Wenn Politiker Gelder an Dritte als Kredit vergeben, von dem sie ausgehen müssen, dass er nicht vollständig zurückbezahlt wird- dann ist das die Definition von "Untreue".
dapdDie Troika plant nach SPIEGEL-Informationen, Griechenland erneut Schulden zu erlassen - diesmal sollen vor allem öffentliche Gläubiger auf Geld verzichten. Damit würde die Euro-Rettung erstmals die Steuerzahler direkt treffen. Kritik an dem Vorschlag kommt aus Deutschland.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863826.html
Wenn Politiker Gelder an Dritte als Kredit vergeben, von dem sie ausgehen müssen, dass er nicht vollständig zurückbezahlt wird- dann ist das die Definition von "Untreue".
...ob wir den Griechen einen Teil oder alle Schulden erlassen...das Land kommt nie und nimmer aus der Krise...es ist einfach keine Substanz vorhanden. Wer soll den dort investieren? Wer wuerde freiwillig auch nur einen Euro nach Griechenland schicken?
Wie soll man dann von Unternehmen erwarten dort in Arbeit und Produktion zu investieren?
Der Karren sitzt im Dreck und keiner in Europa ist auch nur im Ansatz faehig in aus dem Dreck zu ziehen. Der europaeische Gedanke wird nun tot geredet, bis die Bevoelkerungen keine Lust mehr haben und Europa einfach abwaehlen....
Es ist einfältiges Geschwätz, dass die Eurokrise dem Steuerzahler nichts gekostet hat. So kann nur reden, wer keine Ahnung von Wirtschaft hat.
Zunächst sind die deutschen Gelder nach Griechenland natürlich vom Steuerzahler geflossen, und zwar von der Staatsbank KfW. Man kann davon ausgehen, dass die Forderungen aus diesen Zahlungen weitgehend verloren sind. Wovon soll Gr denn diese Kredite zurückzahlen? Wenn jetzt der Bund seiner eigenen Bank einen Teil des Schadens ersetzt, sprich Schuldenerlass, dann ist das nur Buchung rechte Tasche in linke Tasche.
Ebenso einfältiges Geschwätz ist die These, dass der Steuerzahler an diesen Krediten verdient, nämlich die Zinsen. Tatsächlich werden diese Zinsen natürlich auch vom Steuerzahler selbst bezahlt.
Seriöse Kaufleute schreiben dubiose Forderungen ab. Danach hat der Steuerzahler heute schon gewaltige Verluste, die nur verschleiert werden. Das ist in der Privatwirtschaft ein kriminelles Vergehen.
Ganz ehrlich, das überrascht mich jetzt nicht wirklich. Griechenland kann es nicht schaffen. Das sollte doch jetzt endlich mal der letzte Depp begriffen haben. Wann endlich hören unsere Politiker auf zu träumen und machen wirklich ihre Politik entlang der Faktenlage.
Erst wurde der deutsche Steuermichel nicht gefragt, ob er seine Steuerkröten für die alternativlose Rettung von diversen Banken und Staaten hergeben will. Und jetzt soll er wieder nicht gefragt werden, wenn seine Steuerkröten restlos abgeschrieben werden. Gestern war erst ein Artikel im Spiegel, dass es Erwägungen gibt, die Pflege von alten Menschen ins Ausland zu verlagern, weil die Pflege hier zu teuer und die Rentner es über ihre Rente nicht finanzieren können.
So, liebe Politiker und Medien, jetzt versucht das mal dem deutschen Steuermichel zu verkaufen, weshalb er seine Kröten hergeben soll.
Sehe ich genau so. Die Frage ist nur, ob die Justiz solche Klagen überhaupt annehmen würde. Man sieht ja, dass sie mit der "ja aber" - Konstruktion auch bislang jeden Pro-Euro-Rettungskurs abgenickt haben.
Die einzige Möglichkeit die wir haben, ist die Pro-Euro-Parteien bei der nächsten Wahl aus dem Amt zu jagen. Nur geht es dem Michel dafür offenbar noch immer nicht schlecht genug. Oder die sog. Wahlbarometer sind manipuliert.
...alle Regierungen der Eurozone haben noch vor einem halben Jahr den Untergang der Eurozone und der EU insgesamt in Aussicht gestellt, wenn die Partei Syriza mit Alexis Tsipras an die Regierung kommen würde.
Dabei hatte der nichts anderes gefordert als es jetzt der Samaras zugestanden bekommt. Der Unterschied: Samaras gehört zur Klicke der reichen Nutznießer der korrupten Politikerkaste Griechenlands. Dagegen wäre mit Tsipras ein wirklicher Neuanfang möglich gewesen.
Schäuble, Draghi und Konsorten gehören nicht auf die Chefsessel sondern in den Knast!
und präjudizierende Wirkung für Spanien und alle die, die noch kommen werden.
Erlass völlig unmöglich und öffentlich legitimierter Triit ins Gesicht des Steuerbürgers.
Bevor man ggü. den Griechen überhaupt reagiert, ist zunächst die zu erwartende Entscheidung des EuGH abzuwarten, ob Mitglieder sich für andere verschulden dürfen - Vertrag von Lissabon.
Bevor das nicht abschließend geklärt ist, ist abzuwarten und überhaupt nicht zu handeln, weder qua Zahlung, noch qua Erlass.