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Eurokrise: Menetekel für Merkel

Die Eurokrise hat bereits einige Spitzenpolitiker das Amt gekostet. Spaniens Zapatero, Italiens Berlusconi, auch Frankreichs Sarkozys wankt. Angela Merkel könnte sich bald zu ihnen gesellen. Die Kanzlerin befindet sich auf dem Zenit ihrer Macht - für sie kann es in Sachen Europa nur noch schlechter werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,829629,00.html
  1. #90

    auch wenn ich mit herrn münchau in bezug auf seine standpunkte u. a. zur sozialen marktwirtschaft überhaupt nicht konform gehe:
    seine aussage, dass die krise erst überwunden werden wird, wenn frau merkel nicht mehr deutsche kanzlerin ist teile ich.
    wollen wir hoffen, dass dies möglichst bald der fall sein wird...
  2. #91

    Zitat von anton_otto Beitrag anzeigen
    Münchau sollte langsam in Münchhausen umbenannt werden. Sein üblicher Mittwochsquatsch mit Soße kommentiert sich selbst.

    Aber bevor jemand auf die Idee kommt, über das angebliche deutsche Lohndumping zu schwadronieren, kann der folgende Artikel doch gewaltigen Wissenszuwachs bringen: Europaweiter Vergleich: Eine deutsche Arbeitsstunde kostet 30,10 Euro - SPIEGEL ONLINE
    In dem Artikel geht es darum was die Arbeit kostet, wenn man sie in Auftrag gibt.
    Was hat das damit zu tun, das hier Hungerlöhne gezahlt werden und das es Jobs gibt die trotz einer Vollzeitbeschäftigung noch staatliche Unterstützung benötigen? (aka Lohndumping)
  3. #92

    Im Grunde

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Die ungleichen Handelsbilanzen sind das Resultat ungleicher Wirtschaftskraft, das Kernproblem der Euro-Zone. Die Verfechter einer uneingeschränkten Transferunion gehen zumindest implizit davon aus, dass sich die sozio-ökonomischen Bedingungen in den Eurostaaten angleichen lassen. Ohne diese Annahme würden all die Rettungsversuche absolut keinen Sinn machen.

    Dummerweise ist jedoch genau diese Annahme falsch und das Projekt damit .....
    teile ich Ihre Einschätzung. Aber es geht nicht darum, dass D. seine Wirtschaftskraft heruntergeht, sondern letztlich mehr aus den Euro-Staaten IMPORTIERT. Wir haben mit unseren Dumpinglöhnen die anderen kaputt gemacht. Die GIIPS-Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt, gemessen an der Produktivität. D. hat aber UNTER seinen Verhältnissen gelebt. Das kann man auch an den Inflationsraten ablesen. Der DURCHSCHNITT aller lag bei ca. 2% wie vereinbart, aber wir hatten 0,8%, die GIIPS-Staaten 2,8%. Wir müssen also INTERN aufwerten durch ein höheres Lohnniveau, d.h. Mindestlohn SOFORT!
    Flassbeck, von dem ich das habe, hat das sehr gut erklärt. Für mich ist das nur logisch:
    Wege aus der Euro-Krise - Prof. Dr. H. Flassbeck - YouTube
  4. #93

    Eine Statue für Münchau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Eurokrise hat bereits einige Spitzenpolitiker das Amt gekostet. Spaniens Zapatero, Italiens Berlusconi, auch Frankreichs Sarkozys wankt. Angela Merkel könnte sich bald zu ihnen gesellen. Die Kanzlerin befindet sich auf dem Zenit ihrer Macht - für sie kann es in Sachen Europa nur noch schlechter werden.

    S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Menetekel für Merkel - SPIEGEL ONLINE
    Mein Vorschlag: Am Rond-Point Schuman eine Statue für Münchau, das Schwärzeste Orakel Europas. Hat er gar keine konstruktiven Vorschläge?
    KlausWR








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