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Euro-Krise: Spaniens Industrie bricht ein

APDie spanische Wirtschaft leidet immer stärker unter der Schuldenkrise. Die Industrieproduktion schrumpft massiv, die Unternehmen stellen 8,3 Prozent weniger her als vor einem Jahr. Unionsfraktionschef Kauder drängt, das Land müsse unter den europäischen Rettungsschirm.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837222,00.html
  1. #140

    Zitat von fritz3 Beitrag anzeigen
    Die Zinsen für Spanien, Griechenland, Italien, Zypern, Portugal, ...
    waren durchweg darmatisch höher als heute.
    Dann nennen Sie doch mal konkrete Zahlen mit Beleg.

    Bis, ja bis die gesamtschuldnerische Haftung von EURO-Land Mitte der 90er beschlossen wurde.
    Und dann beannn die Party: Die Finanzierungskosten nahmen ab
    Was ja zunächst einmal kein Nachteil ist.

    und das Spielgeld, das gerade Europa ruiniert, kam in Umlauf.
    Und dieses Geld fiel eben nicht billig vom Himmel, sondern es muss von irgendjemandem bezahlt werden
    Das Geld muss bezahlt werden? Von wem? Doch wohl vom Schuldner.

    Der Zins wird vom Schuldner bezahlt - richtig. Und das sind inzwischen die Menschen in einigen wenigen Nordländer.
    Das ist nicht richtig. Deutschland ist großer Netto-Gläubiger.

    Die Deutschen bezahlen beispielsweise mit 19% Mehrwertsteuer,
    Wurde diese Erhöhung auf 19% nicht verwendet, um den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung zu senken, was die deutschen Lohnstückosten trotz hoher Leistungsbilanzüberschüsse noch weiter gesenkt hat?

    Sozialabbau und der letzten Bildungsoffensive, die Gymnasialausbildung um ein Jahr reduzierte und deutsche Studienabschlüsse zeitlich und inhaltlich auf europäisches Niveau abschmolz.
    Aha und wie bezahlt man mit Sozialabbau in Land A nun..ja was eigentlich....in Land B?

    Mit der Explosion der Staatsverschuldung und mit der Privatisierung der Energieversorgung.
    Auch die deutsche Staatsschuldenquote stieg erst mit der Krise ab 2008 deutlich an.

    Es bleibt immer ein Nullsummenspiel in einer Währungsunion.
    Wirtschaft ist zum Glück nie ein Nullsummenspiel, nur das Spiel an der Börse ist eins. Was eine Volkswirtschaft gewinnt, verliert keine andere, es können alle wohlhabender werden.
  2. #141

    optional

    An all die armen Bürgen die ständing durch die Krisen-Nachrichten genervt werden:
    Meiner bescheidener Meinung nach, haben wir alle mitgemacht als alles noch gutging (die einen mehr als die anderen). Aber jetzt, wo alles bachab zu gehen scheint, sind plötzlich die Banken schuld. Ja, aber sie sind nicht die einzigen.
    Wie bei einem Unfall, dessen Ursache meist nicht ein einziges Element ist, so auch bei einer Wirtschaftskrise: Die Schuld trägt nicht allein dieses oder jenes, es ist ein Gesamtes an Faktoren die zusammenwirken.
    Ich lebe in einem Land, in dem einiges besser gemacht werden könnte, aber das alleine hat die Krise nicht ausgelöst. Und ich glaube, jeder sollte in seinem Masse die Verantwortung dafür tragen, statt die Schuld in den anderen zu suchen. Ich persönlich eben auch - und trage die Kosten dafür.
    Aber wenn man in seinem Umfeld sieht wie täglich Bildung, Sanität, das persönliche Einkommen und somit die Zukunft der eigenen Kinder gefährdet werden, tut es ehrlich gesagt etwas weh, zu lesen wie sich ein Teil der Bevölkerung in einem anderen Eurostaat sich dafür beklagt, ständing diese nervige Nachrichten lesen zu müssen.
  3. #142

    Positiv in diesem Fall

    Zitat von Thorsten_Barcelona Beitrag anzeigen

    Deutschland ist auch aufgeteilt in Bundesländer und es funktioniert. Und ich würde doch gerne mal sehen, wie die Bayern reagieren werden, wenn in der nächsten Krise, der Vorschlag gemacht wird, dass man doch die Bundesländer abschaffen könnte. .
    Als Rheinland-Pfälzer würde ich es begrüßen, von Bayern oder Hessen oder Baden - Württemberg "geschluckt" zu werden.
    Oder - noch besser - von der Schweiz.
    Im Prinzip eine sehr gute Idee - sich insgesamt der Schweiz anzuschließen, Norditalien wäre sicher auch gerne dabei, wie auch Österreich und Slowenien.
  4. #143

    Zitat von misterbighh Beitrag anzeigen
    Soll mal lieber steuern zahlen!
    Sie verstehen das System nicht. Wirklich wichtige Leute zahlen keine Steuern. Siehe Frankreich 1788. Das ist gottgegeben. Fragen Sie griechische Reeder.
  5. #144

    null Ahnung aber beleidigen..

    Zitat von hajueberlin Beitrag anzeigen
    Was ist das? Mir fallen dazu nur
    0,00 Ahnung, was? Aber einfach mal andere Länder mit irgendwelchen Klischee-Geschwafel attackieren und Menschen beleidigen. Ich kläre dich gerne mal auf;
    Die Gewichtung des Industriesegments beläuft sich auf etwa 21% des PIB. Spanien ist einer der Weltmarktführer in der Automobilzulieferung, Spanien ist einer der größten Produzenten von Systemen für Solar-und Windtechnik, Spanien ist einer der wichtigsten Exporteure von Know How und Systemen in der Bahntechnik und einer der Weltmarktführer in der Produktion von Schienenfahrzeugen ( derzeit bauen spanische Firmen das Bahn- Hochgeschwindgkeitssystem in Saudi Arabien, die Türken fahren spanische Züge der Fa. Talgo), Spanien ist einer der größten europäischen Schuhwerkproduzenten und exportiert die Technik für die Schuhherstellung in alle Welt. Spanien exportiert Bau- Know How und Bautechnologie in alle Welt. Konzerne wie Teka, Inditex, Gamesa, ACS, Talgo, Camper, CAF, Iberdrola, Casa, Endesa, Ascaso, Seat, Telefonica, Repsol, Banco Santander, BBVA etc., sind Weltmarken und gehören in ihren Branchen zu den Top-Unternehmen weltweit. Der Export hat in Spanien seit Beginn der Krise um 40% zugelegt, die Produktivität um 11%. Das Handelsdefizit hat sich um die Hälfte reduziert. Ich hoffe, Ihren Informationsstand über Spanien ein bißchen upgedatet zu haben.
  6. #145

    Zitat von mallorcafan Beitrag anzeigen
    an dem Tag wird Deutschland nicht spielen. Denn Spieltage nutzt Angela wieder um sich medienwirksam in der Spielerumkleide bei verschwitzten Fussballern zu bedanken.
    Am besten nach der Niederlage gegen Holland :)
    Ach so, unsere Angela zeigt sich ja nur mit Siegern. Wieder nichts !
  7. #146

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Sicher gibt es auch gewisse Gemeinsamkeiten, klar, wenn bei zwei Immobilienblasen und zwei Leistungsbilanzdefiziten. Due Hauspreise begannen in den USA jedoch bereits 2006 zu sinken, die Baubeginne sanken sogar schon seit 2005, die Rezession begann aber erst 2008. In Spanien hingegen fallen Spitze der Hauspreise und Beginn der Rezession fast genau zusammen.
    zugegeben das spanische Immoboom hatte fast schon irrationale Züge angenommen, wenn man Vergleiche zu der USA zieht, 14 Wohnungen pro Tsd. Einwohner, in der USA waren es 7 und in England 3, um so tiefer war der Fall, was die Arbeitslosen angeht, Schulden... und die Vorzeigewirtschaft war passe. Nicht zu unterschätzen wären aber auch bsw. deutsche Exportüberschüsse gegenüber Spanien, noch vor der Krise 2007 beliefen sie sich auf stolze 22 Milliarden Euro, was dementsprechend zu den Defiziten führte.
  8. #147

    Zitat von mallorcafan Beitrag anzeigen
    kann ich im August noch nach Mallorca fliegen.
    Nicht, dass Angie bis dahin auch noch die Spanier gegen uns aufgebracht hat.
    Also, auf gehts, abnicken und 500 Milliarden hinschicken.
    Ohne Bedingungen, irgendeine Kriegsschuld werden wir doch wohl auch den Spaniern gegenüber haben.
    Na klar - Guernica. Das war eindeutig ein Kriegsverbrechen.
  9. #148

    Genau..

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Die spanischen Immobilien wurden durchweg von den Banken
    zu 100% finanziert. Ausserdem sind die diese Objekte im Vergleich
    zu deutschen Objekten in ähnlicher Ausstattung und Lage
    zu 50% überteuert verkauft und .....
    u.a. von deutschen Banken, die die Immobilienblase mit über 215 Milliarden mitfinanziert und kräftig daran mitverdient haben!!
  10. #149

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Dann nennen Sie doch mal konkrete Zahlen mit Beleg.

    .
    Vielleicht helfen diese Zahlen der Diskussion weiter:

    Markt-Daten.de: Charts - Rendite europäischer Staatsanleihen (10-jährig)


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