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Euro-Rettung: Neuverschuldung steigt auf 35 Milliarden Euro
Künftig will Deutschlands Regierung eisern sparen - im laufenden Jahr aber steigt die Neuverschuldung noch einmal kräftig: Der deutsche Beitrag zum Euro-Rettungsschirm treibt sie auf fast 35 Milliarden Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...821863,00.html
- #30 17.03.2012 17:18 von
Totalitäre Gesinnung
Indem Sie diejenigen, die nicht Ihrer Meinung sind, als "irregeleitet" und "zurückgeblieben" klassifizieren, offenbaren Sie nur Ihre totalitäre und antidemokratische Gesinnung. Die Verwendung derartiger Begriffe setzt nämlich voraus, dass es absolute Wahrheiten gibt und der Verlauf der Geschichte eine gesetzmäßige Richtung besitzt. Das erinnert doch sehr an Honnecker und Konsorten. Der war auch fest davon überzeugt, dass "den Sozialismus in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufhalten" können. Wie man an der Auflösung der DDR und der UdSSR sieht, lässt sich so einiges "zurückdrehen".
- #31 17.03.2012 19:00 von
Ich sprach von "irregeleiteten DM Nostalgikern" und "zurückgebliebenen Nationalisten.
Ich gestehe, daß ich die verwendeten Attribute für diese merkwürdigen Menschengruppen als sehr passend ansehe und dabei versucht habe, zugleich mein Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.
Ihnen dürfte aber nicht entgangen sein, daß ich niemanden, kein Individuum oder eine konkret abgrenzbare Gruppe angesprochen habe, und somit auch keine Beleidigung vorliegt.
Im übrigen bewundere ich die weite Ihrer Gedankengebäude und Assotiationen.
Wie Sie von den Worten "zurückgeblieben" und "irregeleitet" auf totalitäre und undemokratische Gesinnung und dann auf "Hoencker und Konsorten" kommen, ist schon bewundernswert, solche, für Sie offensichtlich ungewohnten, intellektuellen Höhenflüge sind überliefernswert und immer wieder höchst amüsant.
Es zeugt allerdings von tiefer Unkenntnis der Geschichte und der Motivation der Handelnden, wenn Sie "Honecker und Konsorten" bzw. den Sozialismus mit der Europäischen Union und deren Gedankengut vergleichen
Ich nehme aber an, Sie wollten unbedingt diesen Vergleich loskriegen, egal wie, da kam es eben nicht auf Logik an... - #32 17.03.2012 19:21 von
...
Das, was Sie fordern, also diese Vereinigten Staaten von Europa noch zu ihren Lebzeiten, ist doch genauso Ausdruck eines stinknormalen, handelsüblichen Nationalismus, nur eben eines europäisch angemalten. Und wir wissen ja dass alles, was irgendwas mit Europa zu tun hat, natürlich automatisch gut sein muss, deswegen ist das freilich kein böser Nationalismus, ich weiß schon..
Menschen, die sich eine einfache Rückkehr zur DMark wünschen und der EU nur die Währungshoheit wieder nehmen wollen, sind ganz sicher weniger nationalistisch geprägt, als Sie. - #33 17.03.2012 23:47 von
Ich bin sehr für die Vereinigten Staaten von Europa, das ist richtig, aber wo Sie in diesem zukünftigen Staat Nationalismus oder Nation verorten ist mir rätselhaft.
Obwohl ich mit dem Begriff Nation wenig anfangen kann, bin ich mir dennoch im klaren, daß es weder eine europäische Nation noch europäische Nationalismus gibt. Dies mag sich irgendwann mal ändern, aber dies ist eine ganz andere Frage.
Ich will die United Nations of Europe nicht als Ersatz für die heutigen Nationalstaaten, sondern als Ergänzung dazu, weil ich der Überzeugung bin, daß kleinen europäischen Nationalstaaten nicht überlebensfähig sind und nur in der Union eine selbstbestimmte Zukunft habe werden
Es gibt übrigens keinen "guten" Nationalismus, der über die Begeisterung
Für das eigene Team hinausgeht....
Menschen, die die DM wieder einführen wollen, verstehen objektiv gesehen nicht, daß die Zeit dieser Währung vorüber ist, das sie aus vielerlei Gründen obsolet und Vergangenheit ist. Sie ist genauso aktuelle wie der Täler! Vor allem verstehen diese Menschen noch nicht, daß der Euro für uns die mit Abstand bessere Währung ist!
Die gemeinsame europäische Währung ist äußerst erfolgreich, sie wird uns auf unabsehbare Zeit begleiten
Sie sollten auch sehen, daß bereits eine Generation herangewachsen ist, die ihr Taschengeld inEuro bezogen hat und nicht mehr versteht, warum Opa ständig einer untergegangen Währung hinterher trauert. Mit den Jahren löste sich das Problem der DM Nostalgie also von selbst - #34 18.03.2012 09:29 von
- #35 18.03.2012 10:16 von
Wir sollten uns noch andere Dinge sparen!
Die Vergemeinschaftlichung, die Sozialisierung und die Monetarisierung von gemeinsamen Schulden und Risiken ist wohl hier das Lei(t)(d)bild einer zukünftigen Wirtschaftspolitik. Die ökonomischen Ungleichgewichte, ablesbar an den nationalen Leistungsbilanzsalden seit der Euroeinführung, werden somit weiter übertüncht, unliebsame und öffentlich notwendige Diskussionen über diese Schicksals- und Haftungstransferunion werden nicht geführt.
Eine solide Budget-, Wirtschafts-, Geld- und Währungspolitik sieht doch etwas anders aus! - #36 18.03.2012 10:29 von
Verstehen und begreifen wollen und können!
Wie aber schätzen Sie persönlich diese Aussagen und Ausführungen zum Euro ein? Dies wäre doch einmal sehr interessant zu erfahren oder?
Professor Dr. Wilhelm Hankel: Es war einmal... der €uro
Professor Dr. Wilhelm Hankel: Es war einmal... der €uro - #37 18.03.2012 11:32 von
Natürlich kenne ich die Behauptungen von Hankel und Co, Ihr Link zur Marketingseite für sein Buch hat mir keine neuen Informationen gegeben.
Festhalte sollte man ersteinmal, daß Hankel und Co mit jeder Klage vor dem BVerfG gescheitert sind. Offensichtlich konnte er nicht mal den dortigen Senat von seinen Untergangsszenarios überzeugen.
Grundfalsch ist die Ausgangsthese, daß der "Steuerzahler jedes Jahr Hunderte von Milliarden Euro" zur Rettung des Euro aufwenden müsse"
Bislang hat es keinen Cent gekostet, dies wird sich zwar ändern aber auch dann reden wir über einige zig-Milliarden über eine Zeitaum von vielleicht 10 Jahren. Dies ist mir die Sache allemal Wert
Hinzu kommt, und das Verschweigen Hankel nd Co bewußt, daß die jährlichen Wolstandsgewinne, die Deutschland durch den Euro ht, locker im 3 stelligen Milliardenbereich liegen, allein die Einsparungen im Bereich der Kussicherungen und Währungsrisiken liegen schon bei ca. 30 Mrd. Euro
Unser gegenwärtiges Problem ist nicht der Euro, sondern die Fehlentscheiungen der jüngeren Vergangenheit, die Kapitalmärkte zu stark zu deregulierung und die Finanzpolitik der europäische Staaten nicht stärker an die Kandare zu nehmen. Unabhängig von der Währung sollte es jedem einleuchten, daß es nicht auf Dauer funktionieren kann, mehr Geld auszugeben als man hat, dies gilt für Bürger und Staaten
Die Aufgabe für die Zukunft sind klar :
* Neuregulierung der Fnanzmärkte und Institutionen
* Kontrolle er nationalen Haushalte hinsichtlich der Neuverschuldung
* sukzessiver Abbau der ökonomischen Ungleichgewichte
Dies wird uns auch Geld kosten aber bei weitem nicht soviel wie in den Horrorszenarien beschrieben - #38 18.03.2012 17:50 von
Toll...
Wie werthaltig sind den erworbernen "Forderungen" ? Nicht das Papier, auf dem sie gedruckt sind.
So, so....nur als Garantiegeber. Dann kann ja nichts schiefgehen.
Deutschland oder der Steuerbürger ? Der Bürger zahlt seinen "fairen" Anteil, während sich hier der Staat munter am Bürger bedient und allerlei neue Abgaben erfindet oder erfinden will. Schäuble allen voran, denn irgendwo muss der "faire Anteil" ja abgegriffen werden.
Wenn für Sie einige "zig Milliarden" Peanuts sind dann gehören Sie wohl auch zu den Boni-Empfängern bei der Deutschen Bank.
Fragen Sie mal unsere Kinder, so in 10 bis 15 Jahren. Mal sehen, ob deren Sichtweise mit der Ihren übereinstimmt. Aber wahrscheinlich sitzen Sie dann mit Ihren Pensionsansprüchen auf Mallorca und geniessen das Leben.
Investitionen müssen sich irgendwann einmal amortisieren. Das kann ich nicht erkennen.
Wenn man in Boomzeiten, wie uns ja gerade von allen Seiten eingeredet wird, Schulden aufnehmen muss, dann kann das meines Erachtens nicht so ganz in das Bild passen. - #39 20.03.2012 21:19 von
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