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Europa braucht Kurswechsel: Volle Kraft zurück!

dpaFrische Milliarden für Griechenland liegen bereit, doch die Politik setzt damit ihre fatale Strategie fort. Europa braucht jetzt einen radikalen Kurswechsel: Weg vom Rettungsgeschacher, zurück zu nationaler Autonomie in der Finanzpolitik und zur Vertragstreue.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818027,00.html
  1. #20

    Einige Gedankenspiele zum Nachdenken und Überlegen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frische Milliarden für Griechenland liegen bereit, doch die Politik setzt damit ihre fatale Strategie fort. Europa braucht jetzt einen radikalen Kurswechsel: Weg vom Rettungsgeschacher, zurück zu nationaler Autonomie in der Finanzpolitik und zur Vertragstreue.

    Euro-Debatte: Volle Kraft zurück! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie soll denn bitte schön diese Fiskalunion aussehen? Wie kann und soll denn eine gemeinsame Steuer-, Budget- und Investitionspolitik gestaltet werden? Wo werden wann und wie welche Steuern erhoben? Und wer bekommt diese und wozu? Ein Blick auf unseren eigenen förderalen Finanzausgleich, den Finanzausgleichen innerhalb eines deutschen Bundeslandes (innerkommunaler Finanzausgleich) zeigt doch schon allein dieses schwierige Unterfangen. Dies auf europäische Ebene zu übertragen, wie soll man dies weiter dem deutschen Bürger und Steuerzahler erklären?

    Am Ende werden dann noch alle nationalen Sozialversicherungssysteme europäisch zusammengefaßt, das wäre dann die Vollendung der ökonomischen und politischen Union. Was aus den Länderparlamenten und dem Bundestag wird, ist eine weitere Frage, die man bedenken sollte. Welche Kompetenzen, welche Aufgaben und welche Funktionen haben dies dann überhaupt noch?
  2. #21

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frische Milliarden für Griechenland liegen bereit, doch die Politik setzt damit ihre fatale Strategie fort. Europa braucht jetzt einen radikalen Kurswechsel: Weg vom Rettungsgeschacher, zurück zu nationaler Autonomie in der Finanzpolitik und zur Vertragstreue.

    Euro-Debatte: Volle Kraft zurück! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Möge der Wortlaut dieses Artikel Gottes Ohr und den Restverstand unserer Politiker finden. Sofern sie sich beim Sudoku stören lassen.
  3. #22

    Der Euro ist nicht Schuld,

    Zitat von kroetenstein Beitrag anzeigen
    Eine fast perfekte Zusammenfassung der Situation, bis auf den letzten Absatz: "Europa braucht den Euro".... Ganz im Gegenteil, der Euro hat viel zu viele Konstruktionsfehler und ist deswegen heute im Begriff Europa zu zerstören anstatt es zu verbinden. Das krampfhafte Festhalten an einer Zombiewährung vor allem in den im Einheitswährungskorsett nicht wettbewerbsfähigen Peripherieländern macht alles nur noch schlimmer. Lieber noch um 5 nach 12 aussteigen als um 3 Uhr nachts.
    ..und er ist kein Zombie - Sie reisen wohl nicht viel und Sie verkaufen
    Nichts im Ausland, sonst wüßten Sie, wie sehr er nützlich ist -
    wenn er doch nur richtig "gehandlet" würde.

    Aber wenn der Autor schreibt "zurück zur Vertragstreue",
    dann weiß ich nicht so recht, was er meint -
    Griechenland z.B. ist niemals vertragstreu gewesen.
    Lächerlich.
  4. #23

    Oh jetzt doch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frische Milliarden für Griechenland liegen bereit, doch die Politik setzt damit ihre fatale Strategie fort. Europa braucht jetzt einen radikalen Kurswechsel: Weg vom Rettungsgeschacher, zurück zu nationaler Autonomie in der Finanzpolitik und zur Vertragstreue.

    Euro-Debatte: Volle Kraft zurück! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das höhrt sich doch insgesamt sehr wie die Analyse von Frank Schäffler und seiner Gruppe in der FDP an.
    Vor einem halben Jahr wurde der noch übelst abgebürstet.
    Mal schaun ob das Meinungsbild, 500Mrd später, langsam schwenkt.
  5. #24

    Na Wolfgang Kaden, so plötzlich!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frische Milliarden für Griechenland liegen bereit, doch die Politik setzt damit ihre fatale Strategie fort. Europa braucht jetzt einen radikalen Kurswechsel: Weg vom Rettungsgeschacher, zurück zu nationaler Autonomie in der Finanzpolitik und zur Vertragstreue.

    Euro-Debatte: Volle Kraft zurück! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Sehr guter Artikel.
    aber nicht nur der Fiskalpakt, die politische Union, usw. sind
    Hirngespinste, sondern der ganze Euro, so wie er eingeführt wurde
    ist und war ein Hirngespinst.

    Was aber jetzt mit ihm gemacht wird, ist kein Hirngespinst mehr,
    sonder ist der blanke Wahnsinn!
    Wie ich sehe, haben Sie viel bei "Hankel" gelesen, viel heute
    verwendet, was Hankel schon vor mehr als 10 Jahren geschrieben
    hat.
    Leider erwähnen Sie Hankel und seine richtigen Analysen mit keinem
    Wort.

    Ist der Grund der, dass Sie dann auch ganz konkret schreiben
    müßten, dass der Euro ein Lüge war und ist??

    Aber so weit wollen Sie doch nicht gehen.

    Eigentlich schade, hätte Charakter gezeigt!!
  6. #25

    Lesen können Sie ja anscheinend!

    Halt so, wie die meisten Foristen, die hier Begeisterung "heucheln"!

    Zitat von fabian03 Beitrag anzeigen
    Das war der mit Abstand beste Artikel den ich bis jetzt bei SPON zum Thema gelesen habe. Bleibt nur zu hoffen, dass das keine Eintagsfliege war...
    Haben Sie denn die Kernaussage dieses "Debattenbeitrages" verstanden? Ich darf zitieren:
    "Die Entscheidung über Vertragstreue oder -verletzung treffen letztendlich die Wähler in den jeweiligen Ländern. Mithin müssen sie für diese Entscheidungen auch haften."

    Es wird bereits die nächste Stufe Ihrer Entmündigung gezündet: Bis heute sind Sie "nur" fiskalisch in der Pflicht. Wenn Sie der hier propagierten Ansicht weiterhin blind folgen, bald auch moralisch. Denken Sie einfach mal darüber nach...

    Die größte "Partei" in "diesem, unserem Lande" wird von einer sehr großen Gruppe Menschen gestellt, die im Parlament nicht vertreten ist. Stichwort Nichtwähler! Die "realen" Wähler stimmen mit überwältigender Mehrheit für Parteien, die sich in allen Fragen wie der Steuerzahler am geräuschlosesten über den Löffel balbiert werden kann, sehr einig sind. Die werden über kurz oder lang sicherlich dem hier gehypten Rentnerschreiberling für seine "Weitsicht" die Füße küssen, weil in letzter Konsequenz und strikter Befolgung der hier zum Besten gegebenen "Logik" dann wieder wer für ALLES verantwortlich gemacht werden kann? Rrrrrrrichtig! Der Wähler...und das auch noch ganz unabhängig davon, für wen oder was der seine Stimme abgegeben hat.
  7. #26

    Zitat von busoph Beitrag anzeigen
    Dieser Kommentar des ehemaligen Chefredakteurs von SPIEGEL und manager magazin ist richtig - auch was die Einschätzung anbelangt, dass er EURO bleiben muss. Das so gezimmerte Europa ist die beste Garantie für Frieden. Seit 67 Jahren ist zumindest in Mitteleuropa mit den irrwitzigen Kriegsspielchen Schluss. Doch Kommentare mit Einzelmeinungen ändern nichts. Das deutsche Volk kann zu 70 Prozent gegen.....
    Sehr zutreffend find ich die Darstellung, dass sich Bürger sowohl der Geberländer als auch der Nehmerländer empören. Wozu also dieses immer schneller laufende Kettenkarusell? Wenn sich die Empörung weiter steigert und schließlich Bahn brechen sollte, dann ist es sowieso vorbei mit dem geeinten Europa.
  8. #27

    Sehr guter und ausgewogener Artikel

    Endlich mal eine Analyse der Schuldenkrise ohne ideologische Fehlinterpretation. Die Analyse ist klar, logisch und zeigt den meiner Meinung nach einfachsten Ausweg.
    Leider gibt es keine Partei die diesen Weg gehen will. Schon erschreckend, dass Deutschland scheinbar nur von unrealistischen Traumtänzer regiert wird.
    Aber, wie geht noch der Spruch? Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Zuviele haben ihr Wahlkreuz an der falschen Stelle gemacht.
  9. #28

    Zitat von Pompeius Beitrag anzeigen
    nachdem die historiker im beitrag schon angesprochen worden, und ich mich ebenfalls dazu zählen darf, darf ich auch sagen, dass uns die geschichte lehrt, dass ein zurück ausgeschlossen ist. ein zurück ist eine größere utopie als der schritt in einen gesamteuropäischen staat. die augen davor zu verschließen und sich in eine vision zu flüchten, die stabilität und wohlstand durch rückzug suggeriert, ist gefährlich. der blick muss nach vorne gehen, mit mut und geist, dann klappts auch mit einer guten zukunft für europa
    Toller Vorschlag: Mit Karacho gegen die Wand, die vor uns steht. Ihr Fahrzeug hat offenbar keine Bremse oder Sie verwechseln die Pedale.
    Die Eigendynamik, die inzwischen eingesetzt hat, ist allerdings nur mit einer Notbremsung zu stoppen.
  10. #29

    Titel

    Zitat von Pompeius Beitrag anzeigen
    nachdem die historiker im beitrag schon angesprochen worden, und ich mich ebenfalls dazu zählen darf, darf ich auch sagen, dass uns die geschichte lehrt, dass ein zurück ausgeschlossen ist. ein zurück ist eine größere utopie als der schritt in einen gesamteuropäischen staat. die augen davor zu verschließen und sich in eine vision zu flüchten, die stabilität und wohlstand durch rückzug suggeriert, ist gefährlich. der blick muss nach vorne gehen, mit mut und geist, dann klappts auch mit einer guten zukunft für europa
    Bitte stellen Sie ein Beispiel aus der Geschichte dar, dass mit der Gründung eines europäischen Gesamtstaates vergleichbar ist.
    Vielen Dank!


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