Forum


 

Euro-Krise: Spanien bittet um Finanzhilfe für Banken

DPAStundenlang berieten die Euro-Finanzminister, am Abend war das Ergebnis da: Die spanische Regierung bittet um Hilfen für seine maroden Banken. Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklärte, sein Land dazu beitragen wolle, den Euro zu stabilisieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837918,00.html
  1. #60

    Notleidende Banken in Spanien....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stundenlang berieten die Euro-Finanzminister, am Abend war das Ergebnis da: Di
    sind natürlich wesentlich wichtiger (alternativlos wichtiger)als Notleidende Krankenhäuser in Deutschland, wo z.B. bescheidene Summen in der Höhe von 4000 Euro fehlen um eine Ersatzbeschaffung für defekte Geräte durchzuführen. Oder wo einige hundert lumpige Euro mit gaaaaaaanz spitzem Rotstift gekürzt werden um sich die Renovierung der Umkleideräume des OP-Bereichs zu ersparen. (auch alternativlos) Aber dafür haben wir ja das gaaaaaanz (alternativlos gute Gefühl) den Euro gerettet zu haben. Und von diesem (alternativlos) guten Gefühl werden werden alle Mitarbeiter dieses Hauses zehren wenn Patienten mit überalterten Geräten behandelt und in den Umkleideräumen weiterhin die Kleiderhaken fehlen. Ich finde, die Deutschen sind wirklich (alternativlos) bescheuert, wenn sie sich diesen Dreck von Regierungseite weterhin bieten lassen.
    mkg
    Zodiacmindwarp
  2. #61

    Makulatur

    Zitat von hashemliveloirah Beitrag anzeigen
    4 mal hab' ich's jetzt gelesen:

    "Die Summe kommt möglicherweise aus dem Rettungsschirm, Spanien werden aber über das Finanzwesen hinaus keinerlei Auflagen gemacht...".

    Könnte mir das jemand bestätigen?

    Denn das bedeutet im Klartext, dass die Auflagen für den Rettungsschirm ab sofort auch schon Makulatur sind!

    Allmächtiger!
    Besser als wenn überall neoliberal alles kaputtgemacht und privatisiert wird. Es sei denn, man versucht damit die Griechen zu beschwichtigen, weil diese noch wählen müssen demnächst. Wieso sollen die kleinen sparen, damit die Zinsen der Reichen bezahlt werden können? Genau darauf wäre es hinausgelaufen. Die Schulden von Griechenland und Spanien und auch Deutschland (2 Bio.) sind sowieso niemals zurückzahlbar, und auch unsere Kinder werden besseres zu tun haben, als sich diesem Diktat zu unterwerfen. Eine Lösung weiß ich gerade aber auch nicht...achja, vielleicht ein gemeinsames Bankrott, dann Banken regulieren und Währungsreform, oder so...
  3. #62

    @glücklicher südtiroler

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Die Probleme des € löst aber dies nur vorübergehend.
    Der wahre Bedarf Spaniens dürfte jenseits der 350 Mia. € liegen.
    Neben den Banken sind dabei noch die hochverschuldeten
    Regionen wie Katalonien für Spanien das Problem....
    Schian Gruaß...
    Das altbekannte "Frog in the Pot" Spiel, immer wieder
    gerne aus der Trickkiste geholt.
    Wenn wir zurückblicken auf HRE. LB BW, auf Irland und
    Griechenland, und jetzt Spanien, es fing immer an
    mit kleinen Hausnummern, und das steigerte sich dann
    exponentiell. Spanien benötigt tatsächlich einen
    Billionen € Betrag. ... Mfg wibo2
  4. #63

    Ende des Neoliberalismus!

    Zitat von west120 Beitrag anzeigen
    1. Wie können Gelder aus dem ESM vergeben werden, wenn dieses Konstrukt noch gar nicht arbeitet und von vielen Parlamenten noch gar nicht abgesegnet worden ist ??
    2. Kommen die Gelder aus dem EFSF dann sind doch lt. EFSF Vertrag strenge Sparauflagen Voraussetzung für eine Auszahlung, siehe GR.

    Und nun bekommen die Spanier Geld ohne Auflagen, da können wir den Wecker dannach stellen wann Italien an die Türe klopft. In Italien ist gerade die Hölle los. Die Wirtschaft bricht ein, ein wichtiges Industriezentrum steht wegen den Erdbeben still, die Firmen in dieser Region bekommen von den Banken keine Aufbaukredite dafür muss der Staat sorgen. Also wird Italien sehr bald auch Geld OHNE AUFLAGEN fordern.
    GR wird sich massiv beschweren. GR wurde mit dem Spardiktat total kaputt gespart und befindet sich am Rande seiner Existens.
    Sind die nun alle irrsinnig geworden.
    Diese Büchse kriegen die nie wieder zu. Die Nordländer werden bis in alle Ewigkeit den Süden mit Transferleistungen überschütten müssen um die am Leben zu halten.
    Dieses Europa entwickelt sich zu einem Desaster sondersgleichen, dagegen wird sich 1918 und 1945 zusammengenommen wie ein Kindergeburtstag anfühlen.
    Wenn das so ist, kann die Regierung ja auch mal hier in Deutschland wieder ordentlich Geld ausgeben, Renten erhöhen und Schulen sanieren, z.B.. Und keine Töne á la "Die Kassen sind leer"-Gefasel...Das hat abgesehen davon noch nie gestimmt.
  5. #64

    >1>

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stundenlang berieten die Euro-Finanzminister, am Abend war das Ergebnis da
    Und wer übernimmt jetzt die nicht unerheblichen Zahlungen Spaniens an EFSF und ESM (wenn er denn abgenickt wird, woran ich nicht zweifle)?

    Spaniens Anteil wird auf die verbleibenden Zahler umgelegt!

    Aber, wie sagte der "Mann mit dem Koffer":

    Die Bürgschaften werden auf keinen Fall erhöht.
  6. #65

    Also, bereits bei DM-Zeiten hat das Volk...

    oder der Zahler, der Steuerzahler nicht geblickt, wie was wo, die MRD. hin und her geschoben wurden, wer daran verdient hat. Heute mit dem €, den vielen EU-Länder, Pleiteländern, faulen Billio.-Inmob.-Blasen, EU-Rettungsschirmen, empfohlene kritische Sparmaßnahmen hat der Durchblick neue Dimensionen angenommen. Merkel und Schäuble starren in den klaren Nachthimmel und versuchen die Sterne zu zählen.
  7. #66

    ..........

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Das altbekannte "Frog in the Pot" Spiel, immer wieder
    gerne aus der Trickkiste geholt.
    Wenn wir zurückblicken auf HRE. LB BW, auf Irland und
    Griechenland, und jetzt Spanien, es fing immer an
    mit kleinen Hausnummern, und das steigerte sich dann
    exponentiell. Spanien benötigt tatsächlich einen
    Billionen € Betrag. ... Mfg wibo2
    Natürlich wirds bei den 100 Milliarden nicht bleiben, das ist erstnal ne kleine Summe zum anfüttern, wenn die sich hinterher verdoppelt und verdreifacht ist eh schon egal.
  8. #67

    €-Krise

    Zitat von sistermercy Beitrag anzeigen
    Dazu beitragen, den Euro zu stablisieren, möchten die Spanier! Und die Griechen mahnen jetzt extreme Sparsamkeit bei den Spaniern an.

    Was für eine Farce!
    Geh'n mer Milliarden versenken im Park! F. Nietzsche: beim Einzelnen ist Irrsinn relativ selten, bei Staaten die Regel. Dem ist nichts hinzuzufügen. Cato abwandelnd: ceterum censeo, EU samt € esse delendam, deutsch: ab in die Tonne. Der gemeine Büger weiß es von Beginn an, nur nicht die Studierten an der Spitze. Das ist nicht verwunderlich, schließlich werden die Schulen bis zur Verblödung der Schüler alle Nas lang durch Jahrhundertreformen zu Tode reformiert, denn dummes Volk läßt sich besser regieren. jetzt wird aber übertrieben, denn das dumme Volk verarmt. Die Finanzmafia und ihre Regierungsbüttel werden es merken.
  9. #68

    Endgame

    Das Ende von Deutschland ist wie Obervolta mit Raketen. Nur das Wetter ist schlechter.
  10. #69

    @mueller2

    Zitat von mueller2 Beitrag anzeigen
    Und wer übernimmt jetzt die nicht unerheblichen Zahlungen
    Spaniens an EFSF und ESM ...?
    Spaniens Anteil wird auf die verbleibenden Zahler umgelegt!
    Am Ende des Tages bleiben voraussehbar nur noch Deutschland,
    Österreich und Finnland als EFSF und ESM Zahler übrig!
    Und wer hätte das gedacht? .... *LOL*








TOP



TOP