz zu schweigen.

    Das nützt nämlich nur einem: dem, bei dem die Kohle zum Schluss landet. Also dem Reichen. Alle anderen zahlen drauf.

    Daher macht es sehr wohl Sinn, an entsprechender Stelle zu sparen. Das heißt nicht, sämtliche sinnvollen Investitionen auszusetzen.


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