Forum


 

Euro-Rettung: Merkel gibt Pläne für Billionen-Hebel preis

Kanzlerin Merkel hat die Fraktions- und Parteichefs erstmals über Details der Euro-Rettung informiert: Für Griechenland ist ein Schuldenschnitt*von bis zu*60 Prozent geplant, der Hilfsschirm EFSF soll auf ein Volumen von eine Billion Euro gehebelt werden. Nun soll der Bundestag über das Vorhaben abstimmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...793681,00.html
  1. #100

    Hilfe für die Zocker

    Was da gerettet werden soll, sind die Zocker-Abteilungen der Banken. Wann endlich werden Geschäftsbanken losgelöst von ihren Glücksspiel-Bereichen, die man ehrlicherweise nicht mehr Investmentbanken nennen sollte. Höchste Zeit, dass Politiker dies endlich begreifen und handeln!
  2. #101

    Upps, wohl nicht aufgepasst

    Zitat von Robinchen Beitrag anzeigen
    By the way: Auch die Schweizer haben Ihre Superwährung "Franken" ja nun an den Euro gebunden. So ganz schlecht scheint der Euro dann ja doch nicht zu sein.
    Die Schweizer Notenbanker haben eine Frankenobergrenze gegenüber dem Euro festgezurrt, weil sich der Euro im freien Fall befand, alle Anleger in den Franken, Nordische Kronen und brasilianische reals flüchteten.

    Ergo: Der Euro ist schlecht! Es kann mir doch niemand behaupten, dass die Südstaaten ohne die Einführung des Euros heute diesselben Probleme hätten
  3. #102

    Weg mit dem E

    Es gibt keine schlechten Politiker, es gibt nur schlechte Wähler. Solange wir in einem System leben, in dem Parteien das Sagen haben und wir nur Stimmvieh sind, solange läuft es halt so. Das ist der Nachteil an der Art Demokratie, die wir haben. Statt Experten bekommen wir populistische, machtsüchtige Profilneurotiker, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und nur wissen wie man intrigiert.
    Jeder der ein bisserl Ahnung hat, weiss das wir weder EU noch EG noch Euro brauchen. Unsere Exportprodukte werden wir auch gegen D-Mark los. Also wozu sollen wir herhalten? Damit die inkompetenten Griechen weiterhin ihre Vetternwirtschaft betreiben? Die Italiener weiter ihre mafiösen Strukturen pflegen können(rede jetzt nicht von den Kleinkriminellen, sondern von der Verquickung Staat, Kirche Wirtschaft) oder andere Staaten fleissig weiter subventionieren?

    Ich sage weg mit dem Müll und bin für die Abschaffung der Demokratie und Erstellung einer demokratischen Technokratie.
    Die Systeme sind so kompliziert geworden, dass nur noch Experten diese beherrschen und nicht ein Arzt der nen Wirtschaftsminister mimt.
  4. #103

    Abstimmungsarithmetik

    Zitat von alzheimerlein Beitrag anzeigen
    "FDP-Chef Philipp Rösler verteidigte dieses Vorgehen: "Ich finde es ausdrücklich richtig, dass der Bundestag als Haushaltsgesetzgeber immer das letzte Wort hat." Dieser bei anderen Euro-Ländern durchaus kritisch gesehene Vorbehalt sei "sehr demokratisch" angesichts der Milliardenbeträge zur Stützung der gemeinsamen Währung."

    Eine meiner Lieblingsstellen im Artikel :)

    Ist das derselbe Rösler, der die Diskussion im Bundestag vor ein paar Tagen abgelehnt hat ?

    Wenn man in Betracht zieht, dass der Haushaltsausschuss 41 Mitglieder hat, davon 22 von CDU/CSU/FDP, sich darunter allerdings zwei Abweichler ( EFSF-Abstimmung ) befinden, dann wäre eine Mehrheit dort nicht mehr gegeben, sollte sich die Opposition - aus welchen Gründen auch immer - geschlossen dagegen stellen.

    Das Wort " Demokratie " oder (" Sehr-Demokratie " Version Rösler ) verursacht zunehmend spontane Uebelkeit bei vielen Bürgern und könnte sich zur " Demorrhoe ( Volksdurchfall )" entwickeln. Dagegen helfen auch keine
    "Kohle"tabletten :)
    Ihr Ausflug in die Abstimmungsarithmetik hat was.
    Das könnte eine Erklärung für die Parlamentsbeteiligung sein-
    braucht Mme. diesmal wieder eine Kanzlermehheit? ;)
  5. #104

    ---

    Zitat von apfelspross Beitrag anzeigen
    .., dass Hebelinstrumente wieder zur Anwendung kommen. Genau diese "Finanzinnovationen" haben uns schon bei Lehman Brothers "geholfen". ...
    Also wir bei Goldman Sachs können nicht laut genug klagen. Uns hat die Lehman-Pleite 61 Milliarden gebracht.
  6. #105

    "preisgeben" hat zwei sehr unterschiedliche Bedeutungen

    "preisgaben" kann bedeuten: aufgeben, verzichten;
    "preisgeben" kann bedeuten: kundgeben, veröffentlichen.

    Beim Lesen der Schlagezeile im spon hatte ich die erste Bedeutung erwartet, wenn nicht gar erhofft.
    Die Mehrheit im Bundestag für die zweite Bedeutung ist angesichts der "alternarivlosen" Oppsosition sicher.
    Ich hoffe aber auf etwas mehr Abweichler in der CDU/CSU - und auf von der Mehrheitsmeinung abweichende Debattenbeiträge. Trotz Fraktionsdisziplin bzw. -zwang.
  7. #106

    Der Hebel, wir lieben ihn

    Die Kurse an den Börsen Europas steigen.

    Wenn diese Hebelgeschichte klappt, was passiert dann?

    In nicht allzuferner Zukunft wird Italien in den Abwärtsstrudel kommen. Dann entscheiden sich die Anleger, keine italienischen Anleihen mehr zu erwerben, denn der Sockelbetrag (z.B.20%), den sie von den Euro-Ländern garantiert bekommen, reicht nicht. Dann stehen unsere Politiker vor der Frage: "Was nun? Geben wir Italien wieder wie früher herkömmliche Kredite?" Natürlich wird Italien diese Kredite erhalten. Der Hebel wird dann von den Anlegern genutzt, um günstig z.B. an französische Kredite heranzukommen. Die notleidenden Länder gehen weiter den Bach runter.
    Die Sache mit dem Hebel wird so ne Totgeburt, das wird nicht mehr schön.
  8. #107

    ???

    Zitat von vorschau Beitrag anzeigen
    ...nur eine Billion. Dann haben wir ja noch etwas Zeit, bis unsere Politiker die Trillion in Angriff nehmen.
    Soviel Zeit haben wir nun doch bald nicht mehr. Dann zahlen wir für eine Streichholzschachtel wieder mit einem Millionenschein.
  9. #108

    Alles sinnlos..

    Griechenland? Zum kugeln, wer ist Griechenland?

    Die Party beginnt doch erst richtig mit Spanien. Ich wette 100:1 das Spanien in spätestens einem Jahr dran ist und dann die EU-Blase platzt.

    Dann wird Frau Merkel (o.a.) mit miesepetrigen Gesicht verkünden das "Blablabla.." des Niedergangs. Wissen tun sie es schon jetzt.

    Es wird Zeit das diese Bande von Geldvernichtern & Selbstvertretern rausfliegt. "Wir sind das Volk" hieß es einmal. Es wird wieder Zeit für Großdemos gegen den EU-Schwachsinn.
  10. #109

    dann doch bitte richtig!

    Zitat von Gofio Beitrag anzeigen
    Die EZB holt die Bazooka raus. Das heisst nichts anderes notfalls laufen die Notenbankpressen auf Hochtouren. Dieses Signal wird die Spekulanten abhalten gegen Staaten zu wetten.
    Das Risiko ist überschaubar, die Geldmenge muss nur rechtzeitig wieder eingesammelt werden, sonst gibts Inflation. Die Amis machen das schon seit Jahrzehnten.
    Einfach Geld drucken, Europa hat inzwischen eine Größe wo das funktioniert. Griechenland und Italien haben das früher immer so gemacht mit entsprechender Inflation und Steigerung der Löhne. Mit Beitritt zum Euro fiel dieses Instrument weg, die alten Gepflogenheiten, ständig mehr Lohn zu fordern, blieben, so sind die Schulden bei denen ausser Kontrolle geraten. Hier hätten die Mitgliedsstaaten auf die Finger klopfen müssen. Aber wer im Glashaus sitzt.....
    Dann hätte man von vornherein Sarkozys Plan zustimmen können.
    Es ist doch Schwachsinn, an Benken Zinsen dafür zu zahlen, dass man sie "retten" will!








TOP



TOP