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Eurokrise: Menetekel für Merkel

Die Eurokrise hat bereits einige Spitzenpolitiker das Amt gekostet. Spaniens Zapatero, Italiens Berlusconi, auch Frankreichs Sarkozys wankt. Angela Merkel könnte sich bald zu ihnen gesellen. Die Kanzlerin befindet sich auf dem Zenit ihrer Macht - für sie kann es in Sachen Europa nur noch schlechter werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,829629,00.html
  1. #20

    Schoen waer's...

    Zitat von qranqe Beitrag anzeigen
    Oh nein, nicht schon wieder Münchau mit seinen jedes Mal ähnlich blödsinnigen Artikeln.

    Merkel wird ab 2013 wohl eine große Koalition anführen und Frankreich & Co wird sie mithilfe der Finanzmärkte unter Kontrolle halten.

    Denen - und damit der Realität - muss sich nämlich auch ein Sozialist Hollande stellen, der den armen Franzosen genauso nicht einzuhaltende Versprechungen macht wie bei uns die Schuldenkönige von der SPD.
    ...aber leider werden viele Deutsche naechstes Jahr so bloed sein und die SPD waehlen. Das wird dann leider in einer grossen Koalition enden und wir werden das Merkel noch weitere Jahre ertragen muessen....bis Deutschland endlich vollends in den Haenden der Bankster ist. Mit Merkel wird's uns so gehen wie mit Kohl, die wird mal weggetragen werden muessen.
  2. #21

    Weltherrschaft der Deutschen???

    [QUOTE=HerrPausB;10081635]Wie auch immer, wenn es weiterhin allen um uns herum immer schlechter (oder nicht besser) geht, wird es uns schlussendlich selbst an den Kragen gehen. Denn merke(l): Schuld an der Misere (Italien, Portugal, Spanien, Griechenland, Irland sowieso, jetzt neu Rezession in GB, Frankreich etc.) ist Deutschland und sein perfider, heimlich vorangetriebener Plan der nichtmilitärischen Machtübernahme.

    Nein, ganz sicherlich nicht. Eher der CoL und der WS!!! Und fuer die arbeitet die Merkel...
  3. #22

    .

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wohl eher nicht denn die SPD wird frau merkel mal wieder retten mit eben einer großen koalition!
    ... und dafür mit 20% der Stimmen 2017 belohnt werden. Oder 18 - irgendjemand muß doch Guidos Projekt fortführen. Steinmeier eignet sich dafür hervorragend.
  4. #23

    Zitat von antizins Beitrag anzeigen
    ...aber leider werden viele Deutsche naechstes Jahr so bloed sein und die SPD waehlen. Das wird dann leider in einer grossen Koalition enden und wir werden das Merkel noch weitere Jahre ertragen muessen....bis Deutschland endlich vollends in den Haenden der Bankster ist. Mit Merkel wird's uns so gehen wie mit Kohl, die wird mal weggetragen werden muessen.
    Wenn das mal gut geht. Mir schwahnt Übles.
  5. #24

    ..

    Zitat von freesprit Beitrag anzeigen
    Was haben wir denn jetzt? Schuldenkaiser?
    Bundeshaushalt 2012: Koalition beschließt 26 Milliarden Euro Neuverschuldung | Politik | ZEIT ONLINE

    Was machen die denn, wenn unsere Wirtschaft wieder 'mal nicht so brummt, wie z.Zt.?
    Manche glauben eben noch daß sich hinter dem Kürzel SPD eine linke Partei verbiergt. Und Linke, das weiß jedes Kind, können nicht mit Geld umgehen :)
    Dafür schenkt es Merkel den Banken - die nehmen dankend an und verleihen es postwendend an Merkel zurück. Mit einem klitzekleinen Aufschlag versteht sich. Das nennt sich dann "Eurorettung".

    Zum Glück regieren uns keine linken Chaoten - die würden das glatt beenden.
  6. #25

    Merkel will mit einer GroKo weiterregieren!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Eurokrise hat bereits einige Spitzenpolitiker das Amt gekostet.
    Die Kanzlerin befindet sich auf dem Zenit ihrer Macht
    - für sie kann es in Sachen Europa nur noch schlechter werden.
    Vorsicht vor einer GROKO und anderen Übeln ...

    Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung glaubt Frau Merkel
    nicht mehr an ein langfristiges Überleben der Koalition
    ihrer Partei mit der FDP. Sie sieht ihre Zukunft in einer
    GroKo mit der SPD zusammen mit den "Stein-Männern"!

    Die Bilanz als Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin ist dürftig:
    Man klammert aus und verschiebt. Zu mehr langt es einfach nicht!
    Die CDU verlor ihre konservative Substanz und glich sich der SPD
    an! Nur keine Kanten, nur keine Ecken – Stromlinienförmigkeit und
    Windschnittigkeit sind die neuen Werte!

    Der Abgang des zu Guttenberg hat in der Folge zu vielen Fehlern
    und falschen Entscheidungen geführt. Der Regierung fehlt seitdem der Kompass. Er war der Lotse, der von Bord ging und das Schiff
    orientierungslos zurückließ.

    Fazit: Eine Ära der enttäuschenden Leistungen. ... :-( ...
  7. #26

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    wohl eher nicht denn die SPD wird frau merkel mal wieder retten mit eben einer großen koalition!
    ... und dafür mit 20% der Stimmen 2017 belohnt werden. Oder 18 - irgendjemand muß doch Guidos Projekt fortführen. Steinmeier eignet sich dafür hervorragend.
    So wird's kommen. Was ich allerdings erstaunlich finde: Wieso kann z.B. eine Merkel den größten Bockmist bauen, ohne dass sich das jemals in dem Stimmenanteil der C-Parteien niederschlägt? Wer wählt die? Immer und immer wieder??
    Ich vermute inzwischen, dass ein Drittel der Wähler schlicht Untote sind. ;-)
  8. #27

    Merkels Problem ist die alternativlose Beliebigkeit. Heute so, morgen so. Einknicken als politisches Credo. Verlässlichkeit findet man nicht in Merkels Agenda.
  9. #28

    Totgeburt Euro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Eurokrise hat bereits einige Spitzenpolitiker das Amt gekostet. Spaniens Zapatero, Italiens Berlusconi, auch Frankreichs Sarkozys wankt. Angela Merkel könnte sich bald zu ihnen gesellen. Die Kanzlerin befindet sich auf dem Zenit ihrer Macht - für sie kann es in Sachen Europa nur noch schlechter werden.

    S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Menetekel für Merkel - SPIEGEL ONLINE

    Eine gute Idee, ein vereintes Europa mit einer Währung, wurde von der europäischen Politik vorschnell, unüberlegt und gnadenlos an die Wand gefahren. Die Stabilitätskriterien, die im Schengen-Abkommen festgelegt wurden, wurden von Schröder gebrochen. Die NO BAIL-OUT Klausel des Lissabon-Vertrages wurde von Schäuble und Merkel gebrochen und von da an machte jeder Staatschef, was seiner Meinung nach das Beste für sein Land war. Vor Einführung des Teuros gab es mehr Einigkeit und Gemeinsamkeiten in Europa als nach seiner Einführung. Jetzt heißt es "Jeder gegen Jeden". Jeder Staat verfolgt seine eigene Strategie und verbiegt die Regeln und Statuten wie es gerade so in Bild passt.

    Merkel hätte die Möglichkeit gehabt, in der Finanzkrise 2008 als große Europäerin in die Geschichte einzugehen. Sie hat die Steilvorlage nicht genutzt und sich bis zum heutigen Tag mehr schlecht als recht durch die Krise laviert, ohne konkret die finanzielle Schräglage zu entschärfen. Sie war die Leaderin und hat es in vier Jahren nicht fertiggebracht Europa zu einen. Die Banken- und Staatenverschuldungskrise dauert nun schon 4 Jahre und es wird nicht besser, sondern die Zeichen stehen schon wieder auf Sturm. In der Politik gibt es keine Typen mehr, keine Macher, keine Leute mit Visionen und Durchblick und deshalb bin ich felsenfest der Meinung, dass diese Flickschusterei eines todkranken Europa nicht mehr lange zu finanzieren ist. Merkel hat keinen Plan A und keinen Plan B. Deshalb wird Sie genauso enden wie Sarkozy, Berlusconi, Zapatero und Co. auf dem Müllhaufen der Geschichte, wo die ganzen Loser geparkt werden.

    Ich glaube nicht mehr an Europa, ich glaube nicht mehr an den Euro, an Gemeinsamkeiten und Einigkeit. Dafür sind die Länder, ihre Fiskalpolitik, ihre Rentenpolitik, ihre Wirtschaftspolitik, ihre Menschen und Mentalitäten viel zu verschieden. Was wir momentan erleben ist der Versuch, eine Totgeburt wieder zum Leben zu erwecken. Deshalb wäre es der Gipfel der Vernunft, diesen gordischen Knoten des Euro zu durchtrennen, und wieder in die früheren Währungen zurückzukehren. Eine weitere Möglichkeit wieder Struktur in die verfahrene Situation zu bekommen, die Einführung eines Euro-Nord und Euro-Süd. Aber so wie ich die Unvernunft und Unfähigkeit der Politik einschätze, geht es nach dem Motto, nur immer weiter so, bis zur bitteren Neige. Das Menetekel für Merkel ist nur noch eine Frage der Zeit.
  10. #29

    Münchaus Thesen

    auf alle von Herrn Münchau hier schlüssig und logisch aufgeführte Thesen würde ich hohe Geldbeträge wetten.
    Ich frage mich nur, wenn es selbst für mich mit eher kümmerlichen Kenntnissen im Bereich Finanzmärkte reicht, warum erkennen und kommunizieren das hierzulande weder Regierungs- noch Oppositionspolitiker?
    Die Antwort ist bitter: sie sehen es wohl, aber sie ziehen es aus populistischen Gründen vor zu schweigen (SPD) oder das Wahlvolk mit platten und geschönten Parolen einzulullen (CDU), oder, und das ist dann schon schamlos, auf einer populistischen Welle auch noch Stimmung gegen notwendige Massnahmen und Europa im Allgemeinen zu machen (CSU,FDP).
    Und zur Unfähigkeit der Opposition kommt leider erschwerend deren ausgesprochene Feigheit hinzu.
    Wo ist der Politiker, der jetzt sagt: ja wir brauchen auch eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik, wir können uns nicht auf ewigen Aussenhandelsüberschüssen ausruhen, wir brauchen Euro-Bonds, wir brauchen mehr Europa und nicht weniger!
    Bitte melden, ich will ihn wählen.








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