Euro-Krise: Wirtschaftsbosse warnen vor Scharfmachern

REUTERSDie wachsende Polemik in der Euro-Krise stößt auf scharfe Kritik in der Wirtschaft. Führende Manager rufen die Politik zu verbaler Zurückhaltung auf. Man dürfe den Austritt Griechenlands nicht herbeireden - und damit ein Auseinanderbrechen der Währungsunion riskieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...848623,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende Manager rufen die Politik zu verbaler Zurückhaltung auf. Man dürfe den Austritt Griechenlands nicht herbeireden - und damit ein Auseinanderbrechen der Währungsunion riskieren.
    Das ist verständlich, denn große Konzerne gehören, neben dem organisierten Verbrechen und der politisch-bürokratischen Klasse zu den wenigen Profiteuren der ganzen Veranstaltung.
  2. #2

    wo sich doch jetzt die euro-spreu vom euro-weizen trennt...

    ... und jeder -absolut jeder - eine meinung zum thema euro-rettung zu haben scheint - da wäre es doch an der zeit, eine volksbefragung mit dem thema "euro-rettung, ja oder nein" zu starten ?!
  3. #3

    Regierung peilt EU-Austritt an

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wachsende Polemik in der Euro-Krise stößt auf scharfe Kritik in der Wirtschaft. Führende Manager rufen die Politik zu verbaler Zurückhaltung auf. Man dürfe den Austritt Griechenlands nicht herbeireden - und damit ein Auseinanderbrechen der Währungsunion riskieren.

    Euro-Krise: Wirtschaftsbosse warnen vor Scharfmachern - SPIEGEL ONLINE
    Es handelt sich bei den "Scharfmachern" um prominente Regierungsvertreter vornehmlich aus der FDP und CSU, aber auch CDU. Deshalb muss man wohl von ausgehen, dass Deutschland die EU verlassen wird. Alle Leitmedien (auch Spiegel) blasen ins gleiche Horn. Also eiert nicht rum, seid konsequent und macht es endlich.
  4. #4

    zu einseitig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Daimler-Manager Uebber hat dafür kein Verständnis. "Ohne den Euro hätten wir immense Wechselkursrisiken und Abwertungen innerhalb des europäischen Marktes - ich will mir gar nicht erst vorstellen, wie es ohne den Euro wäre", warnte Uebber. Folgen eines Auseinanderbrechens der Gemeinschaftswährung wären "ein riesiger Einbruch in der Wirtschaftsleistung, gerade auch in Deutschland, mit sehr großen Schwankungen an den Finanzmärkten", sagte er.
    Ich denke, da irrt Uebber. Sicher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Export einbricht, gross, aber Uebber verliert dabei aus den Augen, dass der Verlust beim Export durch Import und Binnenwirtschaft kompensiert werden kann.

    Das ist sogar das wahrscheinlichere Szenario.
  5. #5

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wachsende Polemik in der Euro-Krise stößt auf scharfe Kritik in der Wirtschaft. Führende Manager rufen die Politik zu verbaler Zurückhaltung auf. Man dürfe den Austritt Griechenlands nicht herbeireden - und damit ein Auseinanderbrechen der Währungsunion riskieren.

    Euro-Krise: Wirtschaftsbosse warnen vor Scharfmachern - SPIEGEL ONLINE
    Na, mal wieder ein paar Gefälligkeitsäusserungen um "Gut Wetter" in Berlin zu machen.
    Rein technisch redet der gute Daimler-Mann vollkommenes Blech. Die Gemeinschaftswährung sorgt natürlich für Zusatzgewinne bei den Multis. Andererseits verarmen ganze Landstriche im Süden und die Belastung des Bürgers im Norden steigt.
  6. #6

    Polemik aus Hilflosigkeit

    Ich denke, ja, diese Polemik ist zum großen Teil auch eine Reaktion auf die Art und Weise, wie selbst bei sachlicher Auseiniandersetzung mit dem Thema Griechenlandaustritt den Leuten über den Mund gefahren wird.

    Natürlich ist Polemik Mist. Aber ich erinnere mich, wie noch die eine Europapolitikerin, wie hieß sie noch, ganz sachlich und nüchtern anmerkte, Griechenland könnte seine Probleme in weiten Teilen selber lösen, wenn die Leute endlich mal ihre Steuern zahlen würden. Sachlich hatte keiner dem was entgegen zu setzen. Dennoch wurde sie gezwungen zu Kreuze zu kriechen und sich dafür zu entschuldigen.
    In so einer Atmosphäre entsteht Polemik aus Hilflosigkeit.

    Wenn endlich der Ring frei gegeben wird, für eine - wohlgemerkt sachliche - Diskussion ohne Tabus, dann verschwinden die Polemiker, weil sie merken, es kann sich lohnen den kopf anzustrengen und sachlich zu argumentieren oder sie halten aus mangelnder Sachkenntnis die Klappe, um zwischen den klugen Leuten nicht doof dazustehen.
  7. #7

    ...

    Was wir vom Süden lernen können?

    Den Staat als Feind anzusehen. Anderen die Verantwortung für die eigenen Schulden zu übertragen. Steuerhinterziehung als legitimes Mittel des Protests zu betrachten.
  8. #8

    Wasser predigen und Wein saufen...

    Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebbber bleibt es doch unbenommen griechische, italienische, oder spanische Staatsanleihen zu kaufen... Warum tut er das bloß nicht???
  9. #9

    wenn schon Polemik, dann ....

    fordere ich hiermit Bayern auf die Bundeszone zu verlassen. Aber vorher sollen sie sich die FDP einverleiben und gleich mitnehmen. Da hätte Deutschland gleich einen ganzen Sack weniger (Image-)Probleme.