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Euro-Rettung: Deutsche Industrie warnt vor faulen Deals mit China
Geld aus Peking soll*den Euro*retten helfen*- so wollen es Europas Staatschefs. Doch die deutsche Industrie schlägt Alarm: Es wäre ein "riesiger Fehler", China dafür politische Gegenleistungen anzubieten, warnt BDI-Präsident Hans-Peter Keitel im SPIEGEL-ONLINE-Interview.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794691,00.html
- #30 31.10.2011 12:02 von
- #31 31.10.2011 12:05 von
Chinesischer Einfluß für den BDI schlimmer als grün-rot. Warum?
Ich bin beeindruckt von der Klarheit und der Kürze der Worte. Viel Wahrkeit in Keitels Aussagen.
Eine Frage hätte ich trotzdem: Wenn der BDI mit jeder Regierung, sogar einer rün-roten, leben kann, wo ist dann das Problem mit politschen Einfluß aus China?
Liegt es an der in China noch praktizierten Todesstrafe, die auch Nieten in Nadelstreifen treffen könnte?
Oder an der kommunistischen Ein-Parteien-Herrschaft, die sicher nicht immun gegen Enteigungen ist?
Oder an dem fehlenden Einfluß europäischer Lobbyisten auf die chiesische Politik?
Ich denke Herr Keitel hat uns durch seine Wortmeldung einen Fingerzeig gegeben, wie man die übelsten Ausswüchse der Raubtierkapitalismus auch in der Realwirtschaft abstellen kann. Ein bisschen mehr wie China sein. Davor haben die Lobbyisten offenbar noch Respekt. Vor den Karnevallspinzessinnen in den deutschen Pateien haben sie oft zu Recht keinen.
Oft ist es gut, wenn Industrie und ihre Lobbyisten über die Kindsköpfe in diversen politischen Parteien hinwegwirtschaften. Ein vollwertiger Erstatz für ein funktionierendes Staatswesen kann das aber nicht sein. - #32 31.10.2011 12:09 von
- #33 31.10.2011 12:14 von
Man lässt sie...
Man lässt sie (die Mafia) gewähren. Ob in Deutschland, Österreich, Italien usw. schaut man schon mal nicht so genau hin, wenn beim Kauf von Immobilien oder im Rotlichtmilieu dubiose Geldquellen sprudeln. Dafür gibt es sogar schon mal eine neue Staatsbürgerschaft, wie gerade in Österreich aufgedeckt wurde. Strafrechtliche Konsequenzen hat aber trotzdem KEINER zu befürchten.
- #34 31.10.2011 12:15 von
- #35 31.10.2011 12:22 von
- #36 31.10.2011 12:23 von Arion's Voice
- #37 31.10.2011 12:36 von
Faule Deals
Herr Keitel hat vollkommen recht, es ist hochgefaehrlich den Chinesen den Status Marktwirtschaft anzuerkennen. Sie sind keine Marktwirtschaft und sie wollen nur mit billigen Produkten mittels unterbewertetem Yuan die westlichen Maerkte ueberschwemmen - es hat nichts mit Pragmatismus zu tun, es ist purer Egoismus der Chinesen.
China beteiligt sich frueher oder spaeter von ganz alleine an derEurorettung, nur - wenn ein Herr Redling sich so anbiedert, dann wollen sie frech ihre egoistischen Interessen durchsetzen und uns ganz nebenbei dem Zorn der Amerikaner aussetzen.
Wer in diesem Artikel zudemChina- Bashing wittert, siehe 1. Blogbeitrag, hat das Spiel nicht begriffen. - #38 31.10.2011 12:58 von
Gemeinsamkeiten
Was spricht eigentlich dagegen, mehr politische Gemeinsamkeiten mit China zu suchen und sich aus der einseitigen West- (=USA-) Orientierung zu lösen.
Die Finanzkrise wurde nicht in Europa oder China gemacht, sondern in den USA, ohne den Lehmann-Crash etc. hätte Griechenland immer noch eine Chance.
Und politisch, Chinas Weg zum Sozialstaat, seine auf Frieden ausgerichtete Außenpolitik, da gibt es mehr Gemeinsamkeiten als mit den USA.
Deutschland hat in China ein überaus positives Ansehen. Wenn jetzt Deutschland noch ein realistischeres Bild von China entwickeln würde... Eine stabile Verbindung EU-China würde die Welt besser machen. - #39 31.10.2011 13:06 von
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