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Euro-Krise: Steinbrück fordert*neue Währungsunion

"Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
  1. #1

    .

    Ich habe mal Steinbrück für eine Alterntive zu Merkel gehalten. Aber der ist ja noch sehr viel schlimmer. Der verkündet auch noch stolz den Ausverkauf Deutschlands im Interesse des Kapitals, denn wer ökonomisch vom Euro profitiert hat, das wissen wir mittlerweile, sofern man keine Scheuklappen trägt. Gewinner des Euro ist die Wirtschaft, das Kapital, Verlierer sind die Arbeitnehmer und Rentner.

    Damit setzt Steinbrück die Politik von Rotgrün fort: Sozialabbau (denn irgendwer muss ja das Zahlen für Europa finanzieren), weitere Verschärfung des Lohndumping. Man darf nicht vergessen, dass unter Rotgrün Steuersenkungen für das Kapital in bisher nicht gekannten Größenordnungen vorgenommen wurde, über 30 Milliarden, und das Jahr für Jahr! Der Kapitalmarkt wurde für die Zocker geöffnet, Griechenland in die Währungsunion aufgenommen.

    Man täusche sich nicht, die angeblichen Steuererhöhungen für die Reichen wird es nicht geben, das ist nur Propaganda, um die Leute vor der Wahl zu täuschen.

    Ich sehe nicht, welche im Bundestag vertretene Partei man wählen kann. Ich vermute, ich stehe da nicht allein. Der Ausverkauf Deutschlands im Interesse des Kapitals ist ein Einheitsprojekt der politischen Klasse in Berlin.
  2. #2

    ...und

    wieder verarscht von der Politik....
    nur komisch, dass jeder der denken kann schon vorher wusste, dass Griechenland pleite ist... und dafür zahl ich nun Steuern... heute ist bei uns Wahl- und da geb ich meine Stimme den Piraten.
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    Der nächste der sich als Verfassungsfeind und Landesverräter outet. Die Politik muss wirklich von solchen Gestalten gesäubert werden.
  4. #4

    Unfassbar!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen"

    Wie dämlich darf man als Politiker eigentlich noch werden?
  5. #5

    Nein, wir sind nicht der Zahlmeister der Welt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    Warum sollen wir noch mehr bezahlen? Seit über 20 Jahren haben insbesondere Irland, Griechenland, Spanien und Portugal zig Milliarden an DM und später EURO über Brüssel direkt von Deutschland erhalten - und was haben sie daraus gemacht? Konsum, Lebensstandard, Gehälter und Renten(ansprüche) finanziert, die sich diese Länder nie leisten konnten und auch zukünftig nicht leisten können werden. Zudem wurden Unsummen an Krediten aufgenommen; leider wurden die Kreditgeber in den letzten 2 Jahren "gerettet", obwohl Schulden nicht durch mehr Schulden - auch nicht bei anderen Geldgebern - gelöst werden können. Jetzt ist das Geschrei "wir müssen verzichten" groß - sie müssen aber nur auf das verzichten, was nicht zu ihnen paßt und gehört. Mehr ausgeben als man erarbeitet funktioniert langfristig einfach nicht. Das hat die SPD und unser EX-Finanzministér offenbar bis heute nicht begriffen! Wenigstens weiß man jetzt nochmals deutlich, daß man die SPD nicht wählen kann (was nicht bedeutet, daß insbesondere die CDU auch nur ansatzweise eine Alternative darstellen würde). WIr haben offensichtlich in Deutschland nur ganz wenige Politiker, die die Interessen Deutschlands und der Deutschen vertreten - so eein Mist!
  6. #6

    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen"

    Übersetzt aus dem Lügensprech heißt das:
    "Die deutschen Kleinbürger müssen zahlen und die reichen Deutschen und die internationalen Konzerne dürfen noch mehr Geld zusammenraffen."
  7. #7

    Export-Subvention statt Milliardengeschenke

    Eine Währungsunion mit Schuldenmachern bewirkt nur eines:
    Die einigermaßen Sparsamen zahlen für die Verschwendung der anderen. Die Folge: Bei uns werden bereits die Ausgaben für die Infrastruktur gekürzt. Für mehr Hartz4 ist angeblich kein Geld da. Aber für den Euro wird fast in Höhe des Bundehaushaltes gebürgt. Kränker gehts nimmer.

    Statt durch Eurobonds oder Rettungsschirm Milliardengeschenke an diverse Großbanken (v.a. in Frankreich) zu machen, die hohe Zinsen einfahren wollen,
    wäre es besser Griechenland und andere Schuldenmacher pleite gehen zu lassen und aus den Euro-Raum auszusperren.

    Wenn schon Milliarden-Geschenke, dann in Form von Subventionen an deutsche Firmen, die Waren in den Süden Europas exportieren. Das schafft bei uns Arbeitsplätze. Dem Süden geschenktes Geld versickert bie den dortigen "Eliten" oder wandert zu Frankreichs Banken.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    Von wem will Steinbrück sich eigentlich wählen lassen, wenn er sich vorher schon mit allen Wählergruppen anlegt ... gerade auf die Gruppe der Transferunion-Gegner kann er wohl kaum verzichten, wenn man bedenkt, dass sie 3/4 der Wähler ausmachen sollen ...
    Arbeitslose, Leiharbeiter und die linksgerichteten (Ex)Stammwähler hat er ja bereits mit seinen Handlungen bei Rot/Grün gegen sich aufgebracht ...
  9. #9

    Wir sind selbst schuld

    Und das eigentlich Schlimme ist, daß der Deutsche - ich korrigiere: Bundesbürger - sowas freiwillig wählt.


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