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Euro-Krise: Willkommen in der Feuilleton-Ökonomie

Die SPD hat lange keine Antwort auf die europäische Schuldenkrise gefunden. Jetzt hat Parteichef Gabriel vorgeschlagen, das Heil in einer "Annäherung der Lebensverhältnisse in Europa" zu suchen. Das wäre der teuerste Weg von allen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842704,00.html
  1. #1

    Es passiert nicht oft,

    aber heute spricht der Schwarze Kanal mir aus der Seele.
  2. #2

    Schöner hätte man es nicht ausdrucken können

    Mein Kompliment, Herr Fleischhauer
  3. #3

    Willkommen in der Feuilleton-Ökonomie

    Bravo, endlich hat es mal einer begriffen. Bitte als Sonderdruck an jeden Haushalt.

    Mfg, Holm
  4. #4

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD hat lange keine Antwort auf die europäische Schuldenkrise gefunden. Jetzt hat Parteichef Gabriel vorgeschlagen, das Heil in einer "Annäherung der Lebensverhältnisse in Europa" zu suchen. Das wäre der teuerste Weg von allen.

    Euro-Krise: Warum die Position der SPD unvertretbar ist - SPIEGEL ONLINE
    Da man bekanntlich nur nach unten nivellieren kann soll also der Lebensstandard der Deutschen massiv abgesenkt werden? Ob der sozialdemokratische Durchschnittswähler das wohl goutieren wird?
  5. #5

    Annäherung der Lebensverhältnisse in Europa - wohin ?

    "Annäherung der Lebensverhältnisse in Europa" - fragt sich nur - in welche Richtung die Annäherung erfolgen soll ? Chaos der Behörden wie in Griechenland ? Fakelaki auch in deutschen Krankenhäusern ? Europaweite Mafia ? Einfach nur Crude was von der SPD-Troika kommt.
  6. #6

    Sozialitische Gleichmacherei ...

    Also sollen nach Wunsch der SPD diejenigen Volkswirtschaften, die es sich NICHT leisten können, den gleichen Lebensstandard erhalten wie diejenigen, die es sich leisten können - auf Kosten der Nettozahler (D,A, NL, FIN) die dann noch mehr zahlen sollen und schon bisher große Geldflüsse finanziert haben.

    Jeglicher Anreiz, erfolgreich zu wirtschaften indem man sich mehr anstrengt als andere, wird durch solche weitere Alimentierung erstickt und würde zum weiteren Niedergang der EZ führen.
  7. #7

    Feuilleton-Ökonomie?

    Wäre zu schön wenn es nur das wäre. Bedauerlicherweise ist es richtig ernst und da kommen wir mit dem Feuilleton nicht sehr viel weiter. Klar, das Meiste spielt sich natürlich im Fernsehen ab und nicht im richtigen Leben, da reicht es wenn das Portmonee dann einfach nur leer ist, es wird seinen Eigentümern schon nicht abhandenkommen.

    Um also beim traurigen Unterhaltungswert der Euro-Krise zu bleiben, die an sich eher eine Geld-System-Krise ist, da erwartet und doch in der kommenden Woche ein „Wahnsinns-Showdown“. Die Protagonisten sind keine geringeren als die sogenannten „Verfassungsrichter“ … wobei wir doch gar keine Verfassung haben, sondern nur ein Grundgesetz. Dies muss aber den Ernst der Dramatik nicht weiter stören.

    Macht sich das Bundesverfassungsgericht zum neuen Volksgerichtshof … und um nichts geringeres geht bei diesem Showdown. Macht sich das oberste Gericht jetzt zu einem rein politischen Gericht, oder bleibt es beim formalen Recht? Jetzt kommt wider der Einwand, kann man doch so nicht vergleichen … kann man doch denn wenn Justiz politisch motiviert ist, dann kann so ein Dreck dabei herauskommen.

    Der Preis ist hoch. Entspricht das Gericht dem Vorhaben und winkt es durch, dann muss unbedingt der Studiengang „Jura“ reformiert werden, aber die politischen Interessen wurden dann auch gegen jedwedes Recht durchgesetzt, egal wie das Gericht sein „Durchwinken begründet.

    Im anderen Falle: Oh, Gott, die Märkte, die Märkte … sie werden krachen gehen und er Euro ist hin. Mit allen Folgen, die auch bei einer positiven Entscheidung des Gerichts irgendwann anstehen würde, dann allerdings nach vollendeter Ausplünderung der Menschen zugunsten de Geldadels.

    Also, in der Haut der „Verfassungsrichter“ möchte ich derzeit nicht stecken, da hat ihnen die Politik bereits ein Bärenfell aufgebunden, damit man die purpurne Robe nicht mehr erkennt … (°!°)
  8. #8

    Volltreffer

    Fleischhauer ist der einzige Kolumnist bei SpOn, den man noch lesen kannn, ohne einen Anfall von Übelkeit zu bekommen. Das aktuelle Verhalten der SPD-Führung kann man nur als Nestbeschmutzung des eigenen Landes bezeichnen. Unwählbar, der Haufen.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD hat lange keine Antwort auf die europäische Schuldenkrise gefunden. Jetzt hat Parteichef Gabriel vorgeschlagen, das Heil in einer "Annäherung der Lebensverhältnisse in Europa" zu suchen. Das wäre der teuerste Weg von allen.

    Euro-Krise: Warum die Position der SPD unvertretbar ist - SPIEGEL ONLINE
    Gabriel hat völlig Recht. Ich würde liebend gerne auf einen Teil meines GEhalts verzichten, hätte ich wie viele Griechen oder Spanier Sonne und Meer vor der Haustür. Ich hoffe der Gabriel zieht das so durch, dann wähle ich ihn auch.


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