Euro-Krise: Schäuble lehnt EZB-Hilfen für Spanien ab

DPASeit Tagen wird gemunkelt, dass die EZB spanische Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen will. Jetzt hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble entsprechende Berichte zurückgewiesen - da sei "nichts dran". Spanien selbst fordert von Deutschland mehr Solidarität in der Euro-Krise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...846929,00.html
  1. #1

    Ach,

    Herr Schäuble. Wer soll denn das noch glauben?
  2. #2

    Ja, ja, der Schäuble..,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Tagen wird gemunkelt, dass die EZ
    ... der sagt heute so und morgen genau umgekehrt. Wichtig ist für ihn, daß die Märkte beruhigt werden. Für die Murksel ist das alles sowieso alternativlos.
  3. #3

    Zweierlei Maß

    Wieso sollte man Spanien denn nicht helfen? Wie ich auf meinem Blog geschrieben habe (eutopia-blog.blogspot.com) haben die Südländer nur teilweise an der Krise Schuld. Sie ist der direkte Auswuchs der Finanzkrise, und deshalb ist es unumgänglich Spanien zu helfen, besonders wenn die Banken weiter machen können was sie wollen
  4. #4

    Mann oh Mann

    "Nach dem Zweiten Weltkrieg sei Deutschland in einer weitaus schwierigeren Situation sehr geholfen worden, sagte der Minister "Bild"-Zeitung. Viele Länder hätten zugunsten der Bundesrepublik auf Geld verzichtet. " Meine Guete. Wieviel Jahrzehnte duerfen wir uns das noch anhoeren. Wahrscheinlich Jahrhunderte. Anscheinend vergisst der gute Mann, dass Deutschland seit Jahrzenten um die 30% am EU-Budget stellt und damit Spanien bereits viele Milliarden haben zugute kommen lassen. Solidaritaet ist ja auch gar kein Problem, seit Jahrzehnten - falls man es noch nicht gemerkt haben sollte. Da sollte man solche deppen Bemerkungen einfach mal lassen. Fuer Kamikaze-Aktionen sind wir allerdings nicht zu haben. Man hat schliesslich gegenueber der eigenen Bevoelkerung auch noch eine Verpflichtung. Und mangelnde Solidaritaet lassen wir uns von Dauernettoempfaengern jedenfalls nicht vorwerfen. An die eigene Nase fassen - wuerde ich mal vorschlagen. Seit Jahrzehnten vergeigt Spanien etwas fuer seine Jugend zu tun und die Arbeitslosigkeit effektiv zu beakaempfen. Man verkauft ja Immobilien und hat mehr 500 Euro Scheine im Umlauf als sonst irgend jemand .... bla fasel ...
  5. #5

    Schäuble sollte solche Vergleiche nicht ziehen

    Schäuble unterstützt eine Banken und Politikerkrise mit Deutschem Geld und übernimmt dafür keine Haftung.
    Es ist etwas anderes als Deutschland nach dem Krieg mit Geldern für den Wiederaufbau geholfen wurde.
    Oder befindet sich Spanien, Griechenland etc. etwa in einer Krise die durch Krieg hervorgerufen wurde. Welcher Krieg? Nein die Schulden sind selbstverursacht durch Banken und Politiker, dass das Volk dafür nicht zahlen will ist nur allzu gut nachvollziehbar.
  6. #6

    Wie oft und wie shr wurde Spanien geholfen?

    Muss man Spanien daran erinnern, dass diesem Land in der jüngeren Vergangenheit auch sehr geholfen wurde? Das Deutschland seit Jahrzehnten Solidarität mit anderen Ländern zeigt? Und wo war die Solidarität Spaniens, als Osteuropa zur EU stieß? Da wurde der EU-Kuchen nicht fair aufgeteilt, der Süden sicherte sich Privilegien. Wann hat Spanien in den letzten 40 Jahren für andere gezahlt? Und warum hat Spanien nicht früher auf die Immobilienblase regiert sondern den Profit des Risikospiels eingestrichen? Warum sollen andere für die Verluste und Konsequenzen aufkommen? Aus all diesen Gründen halte ich die Hinweise aus Spanien als absolut inakzeptabel! Übrigens bin ich in der DDR groß geworden und hatte nichts von der Großzügigkeit Westeuropas mit der BRD!
  7. #7

    ...

    Das Einfordern von "Solidarität" als Euphemismus für deutsche Steuergelder ist für mich schon eines der Unworte des Jahres. Übrigens auch schön, dass vom spanischen Kollegen die Gelegenheit für die Nazikeule nicht ausgelassen wurde.
  8. #8

    Schäuble ist unglaubwürdig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Tagen wird gemunkelt, dass die EZ
    Man sollte die Aussagen eines Politikers nicht auf einer Goldwaage legen, denn war sie heute verkünden, stimmt zu oft einfach nicht.
    Vieles wird nur aus rein taktischen Gründen in den Mikrofonen geplaudert.
    Und nun noch was zu den Spaniern, noch vor Tagen wollte und brauchten sie keine Hilfe, sie hätten ja keine Probleme.
    Sie bringen es genau genommen auch wie die Griechen nur scheibschenweise ans Tageslicht.
    Man sollte und müsste sich mal überlegen was man überhaupt machen könnte um aus dieser Krise wieder herauszukommen.
    Nur immer wieder neue Schulde und das sind nun mal kann doch wohl keine Lösung sein.
    So werden wir die Krise nur noch weiter ausweiten und über ganz Europa hinüber stülpen.
    Unsere jetzigen politischen und Finanzeliten haben total versagt und ehrlich traue ich diesen Leuten absolut keine optimale Lösung dieser Krise zu, sie werden nur alles daran setzen um den Karren noch tiefer in den Dreck zu fahren.
    HR
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die hohen Zinsen sind schmerzlich - aber die Welt geht nicht unter, wenn man bei einigen Anleiheauktionen ein Paar Prozent mehr zahlen muss
    Aber die Welt geht unter, wenn man man mehr Zinsen zahlen muß, als man erwirtschaften kann! Und Herr Schäuble muß schon einer sehr naiven Sorte Mensch gehören, wenn er glaubt, in Frieden und Wohlstand seinen Rollstuhl spazieren fahren zu können, während um ihn herum die Welt zusammenbricht. Daß sich diese Naivität dann doch in engen Grenzen zu halten scheint, zeigen die immer wieder vorgebrachten drastischen Mitteln, mit denen die Sicherheitslage "stabilisiert" und "verbessert" werden soll (neuester Erguß: "INDECT"). Da geht es nur noch darum, "die da oben" vor dem rebellierenden Pöbel abzusichern!