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Euro-Populismus: Merkel weist CSU-Scharfmacher in die Schranken

dapdDie Kanzlerin wollte die Griechenland-Debatte beenden - doch die CSU treibt den Streit auf die Spitze, spekuliert hemmungslos über einen Austritt Athens aus der Euro-Zone. Jetzt watscht Merkel den obersten Scharfmacher Dobrindt ab. Sie will sich nicht von der Schwesterpartei vorführen lassen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852153,00.html
  1. #1

    Wenn die CSU schon die Hosen voll hat

    Wenn die CSU schon die Hosen vor Freien Wählern und SPD im Land voll hat, dann soll sie doch in Gottes Namen die Bonner Koalition lieber heute als morgen platzen lassen und sich nicht als Oberschlaumeier über alle europäischen Völker aufspielen. Typische Wadenbeißerei südlich des Weißwurstäquators. Man kann es nicht mehr hören.
  2. #2

    Frei

    Moin Angie, ich bin Euro-Kritiker und eine Maulsperre zu verordnen ist nicht sehr demokratisch.
    Aber wir haben ja auch keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und Marktwirtschaft - so meintest Du 2005 mal...
  3. #3

    Kritik

    an der "alternativlosen" Euro-Politik ist natürlich Euro-Populismus ...... Bitte um eine Erklärung lieber Spiegel :)
  4. #4

    Das Chaos Namens Dobrint

    Wer will den diesen ungehobelten General noch für voll nehmen. Aber sein oberster Aufseher Herr Seehofer unterstützt ja diese Schweinerei, denn er will ja wieder eine Wahl in Bayern gewinnen. Diese schwarzen Amigos müßen endlich weg von der Regierung. Frau Merkel ist ja auch nicht ganz unschuldig an dem dummen Geschwätz.
  5. #5

    optional

    Leben wir etwa in einer Merkulatur, dass niemand mehr seine Meinung äußern darf, egal wie sie lautet?
  6. #6

    Das wird ja auch mal Zeit...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin wollte die Griechenland-Debatte beenden - doch die CSU treibt den Streit auf die Spitze, spekuliert hemmungslos über einen Austritt Athens aus der Euro-Zone. Jetzt watscht Merkel den obersten Scharfmacher Dobrindt ab. Sie will sich nicht von der Schwesterpartei vorführen lassen.

    Euro-Populismus und Griechenland: CSU wird Angela Merkels Risikofaktor - SPIEGEL ONLINE
    ...aber Typen wie Söder & Co stoppt nur die verlorene Landtagswahl, sonst nichts.
  7. #7

    Münchner Knallfrösche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin wollte die Griechenland-Debatte beenden - doch die CSU treibt den Streit auf die Spitze, spekuliert hemmungslos über einen Austritt Athens aus der Euro-Zone. Jetzt watscht Merkel den obersten Scharfmacher Dobrindt ab. Sie will sich nicht von der Schwesterpartei vorführen lassen.

    Euro-Populismus und Griechenland: CSU wird Angela Merkels Risikofaktor - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von SPON: "Meine Bitte: Jeder sollte die Worte sehr wägen". Es ist klar, wer damit gemeint war. Die direkte Retourkutsche zeigt, wie sehr die Verbalattacke der Schwesterpartei Merkel getroffen haben muss.
    Wenn die Bundeskanzlerin den Störenfried öffentlich abwatschen wollte, hätte sie ruhig Ross und Reiter beim Namen nennen können. So fühlt sich Dobrindt nicht direkt angesprochen und er wird weiter stänkern.

    Überhaupt finde ich die Nadelstiche aus Bayern sehr störend. Frau Merkel hat nun mal einen schwierigen Job, wenn ich auch mit ihrer politischen Richtung nicht übereinstimme, und sie sollte ihre Arbeit konzentriert machen können, ohne auf das Störfeuer aus München achten zu müssen.

    Die Frau hat trotz allem meinen Respekt! Ich könnte/wollte nicht Tag und Nacht für die Republik zur Verfügung stehen, hinzu kommt noch, dass sie keinen Außenminister hat und dessen Job mitmachen muss. Überstunden bekommt sie bestimmt auch nicht bezahlt. ;o)
  8. #8

    orakel

    Wahlergebnis 2013
    Die CSU hat mit Ihrem Antieuropakurs einen grandiosen Wahlerfolg von umgerechnet 35 % und überlegt sich von der CDU zu lösen und mit der FDP 15 % eine Koalition einzugehen
    CDU Grüne und SPD unterliegen mit gesamt 45 Prozent knapp dem Antieurokurs von CSU und FDP
    Die Rückkehr zur DM soll eingeleitet und alle Bestrebungen zur Unterstützen des Euro aufgegeben werden. Das Kapitel "gemeinsames Europa" soll zu den Akten gelegt werden.
  9. #9

    Wir brauchen keine Populisten

    Was wir aber brauchen, ist Transparenz bei den Milliardenschiebungen. Es kann doch nicht sein, daß wie in einem geschlossenen Zirkel die Wahrheit unter Verschluss bleibt. Und was wir noch brauchen ist eine Besetzung der EZB- Rates gemäß Anteil der Verpflichtungen. Im Moment ist es ja leider so, daß z.B. Deutschland nur 2 Stimmen hat, obwohl es 27% der Leistung erbringt. Dadurch wird es zur Geisel der Südländer, die den größten Geldgeber leicht überstimmen können und ihn melken, bis er selber ein Sanierungsfall wird. Hier muß unbedingt auch gegen den Willen der anderen eine neue Regelung her, und zwar schnell. Notfalls mit der Weigerung, weiter Geld in das System zu geben.


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