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Euro-Krise: Westerwelle lernt das Genschern
dapdSchrill war gestern: Während in Deutschland Politiker aus Union und FDP über Griechenlands Austritt aus dem Euro für Aufregung sorgen, gibt Außenminister Guido Westerwelle den Mahner und Warner - und gleicht in seiner Diktion schon fast seinem Vorbild Genscher.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848719,00.html
- #1 08.08.2012 12:34 von
- #2 08.08.2012 13:10 von
Ruhe sanft
Wohlwollend gesehen würde man Herrn W.s Wirken als bemüht bezeichnen können. Er stört nicht, kommentiert nach Vorlagen und hat sein Äußeres geändert (Brille!). Vermutlich hat er den Part zu übernehmen, irgendeinen Wählerrand abzugrasen (Europfreunde, Kosmopoliten u.ä.). Das macht er ganz passable, aber nicht mit Genscher zu vergleichen. Kopie bleibt Kopie. Es ist schade, dass in Merkels Mannschaft zu viele Positionshalter sitzen, der Blick auf die Wahl zu manch exotischer Äußerung führt (Söder z.B.). Hier wird nicht regiert, sondern laviert und Herr W. macht da sicher eine bella figura.
- #3 08.08.2012 13:15 von
- #4 08.08.2012 13:18 von
saubere arbeit
weggelobt ins aussenministerium macht herr westerwelle eine
hervorragende sachliche arbeit. er vertritt ruhig ,sachlich und mit fachwissen unser land. ich fühle mich durch ihn hervorragend vertreten! - #5 08.08.2012 13:26 von
'Weggelobt' ist gut. Er hat sich doch selbst damals vor der Verantwortung des Finanzministers gedrückt.
Es wäre übrigens besonders unglaubwürdig, wenn ausgerechnet Westerwelle von den Süd-Europäern Haushaltsdisziplin fordern würde. Steuer-Senkungen und Schulden machen war doch auch sein großes Thema. - #6 08.08.2012 13:27 von
Es ist ja nicht so...
..., dass man nicht auch einem eigentlich ungeliebten Minister Lernfähigkeit attestieren dürfte - oder sogar müsste. In den letzten Monaten jedenfalls hat WW die unter Beweis gestellt.
Wenn er jetzt noch seinem Nachfolger vom Kasernenhof in der sogenannten F.D.P. nachfolgt, Schuhwerk vorzugsweise zur Fortbewegung statt zum product-placement nutzt, vielleicht noch einen der vielen Bestseller über den Niedergang des Römischen Reiches (nicht das der Deutschen Nation) zur Kenntnis nimmt...
Dann steht dem 'Phoenix' kaum mehr viel im Wege. Mancher FDP-Wähler könnte womöglich auch ganz gerne sehen, wenn der Minister-Kollege Niebel 'Fliegende Teppiche' miede. Das Volk ist ja sowas von empfindsam geworden. Aber ein anderes ist nun mal weit und breit nicht in Sicht.
Bliebe noch der Hotel-Reibach: Da wären dann vier Jahre zu sieben Prozent genug Ablasszahlung für den warmen Sommerregen in die Parteikasse. Immerhin zahlen die 'römisch Dekadenten' im Lande 19 Prozent für die Pampers.
Es ist nämlich auch nicht so, dass unsereiner nicht öfter ganz glücklichwäre über die Existenz eines liberalen Korrektivs. Man muss es ja nicht wählen, aber man wird es auf Augenhöhe ernst nehmen. - #7 08.08.2012 13:46 von
- #8 08.08.2012 13:52 von
Genschers Mahnungen
waren genau dasselbe Geschwätz wie das seines Jüngers: überflüssig bis peinlich.
- #9 08.08.2012 14:06 von
Nicht schlimm!
Spätestens mit der Bundestagswahl 2013 hat er wohl sein "Verfallsdatum" erreicht und man ist ihn wieder los!
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