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Euro-Krise: Schäuble hält Hilfsprogramm für Spanien für unnötig

AFPSpanien braucht nach Meinung von Wolfgang Schäuble kein Hilfsprogramm, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch die Diskussion über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland kritisierte der Finanzminister. Die Bürger in beiden Ländern müssen sich aber auf weitere Einschnitte gefasst machen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-857297.html
  1. #1

    Ach,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spanien braucht nach Meinung von Wolfgang Schäuble kein Hilfsprogramm, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch die Diskussion über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland kritisierte der Finanzminister. Die Bürger in beiden Ländern müssen sich aber auf weitere Einschnitte gefasst machen.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-kris
    Herr Schäuble. Ihre Glaubwürdigkeit haben Sie längst verspielt.
    Was soll diese erneute "Beruhigungstablette" für den deutschen Steuerzahler? Halten Sie uns wirklich für so dämlich, Ihnen auch nur ein Wort zu gleuben?
  2. #2

    Wie schnell er seine Meinung ändert!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spanien braucht nach Meinung von Wolfgang Schäuble kein Hilfsprogramm, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch die Diskussion über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland kritisierte der Finanzminister. Die Bürger in beiden Ländern müssen sich aber auf weitere Einschnitte gefasst machen.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-kris
    Vor 2 Monaten hieß es, die Spanier bräuchten 65 Mrd. für ihre Banken.
    Schäuble mit Spendierhosen an: "Geben wir ihnen 100 Mrd. , dann sind die Märkte beruhigt." Jetzt gar nichts. Ursprünglich hieß es Geld nur gegen Einschnitte. Jetzt nur Einschnitte ohne Geld. Letzteres halte ich eher für realistisch. Aber Schäuble kann morgen schon wieder anders daherschwätzen.
  3. #3

    Politische Hoffnungen versus ökonomische Realitäten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spanien braucht nach Meinung von Wolfgang Schäuble kein Hilfsprogramm, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch die Diskussion über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland kritisierte der Finanzminister. Die Bürger in beiden Ländern müssen sich aber auf weitere Einschnitte gefasst machen.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-kris
    Leiden zeigen die Entwicklungen rund um die Eurorettung und die Eurostabilisierung seit einigen Jahren, dass alle Annahmen und alle Erwartungen nach kurzer Zeit immer wieder grundlegend revidiert werden mussten. Sie beruhten offenbar auf falschen Annahmen und Vorstellungen.

    Wolfgang Schäuble war von Anfang an in die Begründung dieser Währungsunion miteingebunden. Er kennt also alle Vorgänge und Hintergründe. Und er dürfte deshalb genau wissen, dass alle ökonomischen Erwartungen, die an diese Währungsunion geknüpft wurden, zwischenzeitlich überholt sind und sich in ihr Gegenteil verkehrt haben.

    Innerhalb dieser Währungsunion bestehen erhebliche und große ökonomische Ungleichgewichte, resultierend aus völlig unterschiedlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten. Diese können nur mit sehr großen finanziellen Transferleistungen an- bzw. ausgeglichen werden. Über sehr sehr lange Zeiträume. Und dies überfordert die wenigen noch leistungsfähigen Eurovolkswirtschaften. Die EZB kann diesbezüglich nur kurzfristig einen Spielraum für Anpassungen verschaffen.

    http://www.wiwo.de/politik/europa/waehrungsexperte-hankel-der-euro-droht-zum-transfer-rubel-zu-werden/6365064.html
    http://www.youtube.com/watch?v=FqoJzcb6dxM
  4. #4

    Schade eigentlich,

    ...nun haften die Deutschen schon unbegrenzt, aber das Vertrauen der Finanzmärkte will sich partout nicht einstellen.
    Immer diese bösen Spekulationen der Finanzmärkte aber auch! Dabei war der Plan doch so schlau erdacht. Eigentlich war er doch so gut wie totsicher, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    s.m.
  5. #5

    Unterricht

    Schäuble bringt den Südländern bei, was Sache ist:

    Du musst bereit sein, dein gesamtes Vermögen dem Staat zu überlassen, damit der Beamtenadel ihm weiter "dienen" kann...und bei Kerzenlicht Geldvernichtungsparties feiern kann
  6. #6

    unnötig bzw. nicht nachvollziehbar

    Der MP von Katalonien, Artur Mas, ist auf totalen Crash-Kurs mit dem ehemaligen Partner der PP (Regierungspartei Madrid) und will mehr oder weniger die Unabhängigkeit von Katalonien "ausrufen", weil die finanzstarken Katalanen (stärkste Industrieansiedling Spaniens u.a (VW-) SEAT / Zulieferer, Hi-Tec-Ind., Tourismus etc.) nicht mehr gewillt sind, das restliche Spanien zu finanzieren (siehe auch in D, Bayern / Hessen - Nord-Südgefälle). Gleichzeitig hat Katalonien einen Rettungsantrag (rescate) an die spanische Zentralregierung gestellt von kanpp 6 Mrd. Euros (...). Neben dem Geld, spielt natürlich auch noch der "Nationalstolz" der Katalanen angeblich eine, die grosse, Rolle um einen autonomen Staat zu gründen. Erste Übergangsschritte wäre die Schaffung einer eigenen Fiananznverwaltung (Hacienda), allein deren Gründung und die jährlichen Pers.kosten dürften im oberen 3-stelligen Millionenbereich liegen. Ähnliches haben die Basken vor, wenn dann auch noch bei den vorgezogen Landtagswahlen am 21. Oktober d.j. die Nationalparteienen (ziemlich wahrscheinlich) gewinnen (Koalition PNV und dem poltischen Arm der ETA = Bildu & Co.), dann wirds eng fürs Budget von Rajoy. Wenn also die Spanier sich schon untereinander das "Wasser abgraben", neben den anderen "Südländerklischees", warum soll der deutsche Steuerzahler so etwas auch noch finazielle unterstützen bzw. sich dafür in alle Ewigkeit verbürgen ?
  7. #7

    Anbindung an Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spanien braucht nach Meinung von Wolfgang Schäuble kein Hilfsprogramm, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch die Diskussion über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland kritisierte der Finanzminister. Die Bürger in beiden Ländern müssen sich aber auf weitere Einschnitte gefasst machen.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-kris

    ueber den Schienenverkehr. Dies ist ein Thema, ueber das ich noch keine Beitraege gehoert habe. Die Eisenbahnen auf der iberischen Halbinsel fahren auf einer breiteren Spur, als bei uns. An der franzoesischen Grenze Irun / Hendaye ist Schluss fuer iberische Zuege und Gueter.
    Hier muss kostspielig umverladen werden. Das vermindert die Konkurrenzfaehigkeit der Produkte aus Spanien / Portugal.
  8. #8

    Ja die,

    unerschütterlich in Übereinstimmende Meinung.
  9. #9

    nun koennen wir fest davon ausgehen , dass Spanien den ESM Fallschirm zieht...


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