DPAStundenlang berieten die Euro-Finanzminister, am Abend war das Ergebnis da: Die spanische Regierung bittet um Hilfen für seine maroden Banken. Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklärte, sein Land dazu beitragen wolle, den Euro zu stabilisieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837918,00.html
Bevor wir sinnlos gigantische Summen in diesem knallhart gescheiterten Irrsinnsprojekt Währungsunion versenken, sollten wir zur Abwechslung mal an uns denken. Ich bin daher eindeutig dafür, das deutsche Defizit massiv in die Höhe zu treiben. Es sollten dreistellige Milliardeninvestitionen in Infrastruktur, Bildung, Forschung, Verteidigung und Energie getätigt werden, um unsere Gesamtverschuldung wenigstens sinnvoll ins Absurde hochgetrieben zu haben.
Jetzt passiert genau das was schon seit 2010 von vielen Kritikern die keine rosarote Ideologiebrille aufhatten vorausgesagt wurde. Diese Leute wurde von den Blockparteien und den Medien nicht selten als Spinner, Schwarzmaler und Antieuropäer bezeichnet.
So und nun geht die Sause erst richtig los, das war erst der Anfang, jetzt wirds dreckig.
Extra bis zum EM Startwochenende gewartet.
I see what you did there, liebe Euro-Politiker.
Und schon wieder ein neuer Sonderfall, der durch keinen Vertrag abgedeckt ist.
Obwohl ich mir da nicht sicher bin?!
Vielleicht hat Herr Asmussen gerade den entsprechenden Passus im ESFS eingefügt.
Bis wir's genau wissen, welche Verträge gerade rückwirkend geändert worden sind, formulieren wir's doch korrekt:
Spanien ist bankrott und muß Gelder des ESFS anzapfen.
... sind bereit auch etwas beizutragen, um ihre eigene Misere zu lösen??? Wow, wie gnädig!!!
Daß so etwas kommen wird war ziemlich klar; mit diesem Zahlen hätte ,man sich so und anders nicht zur nächsten BonosAuktion trauen können. Die Probleme des € löst aber dies nur vorübergehend. Der wahre Bedarf Spaniens dürfte jenseits der 350 Mia. € liegen. Neben den Banken sind dabei noch die hochverschuldeten Regionen wie Katalonien für Spanien das Problem:
"Artur Mas, Kataloniens Präsident, richtete sich am Freitag direkt an die zentrale Regierung Spaniens. „Uns ist es egal, wie sie es tun, aber wir müssen Zahlungen tätigen am Monatsende”, sagte er. „Unsere Wirtschaft kann sich nicht erholen, wenn wir unsere Rechnungen nicht begleichen können.“
15 Milliarden Euro fehlen: Katalonien kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen | DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN
Krise spitzt sich zu: Fitch stuft acht spanische Regionen herab | DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN
Die soziale Lage in Spanien ist desaströs. Spanien wird meiner Ansicht wohl weitere Gelder aus dem EFSF benötigen. Im Istzustand ist die €Krise nicht mehr lösbar; auch weil den Großen (noch) der Mut für große Lösungen fehlt. F wird seinen Widerstand gegen den Fiskalpakt nur dann aufgeben wenn es im Gegenzug deutsche Beweglichkeit bei französischen(und italienischen, spanischen, US-) Wünschen gibt; die wären die 'Bankenunion' und in letzter Konsequenz wohl €Bonds in irgendeiner Form. Geht Spanien default ist das das vermutliche Ende des €; nehme diese Meinung ernst...
David Marsh: Scheitert Spanien, dann auch der Euro - Gastbeiträge - Meinung - Handelsblatt
Die die hier in den Foren jubeln werden, werden dann damit aufhören wenn sie die Konsequenzen spüren. Daher ist bis Ende Juni eine 'große Lösung' geplant. Der Markt erwartet sich Antworten; und die müssen bald kommen. Über die wird mittlerweile auch sehr offen diskutiert; der 'grand plan' über eine road map in Richtung fiskalischer, finanzieller und letztendlich auch politischer Union ist schon seit Tagen in großen Zügen öffentlich. Die Kanzlerin hat die Deutschen schon einmal darauf vorbereitet; es wird einen Schwenk gegenüber der bisherigen deutschen Politik geben...
Schian Gruaß...
Das bedeutet nicht weniger als die nächste europäische Staatspleite, nach Irland und Griechenland.
Sagt mal bin ich im falschen Film? Sowas kannte man bisher nur aus Südamerika.
Und wenn Italien an der Reihe ist, dann ist das Spiel endgültig aus.
Was steckt eigentlich dahinter das die Euroländer wie Deutschland und Frankreich immer noch so immens Interesse daran haben Länder die bereits verloren sind zu retten??.
Dies zeige doch, dass die Retter mehr davon profitieren als die geretteten.
Politiker schenket uns bitte reinen Wein, früher oder später wird die Wahrheit siegen. Die Profiteuren dieses Disaters werden solche PArtien wie die PIRATEN sein. FDP/CDU/ SPD Aufwiederseeeeeeeeeeeeeehn