All diese Szenarien haben die ach so realitätsfremden Linken schon länger beleuchtet, inklusive der katastrophalen Folgen, schön daß es nun auch die konservative Seite endlich begreift.
Dabei ist das eigentliche Problem des Euro lediglich an die Frage gekoppelt, wie lange man sich von der Finanzindustrie noch erpressen lassen will. Denn nichts anderes passiert hier gerade, die Banken nötigen den Staaten über ihre Freunde von den Ratingagenturen für geliehenes Geld plötzlich 4 bis 5 Prozent Zinsen, statt vorher 2 bis 3 ab. Das Risiko eines Ausfalls ist dabei genauso groß wie vorher. Da man somit aber einen finanziellen Mehrbedarf erzeugt, steigen die Zinsen weiter (mehr Risiko). Und da die EU bisher darauf reinfällt (oder es willig zuläßt), werden auch noch Sparprogramme durchgedrückt, die die Wirtschaft abwürgen und noch mehr Risiko produzieren. Und schon zahlt man 7 bis 8 Prozent Zinsen und der Zahlungsausfall wird noch wahrscheinlicher. Wenn das so weitergeht werden die Finanzhaie irgendwann auch vor unserer Tür stehen - die letzte Platzierung deutscher Staatsanleihen hatte übrigens schon Problem, Käufer zu finden, Hauptgrund vermutlich, weil die Erträge zu mager werden. Wer investiert schon in 1.7% Zinsen, wenn er 7 haben kann und das mögliche Ausfallrisiko am Ende doch von dem gedeckt wird, der ansonsten nur die 1.7% zahlen würde! Und wir werden zahlen, auf die ein oder andere Weise. Das ist die Quittung für das rücksichtslose Lohndumping und die exportfixiertheit der Politik der letzten Jahrzehnte! Schlimm ist nur: Die Schuldigen werden sich wie immer irgendwo verkriechen und mit dem Finger auf andere zeigen. Und das Volk ist auch weiterhin so blöd und fällt darauf rein.
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