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Euro-Krise: Warum 17 mal 1 nicht 17 ist

Für sich genommen sind die meisten Euro-Länder erfolgreiche Volkswirtschaften - im Gegensatz*zum gesamten Euro-Raum. Jetzt sollen die Erfolgsrezepte der einzelnen Staaten auf das große Ganze angewendet werden. Das wird die Gemeinschaftswährung aber nicht retten.

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Warum 17 mal 1 nicht 17 ist - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  1. #130

    Zitat von thechamelion3@web.de Beitrag anzeigen
    Geld in Landeswaehrung:)

    Nein, es ist mir schon bewusst, das eine lange Zeit in eine RIchtung unausgeglichene Leistungsbilanz zu einem anfaelligen System fuehrt, allerdings spielen da nch weitere Faktoren mitrein,Wechselkurs, Produktivitaetsfortschirtt, etc.
    Eine Importueerschuss bedeutet auch nicht zwangslaeufig das ich mich als Staat oder als Volkswirtschaft ueberschulde. Klar ist, das ich abfliessendes Kapital hab und meine Waehrung in Fremdwaehrung umtauschen muss.
    Sie tauschen da nicht einfach - ihre "Währung" verfällt und niemand "kauft ihre Währung" wenn sie keinen Wert mehr hat!

    Ihre Anderen Faktoren spielen für das "Geld" und das ist das Zahlungsmittel keine Rolle - Zwischen verschiedenen Währungen sorgen die Wechselkurse dafür das ihr "Geld" seinen Wert verliert wenn sie davon "viel" ins Ausland als Devisen transportieren ohne die Wirtschaftsleistung dafür bereitzustellen!
    Und sie haben da kein "Abfließendes Kapital" - wenn sie mit "ihrem Geld" irgendwo anders bezahlen nennt man das Devisen - und Devisen sind eine Schuldverpflichtung -dafür bei vorlage eine Gegenleistung zu erbringen!
    So hat China gut 800 Mrd. Euro nur an Devisen - und wenn die in Deutschland einkaufen gehen - dann müssen sie diese Schulden (Devisen abarbeiten) Faktisch ist Deutschland damit schon längst die Werkbank von China geworden ... gute dt. Maschinen gegen die früher gekauften "Billigwaren" wie man da immer nennt!

    Wennsie innerhalb der EU handeln - dann scheint das anders zu sein, aber ist es nicht. Die Banken/Versicherungen notieren ihre "Anleihen" in den anderen Staaten als Forderungen im "Handelsbuch" - als "Werte" und die liegen für die Aussenhandels -Überschüsse bei 1,5 Bio Euro für Deutschland. Da diesen aber keine "Wirtschaftleistung" gegenübersteht platzen gerade diese "Schulden" und die Anleihen - die Folge - die Banken/Versicherungen "wertberichtigen ihre Handelbücher" - und wenn deren Lust und die Puffer aufgebraucht sind löschen sie auch wieder ihre Konten - dann verpufft das "Buchgeld" was man ihnen freundlicherweise auf Verdacht zur Verfügung gestellt hat einfach!

    Die Banken verleihen eigentlich das "gleiche zweimal" - als erstes überweisen sie die Anleihen als "Buchgeld" an die anderen Staaten, das zweite mal weil sie diese "Forderungen gegen dritte" benutzen um ihren eigenen "Wert" höher zu setzen und damit "IHNEN" Buchgeld bereitzustellen was auf "Verdacht" das andere Staaten ihr Handelsdefizit irgendwie durch "Einnahmen" decken können beruht!

    Sie können das zu Hause am Küchentisch mit ihrer Frau auch machen - sich gegenübersetzen und gegenseitig einfach "Geld als Forderung" leihen der Anfang:

    In einer Bilanz mit Realgeld treten nur 2 Positionen auf .. Soll und Haben - in einer Mit Buchgeld 3 Positionen , Soll, Haben, Forderung - und da die Forderung als Wert betrachtet wird können sie diese nochmal in den Banken "verleihen"...

    Wenn sie das mit ihrer Frau durchspielen und bei 100 € anfangen sind sie beide am Abend Billionäre .. und solange sie die Forderungen nicht "Erfüllen" wähnen sie sich im Schein des Reichtums .. platzt natürlich dann sofort wenn jemand sagt .. so jetzt will ich meine Forderungen widerhaben (Schulden, tilgen)..

    Und genau das erleben wir jetzt in grossen Umfange - in Billionenhöhe!
  2. #131

    Lendenschurz

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Die Weltwirtschaft ist kein Samariterbund, Caritas oder aehnlche Wohlfahrtsorganisation. Jeder Auftrag ist ein Kampf fuer das ueberleben einer Firma und einer Volkswirtschaft.
    ...
    Sie sollten mal aus der Denkweise eines "Jägers in der Savanne" geistig herauswachsen! Wenn sie ein Tier erkämpfen - dann ist es Tod und kann aufgefressen werden. Es ist also "ihr Nutzen dieses Tier zu erlegen".
    Aber Handel -Import /Export sind genau das Gegenteil von Kampf - sondern Kooperation - oder Müssen es sein!
    Gerade Staaten treten sowohl alsl Produzenten wie auch als Konsumenten auf - und davon gibt es nur 190 ...
    Handel - das heißt - eine Ware "Gegen Fremdes geld" an andere Liefern , und wenn sie das weitertreiben dann haben sie irgendwann viel Geliefert aber nur noch "Devisen" - Spielsteine - und wenn sie die nicht einlösen können dann haben sie Verlohren!

    Sie können auch den anderen ihr "Geld leihen" - wenn die dann kaufen - dann haben Sie ihr Geld zurück - ihren Export verschenkt - und die "Schulden" bringen ihnen nichts - weil die "anderen diese nie begleichen können - ausser sie "kaufen" etwas von denen!

    Und wenn sie ihre Schuldner in dem Falle "erschlagen" dann haben sie immer weniger Handelspartner überhaupt zur Verfügung - und sobald alle um Sie herum ärmer sind als sie können sie ihr "gehortetes Geld" auch nicht mehr benutzen - es gibt dann nichts mehr von den anderen zu kaufen!

    Wenn sie Handel und Weltwirtschaft nach einem Kampfsystem betreiben dann bleiben sie zwar als Letzter vielleicht übrig , aber danach ist ihre gesamtes "Käuferumfeld" Tod - dann müssen sie ihren Klo schon wieder selber putzen - und ihre Exporte können sie in der Pfeife rauchen!

    Und es ist auch nicht gerade klug gegen andere Unternehmen "zu kämpfen" - den deren "Lohn-Sklaven" kaufen ja bei ihnen ein .. sie verlieren redesmal wenn sie ein "anderes Unternehmen erfolgreich bekämpft haben" auch die "Käufer" die ihre "Kaufkraft von den anderen Unternehmen erhalten haben"!

    Wirtschaft und Handel sind als "Kampfgeschehen" in letzter Konsequenz Selbstvernichtung , weil das "Geld" eben immer von den anderen kommt - und wenn man denen die Geldquelle nimmt - also den Verkauf ihrer Eigenen Produkte dann verlieirt man nur!

    Das fällt bei Unternehmen (ein paar Mio ) nicht unmittelbar auf - aber durch die Marktkonzentration auf Grossunternehmen ist jeder Unternehmenszusammenbruch auch der Zusammenbruch von zigtausenden "Lohn-Empfängern" und damit "Konsumenten der eigenen Produkte geworden"!

    Wenn sie im Handel "gewinnen", und damit die anderen verlieren , dann haben sie kurz gewonnen - und danach ist der Krieg verloren - weil sie niemanden mehr zum Handeln haben!

    Ziehen sie mal den Lendenschurz des Steinzeitjägers aus - und schalten ihren Verstand ein - sollte ja nach ein paar Mio Jahren auch mal benuitzt werden!
  3. #132

    Auf den Kopf gestellt

    Zitat von firlefranz2 Beitrag anzeigen
    Warum gibt man Propaganda-Münchau hier immer noch ein Forum? Der Mann vertritt in erster Linie die Interessen seines Arbeitgebers, der englischen Financial Times und damit der Londoner City.
    Seit Monaten versucht man dort alles, um den Euro weiter zu beschädigen und die Krise möglichst weiter zu verschärfen.
    Wenn man einige Beiträge Münchaus gelesen hat, bleiben einem die Widersprüche nicht verborgen. Hier schießt er aber den Vogel ab. Deutschland ist ein Schmarotzer, weil es sich verantwortungsbewusst verhält und nicht auch die Schuldenschraube überdreht.

    Dass für Staaten wie Griechenland das Sparen nichts nützt, da es seit zwei Jahren bankrott ist, wissen wir schon lange. Man versucht, durch Strafmaßnahmen das volkswirtschaftliche Verhalten unterschiedlicher Länder mit unterschiedlichen Problemen auf einen Nenner zu bringen. Und das wird nicht funktionieren, es sei denn, die EU baut ein riesiges Umerziehungslager.

    Den Frieden unter den Euro-Staaten wird das nicht fördern, insofern ist der Euro zum Scheitern verurteilt. Früher oder später - es hängt nur davon ab, wieviel Geld man noch drucken und damit das Ende des Euro und der (noch) funktionierenden Volkswirtschaften beschleunigen will.

    Es wird immer mehr Konsens, dass Griechenland vor zwei Jahren den Euro hätte verlassen müssen, dann wäre es schon wieder auf dem Weg der Besserung.

    Münchau, der in früheren Beiträgen dem Euro das Wort redete, scheint die Realitäten langsam zu erkennen, nur, dass er die Schuld nicht bei den Tätern, sondern bei den Opfern sieht.
  4. #133

    Agenda 2010 hat nichts gebracht

    Zitat von liberalerfr Beitrag anzeigen
    Dabei dachten wir bisher, dass die moderaten Lohnsteigerungen, die erhöhten Arbeitsanreize dank Hartz IV und Flexibilisierung hierbei eine Rolle spielten.
    Im Jahr 2000 wurden insgesamt 57,7 Milliarden Arbeitsstunden absolviert, 2010 waren es 57,43 Milliarden.

    Aus: Es ist übertrieben, dafür zu "danken", dass das Arbeitsvolumen geschrumpft ist: Die Lüge von der Arbeit - taz.de

    Welche Arbeitsanreize? Mit Hartz IV wurden einfach Jobs auf mehrere Personen aufgeteilt, aber trotz scheinbaren Aufschwungs netto keine neuen geschaffen. Hartz IV hat lediglich die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer geschwächt, und damit nur Druck auf die Löhne gemacht.

    Die Tatsache dass der Fortschritt der Produktivitätssteigerung nicht weitergegeben wird, und das Vemögen dadurch sich bei wenigen Personen kumuliert scheint mir die ursprüngliche Ursache der Finanzkrisen zu sein. Die Banken finden nicht mehr genügend seriöse Schuldner damit das Vermögen weiter anwachsen kann. Denn ohne Schulden keine Vermögen.

    Ein interessanter Artikel von Herrn Münchau. Ich sehe aber im Geld drucken auch nicht die Lösung, sondern nur die Verschiebung der Probleme. Der Staat sollte zur Finanzierung seiner Aufgaben sich nicht weiter verschulden, sondern die Einnahmeseite verbessern, d.h. Steuern erhöhen.

    Wettbewerbsfähig ist immer relativ. Wenn die südländischen Länder den deutschen Weg gegangen sind, haben wir wieder unsere Wettbewerbsfähigkeit durch Hartz IV verloren. Wenn ein produktives Land wie Deutschland mit Niedriglöhnen arbeitet, müsser weniger produktive Länder ohne die Möglichkeit der Abwertung aber schon mit Hungerlöhne entgegenhalten. Dann werden aber in Europa Parteien an die Macht kommen, die kein Interesse an Demokratie haben.
  5. #134

    Zitat von Hanseator Beitrag anzeigen
    Externalisierung? Welchen Trick meinen Sie hinsichtlich der deutschen Lohnentwicklung in den letzten Jahren? Diese ist in Deutschland kein Ergebnis der Politik, sondern von Verhandlungen der Tarifparteien.
    Durch Hartz IV wurde die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer stark geschwächt. Und das ist sehr wohl ein Ergebnis der Politik.
  6. #135

    Behaarte Krise

    Schon im ersten Absatz wird dem Leser die Dummheit dieses Spon-Beitragsschreibers präsentiert. Zunächst spricht er von einer "Krise", aber er ist ja nun auch einer der Chef-Krisen-Surfer des Spon. Nur - welche "Krise"? Gibt's irgendwo Hunger, Arbeitslosigkeit oder Inflation? Seit wann sind überschuldete Staaten eine "Krise" - Staaten sind seit ungefähr 2000 Jahren überschuldet, immer und ausnahmslos und auch ausschließlich mit steigender Tendenz? Und der Euro? Hat dem denn schon mal jemand gesagt, dass er eine Krise habe? Er ist nämlich stabil wie nicht einmal die D-Mark es war und die zweitwichtigste Währung der Welt und hat mit der Überschuldungs-"Krise" aber auch gar nichts zu tun - oder meint jemand, Griechenland oder die USA hätten ohne den Euro heute weniger Schulden?

    Und dann stellt er die Fragen aller Fragen: Warum ist eine Gemeinschaft aus über einem Dutzend Staaten nicht ebenso erfolgreich beim Management, wie das jeder einzelne Staat für sich ist? Ich beantworte diese Frage mal nicht selbst, ich habe sie meiner Tochter mit auf den Weg in den Kindergarten gegeben.
    Ansonsten: Wer aufmerksam liest bemerkt die Rückzugstendenzen dieser Kassandra mit den Krisenhaaren im Gesicht. Er will "zurücktreten" und es gäbe ja erfolgreich gemanagte Einzelstaaten - immerhin. Klar - seit Monaten liegen uns die Medien, die die Geisteshaltung des zeitgenössischen, weltverschwörerischen Internet-Forentrolles mit seiner digitalisierten Weltanschauung anscheinend zur Leitlinie der Berichterstattung in der Realwelt gemacht haben, mit verkaufsfördendem Krisengeschwätz in den Ohren und es passiert - nichts. Irgendwann wird das natürlich peinlich. Lehnen wir uns zurück und beobachten wir das Schauspiel der zunehmenden Absetzbewegungen der Occupisten, Antikapitalisten und Eurohasser aus der rechten und linken Szene.

    Wenn ich so in die Internetforen schaue und die Wahlerfolge von NPD & SED anschaue, dann mutmaße ich, dass es zu viele Hartzer im Lande gibt, zu viele Leute mit zu viel Zeit, sich in der selbstbefriedigenden (und kompensatorischen?) Rolle des Krisenmahners zu ergehen. In meinem (nicht medialen) Arbeitsumfeld jedenfalls, da also, wo geplockert wird, spricht eigentlich niemand von "Krise".
  7. #136

    Zitat von firlefranz2 Beitrag anzeigen
    Warum gibt man Propaganda-Münchau hier immer noch ein Forum? Der Mann vertritt in erster Linie die Interessen seines Arbeitgebers, der englischen Financial Times und damit der Londoner City.
    Seit Monaten versucht man dort alles, um den Euro weiter zu beschädigen und die Krise möglichst weiter zu verschärfen.
    Was soll dieses Geschwätz Herr Münchow? Es scheint ihnen entgangen zu sein, daß die USA ihre Überschuldung sehr wohl "externalisiert" haben, in dem sie "Subprimes" generierten, mit denen sie die Welt in den Abgrund gerissen haben. Der "romanische Gürtel der Euro-Zone" hat nachdem Deutschland - dank der Unfähigkeit von Kohl/Waigel u.a. - seine wirtschaftliche und finanzielle Schwäche durch extreme Verschuldung auf Kosten Deutschlands "externalisiert". Ohne die Währungsunion hätten diese "armen Verwandten" sich und die EU in keine solch desaströse Lage bringen können.
  8. #137

    Volle Absicht

    Zitat von lindenbast Beitrag anzeigen
    Durch Hartz IV wurde die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer stark geschwächt. Und das ist sehr wohl ein Ergebnis der Politik.
    Das ist aber ein kurzes Weltbild! Sie haben vergessen hinzuzufügen, dass "die Politik" - also die Bankster und deren Regierungsmarionetten - das mit voller Absicht macht, weil sie ja darauf brennt, die Gesamtbevölkerung zu verhartzen und in das Elend zu stürzen. Ich verrate Ihnen auch, warum: Das ist ein ganz raffinierter Trick der Chef-Bankster, damit sich auch die mittleren Chargen des "Finanzsystems" beim Anblick all des Massenelends noch wie die Könige fühlen und loyal bleiben...

    Ansonsten könnte man natürlich denken, dass die - nicht gesteuerte und mangels Weltregierung auch nicht steuerbare - Globalisierung, also das Abdriften "der Wirtschaft" in die Dritte Welt es ist, was die "Verhandlungsmacht" des deutschen Arbeiters schwächt. Aber das wäre zugegebenermaßen schon ein bisschen komplizierter und nähme uns die schöne Möglichkeit, mit dem Finger auf vermeintliche Nutznießer, Gierhälse und Ausbeuter zu zeigen.
  9. #138

    Dieser Mann steht m. d. Rücken zur Wand

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für sich genommen sind die meisten Euro-Länder erfolgreiche Volkswirtschaften - im Gegensatz*zum gesamten Euro-Raum. Jetzt sollen die Erfolgsrezepte der einzelnen Staaten auf das große Ganze angewendet werden. Das wird die Gemeinschaftswährung aber nicht retten.
    (...)
    Anders Europa: Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind allesamt kleine, offene Volkswirtschaften. Die meisten größer als Island, aber vom Charakter und politischem Management her sehr ähnlich. Finnland, Schweden und Dänemark haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre Finanzkrisen mit ähnlich externalisierender Brutalität gelöst wie Island.

    S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Warum 17 mal 1 nicht 17 ist - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie anders kann man sich diesen Beitrag erklären? Denn im Umkehrschluss seiner Argumentation kann man doch folgern, dass die kleinen abgewirtschafteten Staaten wie Irland, Griechenland und Portugal besser den Weg der Isländer gehen müssten, damit sie überhaupt noch eine Chance haben, die Sache in den Griff zu bekommen. Nebenbei bemerkt: Warum sollen die Steuerzahler der Nordperipherie (viele solvente Staaten hat die Eurozone ja nicht mehr) für die wirtschaftspolitischen Eskapaden der Iren oder Griechen gerade stehen? Wenn Münchau unbedingt die Krise innerhalb einer geschlossenen Volkswirtschaft lösen will (die USA haben 200 Jahre gebraucht, um so eine Volkswirtschaft zu werden), dann soll er er eine Kerneurozone befürworten, ohne europ. Entwicklungsländer wie Griechenland oder Portugal. Warum macht Münchau das nicht? Natürlich hat die Lösung über eine verkleinerte Eurozone eine verheerende Auswirkung auf einige Banken: die müssten wohl verstaatlicht werden. In ihrem Interesse schreibt Münchau meiner Meinung nach. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!.
  10. #139

    Lesen, verstehen, schreiben

    Zitat von spmc-1255014939121 Beitrag anzeigen
    Was soll dieses Geschwätz Herr Münchow? Es scheint ihnen entgangen zu sein, daß die USA ihre Überschuldung sehr wohl "externalisiert" haben, in dem sie "Subprimes" generierten, mit denen sie die Welt in den Abgrund gerissen haben. Der "romanische Gürtel der Euro-Zone" hat nachdem Deutschland - dank der Unfähigkeit von Kohl/Waigel u.a. - seine wirtschaftliche und finanzielle Schwäche durch extreme Verschuldung auf Kosten Deutschlands "externalisiert". Ohne die Währungsunion hätten diese "armen Verwandten" sich und die EU in keine solch desaströse Lage bringen können.
    Wenn man das Verstehen durch Vorurteilseinblendung ersetzt wird es peinlich.


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