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Euro-Misere bei Illner: Spardiktat für Krisen-Talks!
DPARückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,830070,00.html
- #10 27.04.2012 08:22 von
Der Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Ich war selten so verwirrt nach einer talk-show - zumal einzelne Voten inhaltlich durchaus sehr Sinn machten - aber es entstand kein konstruktiver Zusammenhang und MI war vor allem mit Ordnungsrufen beschäftigt... schade um die Zeit.
- #11 27.04.2012 08:22 von
- #12 27.04.2012 08:27 von
Umgekehrt wird ein Schuh draus
1. Die europäische Wirtschaftskrise ist das mit großem Abstand drängendste und wichtigste Thema der Gegenwart.
2. Dank der Medien gibt es zu keinem Thema derart viele verkürzten, irreführenden und interessegeleiteten 'Erzählungen'.
So allmählich kommt aber sogar bei Illner die wahre, partiell verwirrende Komplexität des Themas ins Blickfeld.
Daß der Spiegel, der sich in Punkto Analyse und Deutung dieser Krise wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat, ausgerechnet jetzt fordert, Talkshows zum Thema (warum nicht gleich alle Berichterstattung) einzustellen, könnte einen zum Verschwörungstheoretiker werden lassen... - #13 27.04.2012 08:33 von
Wie die drei Affen!
Zwei Politiker und ein Journalist beraten über die Eurokrise. Alle halten sich die Augen zu. Der Journalist fragt die Politiker, ob sie etwas sehen. Die Politiker antworten, man sei auf einem guten Weg und hätte entsprechende Massnahmen in die Wege geleitet. Daraufhin erklärt ein anderer Journalist, der sich für einen Fachmann hält, die ganze Diskussion für unnötig.
- #14 27.04.2012 08:43 von
Mister dax
Am sinnvollsten erscheinen die Vorschläge von Herrn Dirk Müller, auch als Mister Dax bekannt.
Warum greifen die Pareien, die Politiker seine praktischen Analysen nicht auf?
Warum werden Theoretiker aus ihren Elfenbeintürmen als Berater hinzugezogen und vernüftige Leute mit praktischen Sachverstand nicht beachtet?
Vermutlich können die Politiker die Wahrheit nicht ertragen oder wollen ihren Wählern die Wahrheit verschweigen, aus Furcht nicht mehr gewählt zu werden.
Dirk Müller (Börsenmakler)
"Mr. DAX" Dirk Müller: "Es läuft auf einen Staatsbankrott raus." - Deutsches Anleger Fernsehen - #15 27.04.2012 08:54 von
EU-Zwangsvereinigung
Für mich war das einzig Interessante der Satz von Dirk Müller (sinngemäß), ob die Intention der Regierungen dahinterstecke, in Europa ein derartiges Chaos anzurichten, damit die Vereinigten Staaten von Europa ohne Gegenwehr der Bürger installiert werden können.
Im übrigen gehört ein Verbot für SchülerInnen her, Illner anzuschauen, denn ein derart disziplinloser, unhöflicher, dummschwätzerischer Haufen von Erwachsenen als Vorbild für Schüler würde jeden Unterricht sprengen. - #16 27.04.2012 08:54 von
hatten sich besonders lieb gestern abend. Dass er ihr vor laufender Kamera keine geknallt hat, war alles
- #17 27.04.2012 08:56 von
Wenn Moderatoren scheitern,
ist häufig mangelnder Sachverstand zum konkreten Thema schuld. Die Fernsehanstalten sollten davon absehen, einige wenige bekannte Moderatoren zu Allem und Jedem einzusetzen. Zur Euro-Rettung sind die parteibezogenen Standpunkte bekannt. Bei allen im Detail unterschiedlichen Vorstellungen steht über Allem die Frage nach der Reformfähigkeit der großen Partner der Währungsunion. Schließlich ist es jedem Partner unbenommen, konkrete Wachstumspläne vorzulegen.
- #18 27.04.2012 09:00 von
die Sache nicht einfach so auf den Punkt bringen, dass Journis und Politiker kolossal an der Sache vorbeireden ?
Das ganze Eurokonstrukt ist eine Katastrophe, ich denke die Ursache liegt in der ungeheuren Subvensionswut die betrieben wird und wurde. Alles und jedes wird/wurde subventioniert ohne jegliche Kontrolle, das heisst irsinnige Geldsummen sind vermutlich im grossen, schwarzen Loch verschwunden. Dazu hat man den Bürgern in den einzelnen Ländern weisgemacht, das nun das goldene Zeitalter anbreche, hat aber vergessen zu erwähnen das die Bürger dafür auch was tun müssten. Ich bin Schweizerin, finde den Gedanken an ein einig Europa nicht uninteressant aber ich meine funktionieren kann das nicht, die Ungleichheiten sind zu gross und von einer Zentrale (Brüssel) möchte ich nicht verwaltet werden. M.E. sind auch nicht die fähigsten Leute dort, die schauen doch zuerst mal für sich selber, für ihre Pfründe und ihre Lobby! Wenn ich mir ansehe was für Vorschriften da teilweise erlassen werden für jeden Sch..., dann kräuseln sich mir die Nackenhaare ! Warum scheut Brüssel das Mitspracherecht der Bürger wie der Teufel das Weihwasser ? - #19 27.04.2012 09:01 von
Einfach nur abschalten
"Dass sich Talkshows für diese Aufgabe denkbar schlecht eignen, hat die Illner-Sendung erneut bewiesen. Zu sehr steht das Format für Konfrontation und grobschlächtige Vereinfachungen, die der Euro-Krise nicht gerecht werden. Und wo Redebeiträge selten länger als eine Minute dauern, ist kein Platz für notwendige Erklärungen. Um es im Krisensprech auszudrücken: Talkshow-Redaktionen sollten sich dieses Thema künftig sparen."
Absolut richtig! Nicht nur dieses Thema, grundsätzlich alle anspruchsvollen Themen. Nur was bleibt dann ? Dazu das neue Portrait-Foto von Frau Illner, einfach köstlich. Diese Kalk-Shows sind der Niedergang, interessanterweise nur in den GEZ-Sendern.
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