Nur ein bißchen Lebensehrfahrung lehrt, daß ein Ende mit Schrecken ausnehmslos besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Allein schon weil das Ende irgendwann sowieso kommt.
Und das beschriebene "Inferno" sollte man besser als "Stunde Null" sehen.
SPIEGEL ONLINESollten wir in der Euro-Krise statt auf ein Schrecken ohne Ende auf ein Ende mit Schrecken setzen? Niemals! Das wäre ruinös, gerade für Deutschland. Doch mit ihrer Politik führt uns Kanzlerin Merkel genau dorthin - schnurgerade in Dantes Hölle.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839903,00.html
Nur ein bißchen Lebensehrfahrung lehrt, daß ein Ende mit Schrecken ausnehmslos besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Allein schon weil das Ende irgendwann sowieso kommt.
Und das beschriebene "Inferno" sollte man besser als "Stunde Null" sehen.
was münchau predigt, ist der sichere weg in den ruin aller eu-staaten. wahn als journalistisches prinzip?
aus der EU und zurück zur DM. Was will die "Mutti" eigentlich, aufgewachsen in der DDR und jetzt Bundeskanzlerin. Weitere Kommentare erspare ich mir.
Es wird auf der einen Seite über hohe Target 2 Schulden auf der anderen Seite über Aufwertungsrisiken spekuliert. Dies sind aber gegenläufige Entwicklungen. Die Target Schulden sind verlorene Aussenforderungen führen also zu einer Abwertung der DM. Diese beiden Tendenzen werden sich egalisieren. Die Bundesbank ist souverän, sie kann den Aufwertungsschock ähnlich wie die Schweizer Bundesbank klein halten. Abwerten kann man eine Währung immer, nur aufwerten nicht.
Zunächst würde der europäische Binnenmarkt eine Rückkehr zu flexiblen Wechselkursen nicht überleben. Die deutsche Exportindustrie würde sich nicht davon erholen. Es droht auch ein finanzieller Kollaps. Die Bundesbank hat gegenüber der Europäischen Zentralbank Forderungen von rund 700 Milliarden Euro, die sich aus dem Zahlungssystem Target 2 ergeben. Diese Forderungen steigen jeden Monat. Kommt der Bruch Ende des Jahres, droht ein Gesamtverlust in der Größenordnung von ein bis zwei Billionen Euro, einschließlich der Risikoleistungen aus den Schutzschirmen und der Rettung der dann bankrotten deutschen Banken. Das sind rund 40 bis 80 Prozent unseres jährlichen Bruttoinlandsprodukts. Zitat Ende.
Und warum bitte soll Deutschland mit flexiblen Wechselkursen nich überleben? Waren wir vor Einführung der festen Wechselkurse in Wirklichkeit tot und wir bilden uns nur ein zu DM-Zeiten gelebt zu haben?
Und warum bitte sollen sich bestehende Verbindlichkeiten (Verträge) durch Austritt aus dem Euro plötzlich in Luft auflösen?
Außer Thesen nix gewesen. Nur Thesen ohne Argumente gibt es hier schon zu viele. Aber vielleicht hat der Autor auch einfach keine Argumente, die er aufbieten könnte.
Die Schulden sind durch umschichtung von den Ländern zur EZB nicht weg. Der Zinssatz wäre dann vermutlich irgendwo der Durchschnitt der aktuellen Lage vielleicht 3-4 % .
Das ist allenfalls ein Zeitgewinn, in ein paar Jahren stehen wir am gleichen Punkt mit dem Unterschied das für sämtliche Staatsschulden in der EU wesentlich höhere Zinsen fällig sind.
Die südlichen Länder können einfach nicht haushalten, das war vor dem Euro so, während des Euros und wird danach auch noch so sein.
Deutschland ist zwar kein glühendes Beispiel, bei uns steht den Schulden aber zumindest im Ansatz eine Wirtschaftleistung gegenüber.
Und es ist dennoch unausweichlich.
Daher so früh wie möglich, dann wird es wenigstens einen Ticken weniger ruinös als wenn man es verzögert.
Wenn man es abwenden könnte sollte man das versuchen, da es aber nicht abzuwenden ist, ist jeder diesbezügliche Versuch einfach nur weitere Geldvernichtung
Die allermeisten Leute können sich nicht mal im Ansatz vorstellen, was passiert, wenn der € krachen geht. Das würde Europa, Deutschland inklusive, um Jahrzehnte zurückwerfen. Denn, da stimme ich Ihnen zu Herr Münchau, es würde der komplette Binnenmarkt in Europa implodieren. Es gäbe nicht nur riesige Schlangen vor den Banken, nein, auch an den Tankstellen, Supermärkten, Apotheken etc...
Bürgerkriegsähnliche Zustände beschreiben die dann herrschende Situation recht treffend. Die innereuropäischen Grenzen wären dicht, der Tourismus wäre vorerst komplett erledigt. Die europäischen Staaten würden sich laut schreiend untereinander die Schuld zu weisen etc.
Ein Szenario, was ich persönlich nicht erleben möchte.
Ich bin der Auffassung, dass die EZB unter klaren Bedingungen und mit klaren und einzuhaltenden Vorgaben, die Staatsfinanzierung ohne den Umweg über die Geschäftsbanken vornehmen MUSS, ähnlich der FED und der BOE. Anders werden wir aus dem - zugegeben durch Doofheit - eingebrockten Schlamassel nicht mehr heraus kommen.
Dann gnade uns Gott, das wird mehr als hässlich !
Ein Münchau, ein echter Münchau!
Soll man ihn lesen?
Man weiss ja, was drinstehen wird.
Lobbyisten vom Feisten ändern sich nicht.
Früher wurden solche verfassungsfeindlichen Umtriebe noch verfolgt. Heute darf jeder in der Deutschen Presselandschaft schreiben, was immer er zu Schaden Deutschlands möchte.