Ach wieder einmal die ach so armen Briten. Haben die den keine eigenen Steueroasen mehr?
REUTERSDie Empörung in Großbritannien ist groß: Die von der Euro-Gruppe beschlossene Steuer auf zyprische Bankkonten trifft bis zu 60.000 britische Bürger. EU-Gegner schimpfen über den "Bankraub" - und prognostizieren den langsamen Tod der Euro-Zone.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/zwa...-a-889530.html
Ach wieder einmal die ach so armen Briten. Haben die den keine eigenen Steueroasen mehr?
Die Briten haben leicht reden. Sie müssen mit ihren Geldern ja erstmal nicht haften. Warum sollten immer die gleichen Länder die Marodeure auf Schuldenbasis rauskaufen? Rendite & Risiko sollten nunmal nicht trennbar sein.
Wenn ich mein Geld in einem fremden Land anlege, dann ist doch davon aus zu gehen, dass irgend etwas nicht so ganz sauber ist. So gesehen, hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen
anstatt den Euro einfach aufzugeben.
Deutschland steigt aus und das Euro Ende ist da.
Also 0,1% der britischen Bevölkerung?
Wenn man davon jetzt mal die dort stationierten Soldaten und sonstigen Staatsdiener abzieht, dann sollten sich die Britten mal fragen wieso diese Minderheit Geld auf Zypern versteckt.
"Nicht nur die britische Reaktion zeigt: Das Kalkül der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank ist nicht aufgegangen. Sie hatte offenbar gehofft, dass Zypern zu klein sei, um größere Unruhe in Europa zu entfachen."
Also ich finde, dass es sehr wohl aufgegangen ist. Unruhe ist verständlich. Muß man halt hinnehmen. Wichtig ist auch dass die gesamte Bevölkerung zumindest mit einem kleinen Teil beteiligt ist. Auch die Kleinsparer. Nur so wird deutlich genug signalisiert, dass hier etwas schief gelaufen ist und dass die Regierung von Zypern in Zukunft darauf zu achten hat konservativere Maßstäbe an ihr Handeln anzulegen.
Im Grunde genommen muß man dieses Modell auf Griechenland und alle weiteren unwilligen Staaten ausdehnen. Denn nur so wird sich eine dauerhaft disziplinierende Wirkung einstellen.