DPAIn mehreren Ländern verschärft sich die Schuldenkrise: In Portugal kippt das Verfassungsgericht eine wichtige Maßnahme des Sparplans. Spanien und Italien kämpfen mit steigenden Renditen für ihre zehnjährigen Anleihen. Und das hoch verschuldete Zypern bittet Russland um Finanzhilfe. Ein Überblick.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843015,00.html
in Portugal liegt derzeit bei 7,5%.Die stand in der Tageszeitung "negocios".In Lissabon wird den Buergern Brachland zugeteilt,um Gemuese anbauen zu koennen.So sieht es aus im Land.Diese Kuerzungen und Streichungen wurden urspruenglich angefochten fuer die Mindestlohnverdiener(425.-),die naechste Gehaltsgruppe erhaelt500.-,(nach der Streichung 425.-,Keine Streichung betrifft hoehere Gehaelter.Es kam eben in den Nachrichten,dass das Gericht gefordert hatte,wenn dann diese Streichungen auch in den hoeheren Gehaltsklassen vorzunehmen,was nur gerecht waere.Das Bild,das jetzt wieder vermittelt wird,dient nur zur Fuetterung der Vorurteile:Die Prtugiesen wollen nicht ihren Beitrag leisten. Die Portugiesen wollen nicht,dass dieser Beitrag von den Armen geleistet werden soll!
zitat : "Allen voran aus Portugal. In dem Land hat das Verfassungsgericht das Sparprogramm der Regierung torpediert"
interessante sichtweise : das "verfassungsgericht" portugals ( was auch immer mit "verfassungsgericht" gemeint sein soll ) "torpediert" also vorhaben der regierung , die rechtswidrig sind ? ist die konnotation des begriffes torpedieren in diesem zusammenhang sinnvoll ? wohl eher nicht .
aber solange es tönt wie die zeitung mit den vier buchstaben scheint hier ja so einiges möglich . mit qualitativ ansprechender berichterstattung hat das allerdings nichts zu tun . setzen , sechs .
Spon verzeiht mir,aber das koennt ihr so nicht stehen lassen.Es ging um eine Verfassungsklage gegen diese Kuerzungen.Von Lohn,Urlaubs- und Weihnachtsgeld,in den unteren Verdienstklassen im oeffentlichen Dienst und bei Rentnern. Das Gericht entschied,dass dieses Sparprogramm gegen die Gleichheit verstossen wuerde.Alle oder keiner.Passos Coelho hat schon verkuendet,dass ab 2013 alle Angestellten betroffen waeren.Also auch wer bei einer Firma angestellt ist u.s.w. Also nichts mit kippen.Natuerlich wieder nur die Niedrigloehner.
ganz im Gegenteil, es driftet immer weiter auseinander.
Wenn Frankreich z.B. den Reichen die Steuern erhöht, um damit Beamte einzustellen, muß das nicht mal schlecht sein, denn es vermeidet Kosten für Arbeitslose und baut die Ungleichgewichte ab.
In Griechenland ist man des brutalen Sparens ebenfalls überdrüssig.
Wie unter solch unterschiedlichen wirtschaftlichen Ansichten eine
gemeinsame Wirtschaftsregierung entstehen soll, erschließt sich mir nicht.
Welche Person in Europa könnte denn die verschiedenen Ansichten bündeln und vertreten?
noch mal etwas klarstellen.
Und wenn andere meinen das VerfassungsG in Portugal oder so... hmm.
Welches Gericht entscheidet ist ja wohl abhängig vom jeweiligen Land und es scheint das hier der Gleichheitsgrundsatz verletzt wurde. Und hier entscheidet ebenfalls das BundesverfassungsG in solchen Fragen final. Warum also auch nicht in Portugal.
Übrigens haben wir hier in Dtld durchaus eine analoge Rechtsprechung, wenn die auch vor den Tarifverträgen zurück tritt.
Weihnachts- und Urlaubsgelder haben deutsche Regierungen ihren Bediensteten schon vor 10 Jahren gestrichen.
Klagen dagegen hätte das deutsche BVG sicherlich nicht einmal angenommen.
In Südeuropa ticken die Uhren in vielen Lebensbereichen eben anders - aber manchmal mehr zum Wohle der Bürger - während der deutsche Staat die Bürger seit Jahren zunehmend arm macht!
anders, z.B in Spanien Balearen und Kanaren, hier verdienten Arbeiter und alle anderen Arbeitnehmer vor der Einführung des Euro wesentlich weniger als in Deutschland. Rückblickend kann man sagen, dass Deutsche für diese damaligen Niedriglöhne nie gearbeitet hätten!!!
Der wesentliche Unterschied ist nur, dass in den südlichen Ländern die Menschen nicht soviel meckern, die Familien "füreinander" immer bereit stehen, nicht nachlassender Kindersegen, Bescheidenheit angesagt ist und ihre Fröhlichkeit über allem steht. Nicht zu vergessen die Lebensfreude und Ess-Kultur!!!