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Euro-Krise: Wirtschaftsbosse warnen vor Scharfmachern
REUTERSDie wachsende Polemik in der Euro-Krise stößt auf scharfe Kritik in der Wirtschaft. Führende Manager rufen die Politik zu verbaler Zurückhaltung auf. Man dürfe den Austritt Griechenlands nicht herbeireden - und damit ein Auseinanderbrechen der Währungsunion riskieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...848623,00.html
- #1 07.08.2012 11:06 von
- #2 07.08.2012 11:08 von
wo sich doch jetzt die euro-spreu vom euro-weizen trennt...
... und jeder -absolut jeder - eine meinung zum thema euro-rettung zu haben scheint - da wäre es doch an der zeit, eine volksbefragung mit dem thema "euro-rettung, ja oder nein" zu starten ?!
- #3 07.08.2012 11:08 von
Regierung peilt EU-Austritt an
Es handelt sich bei den "Scharfmachern" um prominente Regierungsvertreter vornehmlich aus der FDP und CSU, aber auch CDU. Deshalb muss man wohl von ausgehen, dass Deutschland die EU verlassen wird. Alle Leitmedien (auch Spiegel) blasen ins gleiche Horn. Also eiert nicht rum, seid konsequent und macht es endlich.
- #4 07.08.2012 11:13 von
zu einseitig
- #5 07.08.2012 11:14 von
Titel
Na, mal wieder ein paar Gefälligkeitsäusserungen um "Gut Wetter" in Berlin zu machen.
Rein technisch redet der gute Daimler-Mann vollkommenes Blech. Die Gemeinschaftswährung sorgt natürlich für Zusatzgewinne bei den Multis. Andererseits verarmen ganze Landstriche im Süden und die Belastung des Bürgers im Norden steigt. - #6 07.08.2012 11:14 von
Polemik aus Hilflosigkeit
Ich denke, ja, diese Polemik ist zum großen Teil auch eine Reaktion auf die Art und Weise, wie selbst bei sachlicher Auseiniandersetzung mit dem Thema Griechenlandaustritt den Leuten über den Mund gefahren wird.
Natürlich ist Polemik Mist. Aber ich erinnere mich, wie noch die eine Europapolitikerin, wie hieß sie noch, ganz sachlich und nüchtern anmerkte, Griechenland könnte seine Probleme in weiten Teilen selber lösen, wenn die Leute endlich mal ihre Steuern zahlen würden. Sachlich hatte keiner dem was entgegen zu setzen. Dennoch wurde sie gezwungen zu Kreuze zu kriechen und sich dafür zu entschuldigen.
In so einer Atmosphäre entsteht Polemik aus Hilflosigkeit.
Wenn endlich der Ring frei gegeben wird, für eine - wohlgemerkt sachliche - Diskussion ohne Tabus, dann verschwinden die Polemiker, weil sie merken, es kann sich lohnen den kopf anzustrengen und sachlich zu argumentieren oder sie halten aus mangelnder Sachkenntnis die Klappe, um zwischen den klugen Leuten nicht doof dazustehen. - #7 07.08.2012 11:16 von
...
Was wir vom Süden lernen können?
Den Staat als Feind anzusehen. Anderen die Verantwortung für die eigenen Schulden zu übertragen. Steuerhinterziehung als legitimes Mittel des Protests zu betrachten. - #8 07.08.2012 11:17 von
Wasser predigen und Wein saufen...
Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebbber bleibt es doch unbenommen griechische, italienische, oder spanische Staatsanleihen zu kaufen... Warum tut er das bloß nicht???
- #9 07.08.2012 11:18 von
wenn schon Polemik, dann ....
fordere ich hiermit Bayern auf die Bundeszone zu verlassen. Aber vorher sollen sie sich die FDP einverleiben und gleich mitnehmen. Da hätte Deutschland gleich einen ganzen Sack weniger (Image-)Probleme.
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