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Euro-Krise: Steinbrück fordert*neue Währungsunion

"Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
  1. #20

    Gut so

    Endlich zeigt er mal sein wahres Gesicht. Nicht genug, dass er mit seiner angeblichen Haushaltskonsolidisierung grandios gescheitert ist und in die Geschichte eingeht als der größte Schuldenminister des Landes, nun will er auch noch andere Länder konsolidisieren - und der dumme Deutsche soll zahlen.

    Steinbrück hat anscheinend immer noch nicht kapiert, wie man Politik macht. Jedenfalls nicht indem man Leuten verspricht, dass sie noch mehr zahlen sollen. Damit kommt er vielleicht bei seinen elitären Bankerkumpels gut an, schließlich leben die davon, Schulden zu verkaufen, aber gewählt wird er für sowas nicht. Aber glücklicherweise ist er genauso wenig potenzieller Kanzlerkandidat wie Steinmeier. Die Generation Schröder hat in der SPD ausgedient, sie wissen es nur noch nicht. Noch mal will die SPD nicht auf 20 Prozent stürzen. Schöne und verantwortungsvolle Politik wurde vom Wähler abgestraft, populistische Thesen der FDP wurden mit fast 20 % belohnt. Gabriel macht den Kanzler, Wowereit ist nicht konservativ genug, um in ganz Deutschland wählbar zu sein. Außerdem will die SPD sich nicht darauf einlassen, einen Wahlkampf zu machen, bei dem sie ständig in Frage gestellt wird, ob sie mit der Linken paktiert.

    Gabriel hat seine Kanzlerschaft minutiös geplant. Der einzige Schönheitsfleck ist die verlorene Landtagswahl gegen Wulff (aber die kann man Schröder zuschreiben). Danach ist er wie einst Merkel ins Umweltministerium umgezogen, wo man sich wunderbar profilieren kann und keinem auf die Füße tritt. Anschließend hat er direkt nach dem Ende der Ära Schröder erstmal die Füße still gehalten und andere die Arbeit machen lassen. Die Herren Müntefering, Beck, Steinmeier, den er dann sogar als Kanzlerkandidaten empfohlen hat, weil er wusste, dass er chancenlos ist. So wie die Merkel mit Stoiber. Als Machtmensch muss man wissen, wann man zurücksteckt, um anschließend da zu sein, wenn man gerufen wird.

    Schröder/Lafontaine haben Scharping vorgeschickt
    Merkel hat Stoiber vorgeschickt
    Gabriel hat Steinmeier vorgeschickt
    Brüderle hat Rösler vorgeschickt

    Solange ein Abwärtstrend anhält kann man sich in den Machtpositionen nur aufreiben, ergo wartet man bis zur Bodenbildung und tut dann so, als sei diese auf einen selber zurückzuführen.
  2. #21

    Einspruch Herr Steinbrück

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    "..........natürlich müssen die Deutschen zahlen........"

    Wenn es nur das wäre könnte man dem zustimmen.

    Jetzt muss Herr Steinbrück den deutschen Zeitarbeitssklaven und sonstigen Niedriglöhnern nur noch erklären, wofür diese sich die Gesundheit ruinieren und eine prekäre Lebenssituation auf sich nehmen sollen.

    Gerade für den Export arbeitende Betriebe sind durch die schwankende Auftragslage auf Zeitarbeiter angewiesen.

    Mindestlohn und Equalpay müssen in diesem Kontex unabdingbar mitgenannt werden. Sonst erhält das Konstrukt eine asoziale Note.

    Ohne Hartz IV würde sich dies kein vernünftiger Mensch antun.

    Nur mit dem Instrument der Hartz-IV-Sklavenhaltung ist dies überhaupt realisierbar. Da holt den Herrn Steinbrück und die glorreiche SPD die Vergangenheit wieder ein.

    Mal sehen, ob Herr Steinbrück sich die Mühe macht, dies dem Wähler zu erläutern.
  3. #22

    Mit dieser Position dürfte die SPD

    für viele unwählbar sein.
  4. #23

    Ccc

    Der Auftrag von der letzten Bilderbergkonferenz wird mustergültig ausgeführt.

    http://www.youtube.com/watch?v=yQvek4xw5K4
  5. #24

    Unwählbar

    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen" so Herr Steinbrück.

    Und "Natürlich ist die SPD unwählbar" sage ich. Genau so unwählbar wie der Rest der CDUCSUFDPGRÜNE-Einheitspartei.

    Es braucht sich echt keiner zun wundern wenn die Wahlbeteiligung bei der nächsten Bundestagswahl auf unter 40 Prozent sinkt.

    Dieses vaterlandsverräterische Gesocks gehört endlich zum Teufel gejagt!
  6. #25

    Natürlich müssen wir zahlen...?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Natürlich müssen die Deutschen zahlen": Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hält die Umschichtung von Schulden kriselnder EU-Staaten für selbstverständlich. Die Währungsunion werde sich ändern müssen, kündigt der mögliche Kanzlerkandidat der SPD im SPIEGEL an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785573,00.html
    Mir kommt es so vor, wie die Geschichte mit den gekauften Freunden, die nur so lange gute Laune zeigen, wie die Taler fließen.

    Kommt der spendable Gönner dann selbst in Schwierigkeiten, zeigen sich die Freunde nun wenig hilfsbereit - eher im Gegenteil: Sie stürzen sich auf den einst so "beliebten Freund" und geben ihm den Rest...

    Partnerschaft in Europa funktioniert nur auf Augenhöhe.
    Ein Staatenmitglied wie Griechenland, daß durch Schattenwirtschaft, Korruption, Lug und Trug (Bilanzfälscherei), einen aufgeblähten Staatsapparat mit zu vielen überbezahlten Staatsbediensteten, einem aufgeblähten Militärhaushalt und kaum vorhandener Bereitschaft nicht geeignet ist, seine Probleme zu lösen, kann hier zwar Hilfe und Unterstützung in gewissen Umfang erwarten.

    Es ist jedoch ungeeignet und für die demkokratische Kultur der anderen Staaten nicht förderlich, weiterhin einen auf "dicke Hose" zu machen, die Nazikarte gegenüber Deutschland zu ziehen und zu hoffen, daß die anderen schon zahlen werden.

    Die Signalwirkung für ganz Europa wäre fatal.

    Es wird Zeit, daß den griechen reiner Wein eingeschenkt wird: Ihr Land ist Pleite, überschuldet und reformbedürftig.

    Diese bittere Pille muß geschluckt werden.
  7. #26

    Zum Totlachen! Wirklich!

    Der Mann will uns wieder mit Worthülsen abspeisen, bleibt jeden, aber auch jeden Beweis schuldig für siene Bahauptung, D würde von seinen Zahlungen profitieren. Dafür brauchen wir überhaupt keine gemeinsame Währung, das ging früher auch schon mit Handelskrediten.
    Das ist schon ein rechter Satan - hoffentlich kriegt er die Quittung bei den Wahlen.
  8. #27

    Mit diesem Realitätsverlust ...

    ... und gegen den Wiederstand von 76 % der Wähler-Befragungen will Herr Steinbrück die SPD als Kanzler 2011/2013 zu "neuen Zielen" führen?
    Diese Art von Spendierhosen-Mentalität, was überschuldete Euro-Staaten angeht, wird sehr schnell an der Realität scheitern!
    Wir Steuerzahler sollten einem Mann, der zusammen mit Merkel die Spareinlagen (eine damals gute, NUR verbale Absicht) garantieren wollte, nicht in sein Wolkenkuckusheim folgen.
    Die ganze, europäische Politklasse, auch die Abteilung Berlin, wird das Euro-Abenteuer mit einer brutalen Bauchlandung beenden und ... dann , alternativlos, die Banken, also die Spareinlagen, IRGENDWIE mit neuen Schulden stützen müssen.
    Wir leben in interessanten Zeiten und immer wieder landen wir bei den Politikern als den Hauptschuldigen!
  9. #28

    zahlen muss Deutschland immer

    da hat er sicherlich Recht, egal wie ein fortbestehender Euro- Raum aussehen würde oder auch wenn er zerbricht.

    Das wichtigste bei diesen gravierenden Beschlüssen, die "schnell" getroffen werden müssen, ist die Reihenfolge.

    Bevor über die Erweiterung des EFSF abgestimmt wird, sollten 2 andere Beschlüsse gefasst werden:

    1. Beschlüsse zur Regulierung der Finanzwirtschaft

    2. eine Entscheidung darüber, wie der neue Euro- Raum aussehen soll

    Daraus ergeben sich die finanzielle Forderungen, die dann von Fall zu Fall vom Bundestag verabschiedet werden können.

    Die EFSF kann aufgelöst werden.
  10. #29

    Zu viele Ideen und Meinungen !

    Genau das ist das Problem.
    Wir haben verschiedene Parteien und verschiedene Meinungen und Ideen.

    Ein gewaltiger Eiertanz !!!!!!!!!!!!!

    Dazwischen der Bürger, der nicht mehr weiß, was richtig ist.
    Dazu kommt noch, dass die Politiker nicht das Fachwissen haben und sich von einer Lobbymannschaft im Hintergrund beraten lassen.

    In Deutschland geht es nur um die Wirtschaft. Die muss laufen, egal was es kostet.

    Der gebeutelte ist der Bürger, der mittlerweile mit 400 Euro Jobs über die Runden kommen muss.

    Das nennt man aber in Politikerkreisen fast Vollbeschäftigung.

    Die Wächter für so etwas, man nennt sie Gewerkschaften, hört und sieht man nicht !

    Den Gewerkschaftsboss Sommer habe ich in den letzten Jahren nur auf einem VIP Ball bei der Merkel im Fernsehen gesehen.

    Ansonsten still ruht der See !








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