AFP100-Milliarden-Kapitalspritze für die maroden Banken: Spaniens Regierung geht davon, dass das Land dafür nur geringe Auflagen erfüllen muss. Zwar sieht das die EU ganz anders - doch die Spanien-Hilfen bringen die Griechen auf den Plan: Sie fordern eine Neuverhandlung des eigenen Rettungspakets.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838254,00.html
und zahlt und zahlt. War nie anders geplant. Mit dem Geld soll die politische Union erzwungen werden und jetzt geht die Düse, dass es mit den Vereingten Staaten von Europa nicht mehr klappt (schön verpackt in einem Versailler Vertrag) bevor der Euro kollabiert. Schönen Gruß nach Paris und Brüssel
Ja, das wird aber wohl doch eher ein innergriechisches Problem sein.
Wenn man seine Lieferanten schon seit 4 Jahren nicht mehr zahlt, dann liefern die irgendwann selbst mit Staatsbürgschaften nicht mehr.
Zahlungsprobleme: Pharmakonzern stoppt Lieferung an griechische Krankenhäuser - SPIEGEL ONLINE
Die Griechen kannten das Problem lange genug.
Genauso ist die Frage zu stellen, warum in Rumänien viele Operationen die notwendig sind nicht gemacht werden können, oder in Albanien, oder in der Ukraine (lesen Sie mal den Bericht über das Krankenhaus bei dem EM Stadion).
Mit welchem Recht nehmen sich die Griechen eine Sonderrolle heraus? Weil sie besser jammern können als die Letten, die ihren Staat selber in Ordnung gebracht haben?
Ich habe noch nichts von einer griechischen Gründerwelle gelesen in der Generikafirmen Pharma produzieren.
Und wenn er erst nächstes Jahr zusammen bricht sind es wohl 2,x wenn nicht gar schon 3,x Billionen Euro.
Wenn mit X Hundert Mrd. Euro der Zusammenbruch aufgehalten werden könnte wäre es die bessere Alternative. Da dies aber nicht mehr machbar ist, muss das Ende mit Schrecken so bald wie möglich kommen, denn jede Verzögerung lässt es schrecklicher werden.
Dann schlucken wir lieber heute die 2 Billionen Kröte also nächstes Jah die 2,x-3,x Billionen Kröte (plus die bis dahin sinnlos verballerten Rettungsmilliarden) schlucken zu müssen
Vielleicht ist es so:
"Sie müssen wissen, dass mein Land nicht zufällig in diese Krise geraten ist. Ich führe einige Faktoren auf, die beispielhaft zu dieser folgenreichen Entwicklung beigetragen haben. In meinem Haus wimmelt es - wie auch in Millionen anderer griechischer Haushalte - von deutschen Geräten. In den 80er Jahren gab es in Griechenland acht Industriebetriebe, die Elektroartikel exportierten. Heute existiert kein einziger mehr. Die griechische Pharmaindustrie deckte 80 Prozent des griechischen Pharmabedarfs ab. Heute deckt sie gerade einmal 15 Prozent ab, bei entsprechendem Abbau von Arbeitsplätzen.
Im Rahmen der viel gepriesenen »Europäischen Solidarität« und der »kohärenten Entwicklung« in Europa, aber auch als Folge des harten Euro wurde die griechische Industrieproduktion durch die Industrien der mächtigen Länder Europas nicht etwa gefördert, sondern zu deren Vorteil absorbiert und eliminiert. Gleichzeitig sind in den letzten Jahrzehnten keine nennenswerten deutschen Investitionen in Griechenland getätigt worden. Wir stellen nicht infrage, dass es einen großen Zufluss von Geldern in Form von Subventionen, speziell für den landwirtschaftlichen Sektor auch in unserem Land, gab. Das Modell der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik führte jedoch letztendlich die inländische Produktion in Griechenland in den Ruin."
Offenbar gab es mal eine nennenswerte Pharmaindustrie in Griechenland. Und die Landwirtschaft konnte das Land versorgen. Heute müssen Medikamente überwiegend eingeführt werden, natürlich auch landwirtschaftliche Produkte.
Natürlich müssen die Griechen vieles ändern, mir scheint, aber auch die EU.
Sofort genehmigt, sobald die Griechen eine genauso geringe Staatsverchuldung mitbringen, wie die Spanier!
Wobei ich immer noch denke, der euro hat sich schon seit fast zwei Jahren ueberlebt! Seit dem nur noch groessere Mengen eld verbrannt werden, aus oefentlichen Kassen, seit dem ist das Ende unaufschiebbar! Es kann nur verzoegert und teurer werden!