Forum


 

Euro-Krise: Weltbank-Chef warnt vor globaler Rezession

REUTERSDie Prognosen für die globale Wirtschaft verdüstern sich. Laut Weltbank-Chef Jim Yong Kim droht ein Abschwung in den meisten Regionen der Erde - selbst wenn es gelingt, die Euro-Krise einzudämmen. Nach Ansicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark wird die Währungsunion bald Mitglieder verlieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845206,00.html
  1. #1

    Was fehle, sei eine "ambitionierte Politik" zur Eindämmung der Krise, sagt der IWF ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Prognosen für die globale Wirtschaft verdüstern sich.
    Laut Weltbank-Chef Jim Yong Kim droht ein Abschwung in den meisten
    Regionen der Erde - selbst wenn es gelingt, die Euro-Krise
    einzudämmen......
    Was fehlt, ist der politische Wille zur Einführung von
    unfreiwilligen Eurobonds für die Reichen, unerwünschten
    Wandelanleihen für die Banken, höhere Steuern für die Reichen
    sowie mehr Arbeit und weniger Lohn und Konsum für die
    Arbeitnehmer.

    Fehlendes wirtchaftliches Wachstum ist eine Katastrophe
    in der Schuldenkrise. Weil die Annahmen für die
    Kreditvergaben nicht mehr stimmen.
    Und ein massiver Rückgang des Welthandels droht.

    Das Vertrauen ins Geld und das Bankensystem wird kleiner,
    die Weltwirtschaft rutscht ab in eine Rezession,
    die Arbeitslosigkeit und die Staatsverschuldung steigt.

    Die Schwellenländer sind immer weniger willig, sich in eine
    Weltordnung einzufügen, die zweifelhaft und unsicher geworden ist.
    Die globale Sicherheitspolitik dreht sich im Kreis oder geht auf einen
    Weg, der nirgendwo hinführt. Im Nahen Osten droht ein Krieg.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Prognosen für die globale Wirtschaft verdüstern sich. Laut Weltbank-Chef Jim Yong Kim droht ein Abschwung in den meisten Regionen der Erde - selbst wenn es gelingt, die Euro-Krise einzudämmen. Nach Ansicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark wird die Währungsunion bald Mitglieder verlieren.

    Weltbank-Chef warnt vor globaler Rezession wegen Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Merkel, Steinmeierbrück, von der Leyen, Schäuble, Lammert, Legarde, Jim Yong Kim....

    Die Infanterie konnte den Hügel mit dem ach so dringend benötigten Vorratslager noch nicht stürmen - jetzt muß die Kavallerie ran.
  3. #3

    Zypern

    hat nichts unter dem Rettungsschirm zu suchen!

    Ständig werden die selbst verordneten Kriterien aufgeweicht.
    Fass ohne Boden.

    Wenn Zypern schlüpft soll auch Deutschland sschlüpfen, dann dürfen wir auch nicht mehr zahlen.
    Wäre doch was, oder (Ironie off)
  4. #4

    Na dann ist alles in Ordnung

    Weltbank-Chef warnt vor globaler Rezession
    Na dann ist alles Ok, dann wird es den Banken schlecht gehen. Der Verbraucher darf sich freuen.
  5. #5

    Endloses Wachstum?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Prognosen für die globale Wirtschaft verdüstern sich. Laut Weltbank-Chef Jim Yong Kim droht ein Abschwung in den meisten Regionen der Erde - selbst wenn es gelingt, die Euro-Krise einzudämmen. Nach Ansicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark wird die Währungsunion bald Mitglieder verlieren.

    Weltbank-Chef warnt vor globaler Rezession wegen Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht setzt sich in manchen Köpfen allmählich die Erkenntnis durch, dass ein permanentes globales Wachstum ein Ding der Unmöglichkeit ist.
  6. #6

    tägliche Meldungen machen die Weltbank/IWF auch nicht besser

    Die versuchen doch nur abzulehnen, dass die USA das eigentliche Problem ist. In Europa wird offen diskutiert dass diverse Staaten Probleme haben, in den USA heißt wie immer einfach "weiter so". Und zu verdanken haben wir ja das ganze auch den USA mit Lehmann. China wackelt ja auch demnächst. Es gibt halt wieder mal eine Rezession die Arbeitsplätze kostet, irgend wie aber nicht sonderlich auffällt, die Reichen sowieso reicher macht und die Unterschichten da behält wo sie vermeintlich hingehören.
  7. #7

    Erkenntnisse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Prognosen für die globale Wirtschaft verdüstern sich. Laut Weltbank-Chef Jim Yong Kim droht ein Abschwung in den meisten Regionen der Erde - selbst wenn es gelingt, die Euro-Krise einzudämmen. Nach Ansicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark wird die Währungsunion bald Mitglieder verlieren.

    Weltbank-Chef warnt vor globaler Rezession wegen Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Man muss kein Experte sein, um die Erkenntnisse des Weltbank-Chefs Jim Yong Kim zu erlangen.
    Natrülich hat die Weigerung einiger Euro-Staaten, ihre maroden Systeme zu reformieren, Konsequenzen für den Rest der Welt. Deutschlands Abstimmung heute und Zyperns Wunsch, den Rettungsschirm voll in Anspruch zu nehmen als Fortschritt zu werten, zeugt allerdings von einiger Blauäugigkeit.
    Die Aufforderung an D, mehr Geld ins System zu pumpen, verschafft den Reformverweigerern lediglich eine Galgenfrist. Wenn dies Geld verfrühstückt ist, ist man am selben Punkt wie heute, lediglich mit dem Unterschied, dass kein Geld mehr vorhanden ist und D ebenso wie die anderen Euro-Länder am Abgrund steht.

    Ob Herr Stark ein s.g. Falke ist, dürfte ziemlich einerlei sein. D wird regelmässig vom Club Med und von F überstimmt und wird dadurch gezwungen, zu zahlen.

    Die Eurozone müssen Griechenland und Zypern verlassen, keine Frage, aber erst, wenn D nicht mehr zahlt. Noch schützt D die Reichen Griechenlands mit deutschen Steuermitteln.
  8. #8

    Stark!

    Da bin ich ja froh dass dein Ex-Volkswirt der EZB etwas sagt was man ein normaler Mensch und Nicht-"Experte" mit gesundem Menschenverstand schon seit Monaten sagt:
    dass die Eurozone nur Bestand haben kann mit kompatiblen Mitgliedern.
    Dass also eine Verkleinerung der Zone nicht das Ende des Euro und schon gar nicht Europas ist sondern die einzige Rettung.
    Dass eine verkleinerte Zone für die Märkte viel glaubwürdiger und somit weniger angreifbar ist.
    Diejenigen die ausscheiden können abwerten und in den nächsten Jahren ihren Laden in Ordnung bringen. Um DANN WENN das der Fall ist wieder eintreten.
    Aber Asmussen der nach seiner eifrigen Mitwirkung bei der Deregulierung der Finanzmärkte (und einer der Schuldigen ist, jawohl es gibt sie: Schuldige) nun von seinen Kumpels in der Polittk mit dem ultimativen Posten entlohnt wurde, dem fällt nur ein unsere Gesellschaften und ihre Budgets für Kultur, Umwelt und Soziales auszubluten zu lassen für Erhaltung des Status Quo und die Rettung auch noch der letzten verrotteten Bank.
  9. #9

    Die kleinen armen Würstchen

    Schlimm genug, dass der kleine Arbeiter und Steuerzahler hier im Land die Luxuslimousinen und Häuschen der Bonzen mitfinanzieren muss. Das nennt sich "Solidarität", denn der bei der Produktion von PKWs verbrauchte Strom ist für einige Firmen kostenlos, die Rechnungen werden auf sämtliche Bürger umgelegt. So zahlt effektiv auch jeder Arbeitslose indirekt den Mercedes seines wohlhabenden Nachbarn mit. In Form von permanent steigenden Mieten zahlt man auch das Haus seines wohlhabenden Nachbarn mit. Aus diplomatischen Gründen habe ich den Plural übrigens ganz bewusst vermieden.

    Noch schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass wir Steuerzahler darüber hinaus auch noch die Panzer und U-Boote mitfinanzieren müssen, die wir exportieren. Werden nämlich die Rechnungen nicht bezahlt, dann springt der kleine ehrliche Steuerzahler in Form von Rettungspaketen dafür ein.

    Das ist doch der reinste Wahnsinn, oder wie denkt ihr darüber?








TOP



TOP