Den Druck gab es sehr wohl; aber den Druck hat auch Berlin. Das weis daß sich die Gewichte in Europa verschoben haben, daß die seit 2 jahren praktizierte Politik nicht die gewünschten Resultate(der Eindämmung der Krise) gebracht haben und daß je größer die Staaten(und Banken) werden, die Mittel immer weniger ausreichen...
Daher das neue Denken...
Das oft recht gut informierte WSJ hat ähnliche Signale empfangen; zumal es auch über recht gute Kontakte in die europäische Politik verfügt.
"grand plan"
"The more that other member states get involved with this development and are prepared to give up sovereign rights to get European institutions more involved, the more we will be prepared to play an active role in developing things like a banking union," a German official familiar with the discussions told The Wall Street Journal. "You can't have one without the other."
Germany Gives Ground on Crisis Plan - WSJ.com
Hintergrund ist daß die heutigen Mittel für Esp und I unangemessen sind. Ein weiterer Grund ist daß Hollande auch D zu Bewegung zwingt. F wird seinen Widerstand gegen den Fiskalpakt nur dann aufgeben wenn es im Gegenzug deutsche Beweglichkeit bei französischen(und italienischen, spanischen, US-) Wünschen gibt; die wären die 'Bankenunion' und in letzter Konsequenz wohl €Bonds in irgendeiner Form. Verständlich daß man dies der deutschen Innenpolitik nur häppchenweise servieren kann. Aber was soll die Politik auch machen; die Kapitalflucht und der Druck der Umgebung(USA und Bricstaaten) auf die EU wird immer größer. Man wartet auf einen 'großen Wurf'. Der Wunsch sich in die Sommerpause zu flüchten oder Fr. Merkels insgeheimer Wunsch das erst nach der Wahl in Agriff zu nehmen; die sind allesamt von der Realität eingeholt worden. Es muß etwas kommen...
Schian Gruaß...

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