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Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen

In der Euro-Krise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen. Selbst wenn die Kanzlerin mit ihrem Kurs Recht hätte: Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...802445,00.html
  1. #50

    Unfassbar

    Es leuchtet mir ein, dass man als Kolumnist durchaus provozierende Artikel verfassen muss. Dass diese dann auf Ablehnung stoßen ist einkalkuliert.
    Ob allerdings das willkürliche Aneinanderreihen von Worten ausreicht und der daraus resultierende Blödsinn einer Diskussion wert ist, muss in diesem Fall ernsthaft bezweifelt werden.

    Ich frag mich manchmal ob die Autoren solcher Artikel die nachfolgenden Kommentare lesen, oder ob ihnen das schlichtweg zu peinlich ist.
  2. #51

    Ist doch normal

    Zitat von Uggdrasil Beitrag anzeigen
    Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass wir in Europa gerade als "Die Bösen" gesehen werden, weil wir Ländern, die sich selbst (!) überschuldet haben, nicht bedingungslos Geld leihen wollen...

    Das ist keine Euro-Krise, sondern eine Schulden-Krise. Und die Schulden hat jedes Land selbst aufgenommen.
    Das ist doch der Normalfall. Beim linken Mainstream ist Geber-Bashing doch en vogue. Schauen Sie doch mal, wie oft hier im Forum und auch von einem Augstein auf Leuten rum gehackt wird, die hart arbeiten und dafür die Hälfte ihres Einkommens an den Staat abdrücken. Das sind doch die bösen Besserverdiener. Und beim Länderfinanzausgleich sind ja auch die Geberländer die Bösen. Warum sollte es bei Staaten kein Geber-Bashing geben?
  3. #52

    verschidene Politikphilisophien im Vergleich

    und keiner wußte was dabei herauskommt. Deutschland hat halt einen anderen Weg als England oder Frankreich gewählt, und ich wage mal zu behaupten, daß alle 3 Nationen Anfang der 50er eine funktionierende Wirtschaft hatten. Kohle, Stahl, Industrie....
    Nur irgendwann fing die Globalisierung an, Kohle war mit einem Mal in Australien billiger zu haben als im Saarland, Stahl war mit einem Male billiger aus China zu bekommen - und in allen drei Ländern wurde eine deindustralisierung betrieben.

    Die Franzosen haben ihre Blockade-Gewerkschaften, die Engländer haben ihre Margeret Thatcher mit ihrem 100% pro Kapitalismus und Deutschland hat irgendwie einen Mittelweg gefunden.
    Nur wo stehen "die", wo stehen "wir"? Der deutschen Wirtschaft gehts bestens, der in England aber wieder nicht und in Frankreich ist GENAUSO wie in Griechenland Generalstreik angesagt wenn z.B. das Renteneintrittsalter steigen soll oder der Staat "entschlackt" wird.

    Und die drei Länder zahlen 70% des EU Haushaltes, und ich denke einfach mal daß "die andren" sich an unserer Wirtschaft und an unserem Staatswesen etwas abgucken können.

    Und all jene Länder, deren Wirtschaft lahmt oder deren Staatsfinanzen so kaputt sind daß sie nicht mehr ausm Loch kommen.... die brauchen einen Sanierungsplan und nicht nur ein "uns gehts gut". DAS könnte man Angela Merkel vorwerfen....
  4. #53

    So..

    ..ein schlechten Artikel hab ich selten gelesen. Und das wo ich ab und an mal ein bekanntes Klatschblatt ansehe.
    Auch wenn wir von einigen (und wohlgemerkt denken nicht alle so in der EU) als "hässliche Deutsche" angesehen werden, ist dieser Weg nur richtig. Was soll diese Aussage:

    "Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren." ??
    Bitte? Was hat sich der Autor dabei gedacht? Deutschland schön weiterkuschen und zahlen? Immer wieder die Vergangenheit in Erinnerung rufen um dann vor alle zu bückeln? Oder wie muss ich das verstehen?

    Und wenn der Autor schon Parallelen zieht zur Vergangenheit kann man den Spies anhand des oben genannten Satzes auch umdrehen.
    Viele Menschen zur Zeiten der NS Diktatur wußten auch das es falsch war was dort geschah. Aber sie beharrten nicht auf das Richtige und zogen mit der Masse mit obwohl es falsch war!

    Der Autor sollte wohl mal ein wenig über den Tellerrand hinaus schauen. Und so blöd es manchmal auch klingt. Ein wenig Nationalstolz schadet nicht. Ich idenfizier mich auch mit meiner Heimat, Arbeit, etc. Genauso gilt es fürs Land. Andere machen das ja vor. Und das nicht wenig.

    Aber wir als deutsches Volk sollen nur "ja" und "amen" zu allen sagen und malochen bis zum umkippen! Wenn dem Autor das Spaß macht, bitte. Ich für meinen Teil will leben und genießen. Man hat nur 1 Leben. Und daher erwarte ich das die gewählten Volksvertreter alles tun um dafür Sorge zu tragen, dass es dem Volk gut geht!
  5. #54

    ...

    Zitat von Nationalliberal Beitrag anzeigen
    Wir sollen also kuschen vor den anderen Nationen, weil man sonst der Buhmann ist? Lieber Augustein dies ist an Charakterlosigkeit und Feigkeit nicht zu überbieten. Jede Nation hat das natürliche Recht sich egoistisch zu verhalten, was alle andere Nationen selbstverständlich auch tun. Wir sind nicht die Sklaven von Europa und wir müssen auch nicht die Sklaven der ständigen Geschichtskeule sein. Man muss selbstbewusst in der Welt auftreten und nicht in den Arsch der anderen kriechen um allen zu gefallen.

    Da wünsch ich mir den guten Otto von Bismarck zurück. Der hätten den anderen gezeigt wo ihr Platz ist.
    Jawoll! Warum ist diese Phobie vor deutschem Großmachtstreben trotz solcher Beiträge bloß bei einigen Leuten nicht totzukriegen? Außerdem laufen wir ohne Nazikeule auch Gefahr, dass uns niemand glaubt, wir würden durch QE zu Nazis. Ein bisschen erhalten muss man das also schon noch.
  6. #55

    Wie bitte?

    Das was der Hr. Augstein da schreibt macht mich echt fassungslos.
    Lieber gemeinsam untergehen, anstatt für eine Lösung des Problems zu kämpfen.
    Na das ist ja mal ne Philosophie, echt genial.

    Und da wird mal wieder so getan, als würde Deutschland, der EU rein deutsche Lösungen aufnötigen.
    Es geht in Wahrheit um eine solide europäische Lösung,
    Deutschland strebt doch mit seinen Ansätzen keinesfalls zu einer Vormachtstellung.
    Keiner wird gezwungen, aber FR. Merkel hat auch die Pflicht, die deutschen Interessen zu wahren, das hat sie sogar geschworen.

    Nein, Hr. Augstein, das was die Kanzlerin umtreibt ist die Rettung Europas, nicht ein "am Deutschen Wesen soll die Welt genesen".

    Dafür war sie bisher bereit, gewaltige Summen zur Verfügung zu stellen und in Zukunft sogar noch mehr.
    Unter Einigung zu gemeinsamen Maßnahmen verstehe ich einen Kompromiss, keine Unterwerfung.
  7. #56

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.
    Genau deswegen wird in Europa auch ständig das falsche getan.

    Wer um jeden Preis gemocht werden will, kann auch nicht das richtige tun.
    Europa in seiner jetzigen Form ist die späte Rache Hiters an Europa und den Deutschen.
    Es wird Zeit sich von diesem Fluch zu befreien und das richtige zu tun.
  8. #57

    eben nicht WIR hässlichen ...

    Es ist tatsächlich beschämend, wie Merkel mit ihrer großkotzigen Überheblichkeit seit Jahren in dieser "EU" agiert, diffamiert und intrigiert. Irgendwelchen Schaden hat die zwar noch nie von der BRD fernhalten können - dafür wird ihre Art zu polarisieren in der Zwischenzeit auf das ganze Land übertragen. Da muss man sich schon sehr anstrengen, wenn man einem Griechen klarmachen will, dass die diffamierende Merkelmeinung nicht von allen geteilt wird. Man muss sich nur immer Mut zureden: Merkel wurde nur von einer Minderheit gewählt - also kann sie auch nur für diese Minderheit sprechen.
  9. #58

    ...

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Wo das Raushauen von Kohle hingegen hinführt, kann man heute in Griechenland bewundern.
    Nein, Griechenland hat geliehene Kohle rausgehauen. Die Alternative können Sie in Großbritannien sehen. Die Ergebnisse von hoffnungsloser Überschuldung sind natürlich nie schön, aber wenn niemand mehr irgendwo etwas kauft gibt es auch keine Wirtschaft.
  10. #59

    Lieber Herr Augstein ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

    Europa in der Krise: Wir hässlichen Deutschen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ... wie wäre es denn, wenn einfach alle das Richtige tun?


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