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Euro-Krise: Rechnungsprüfer werfen Schäuble fehlenden Sparwillen vor

dpaDie Bundesregierung fordert von Krisenländern wie Spanien einen strengen Sparkurs. Doch wie steht es um die eigene Haushaltsdisziplin? Gleich von zwei Seiten muss Finanzminister Schäuble sich nun anhören, er spare nicht genug.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837280,00.html
  1. #1

    Wozu ?

    Warum auch sparen ?
    Bereits der Rückgang der Neuverschuldung ist per Definition des Herrn Schäuble doch "Sparen".
    Und da es uns allen in Deutschland wirtschaftlich und finanziell so toll geht und die Steuereinnahmen so sprudeln, dass man mit Herdprämie und Pflegewahnsinn sogar noch Milliardenausgaben generieren kann, ist sparen nicht das Gebot des Tages.
  2. #2

    Das realitätsferne Geschwafel mit Sparen und Nichtsparen, kaum noch erträglich, wenn

    Bürger der BRD sich die Vorgänge der grossmundigen Politiker über die letzten 40 Jahre anschauen:

    Adenauer, Erhard, Kiesinger, keine Schulden
    Brand 80 Milliarden DM Schulden, Beamtenschaft und Öffentlich-rechtlich Beschäftigte auf 8 Millionen hochgejubelt, bei 30 Millionen arbeitsfähigen Erwachsenen, Sozialist halt.
    Schmidt: 320 Milliarden Euro Schulden, auch wegen Brands Personalerbe, aus Unkenntnis die ersten keynesianischen Programme allesamt an die Wand gefahren, der Herr Weltökonom. Zu gering im Kapital (10 % des Bedarfs), zu kurz in der Laufzeit (2 Jahre, statt 7 Jahre), zu branchenspezifisch ausgelegt, anstatt breit auf Steuer- und Abgabensenkung, Start-up-Finanzierung mit geringstmöglichen Hindernissen, Förderung von Arbeitsplatzschaffung.

    Kohl: Der Schröcklichste aller Barden:

    Millionen Russen ins Land geholt, von überall her, deutsche Vorfahren-Ahnennachweis, notfalls genügte der Besitz eines Deutschen Schäferhundes, Plünderung der Rentenkasse, sodass ab diesem Zeitpunkt ein jährlicher Steuerzuschuss von 80 Milliarden DM fällig war, gigantische Beträge an 1 % igen Darlehen über die KFW rausgehauen, damit die Russen Häuser bauen konnten, für ein Neufahrzeug war die Finanzierung meist auch noch ausreichend berechnet, die Kosten: nicht exakt abschätzbar. Sie dürften mindestens 1 Billion DM betragen haben, schätzungsweise.

    Dann die Wiedervereinigung versemmelt, unnötige Kosten wegen gemachter Fehler mindestens wieder 1 Billion DM, also haben wir schon heute 1 Billion Euro bis dahin, dann:

    Den Euro eingeführt, der Welt grösste Schrottwährung, multinational Unheil stiftend, Kosten bis heute mit "Rettungen und Scherze" cirka geschätzt 2 Billionen Euro, wir sind also schon bei 3 Billionen geschätzt cash versaubeutelt, von den Chancen nicht rechtzeitig belebten Binnenmarktes BRD mit den falsch gefahrenen Programmen und den Kosten der 5 Millionen Arbeitslosen unnötigerweise gar nicht zu reden.
    Die Misere noch verlängert und veschlimmbessert: Der Herr Schröder mit seinem Hartz 1,2,3,4-Shith.

    Die Frau Merkel, auf die manche heute schimpfen, weil sie die Verursacher der Krisen, wie geschildert nicht mehr kennen, die Wirkungen derer Handlungen nicht mehr in die Gegenwart beziehen können, kriegt das alles alb heute, dabei muss sie den Pferdemist aus dem Augiasstall entfernen, den die geschilderen Vorgänger in Laufe von 40 Jahren hineingeschafft haben.

    Und spart jetzt irgendwer mit welcher Person mit was ?

    Bitte verschonen Sie uns doch mit Ihren Politikmärchen der grössten Sparer aller Zeiten in der unheimlicher Sparerrepublik. Danke.
  3. #3

    wir brauchen mehr Schulden

    die Forderung "noch mehr zu sparen" ist eigentlich absurd!
    Deutschland macht Folgendes: wir sparen, und überweisen zig Milliarden an Rettungsgeldern, damit Spanien, Italien usw. die eigene Wirtschaft ankurbeln.
    Wir könnten das Geld auch gleich selbst ausgeben und damit die deutsche Wirtschaft ankurbeln. Da hätten dann auch Spanien und Italien usw. was davon.
    Manchmal leuchtet mir die Logik der Sparverfechter einfach nicht ein.
    So oder so müssen die Deutschen zahlen, warum sollen dann nicht auch die Deutschen im eigenen Land etwas davon haben? Man könnte alle Schulen, Kitas, Unis luxus sanieren, tausende Lehrer einstellen, Straßen und Eisenbahnen sanieren...
    Aber nein, wir sparen, damit wir Geld für die Rettung der Anderen haben...ABSURD!
  4. #4

    Fehlender Sparwillen

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    Warum auch sparen ?
    Bereits der Rückgang der Neuverschuldung ist per Definition des Herrn Schäuble doch "Sparen".
    Und da es uns allen in Deutschland wirtschaftlich und finanziell so toll geht und die Steuereinnahmen so sprudeln, dass man mit Herdprämie und Pflegewahnsinn sogar noch Milliardenausgaben generieren kann, ist sparen nicht das Gebot des Tages.

    Kennen Sie den Ausdruck "Nach mir die Sintflut". Das ist doch das Motto der ganzen schwarz-gelben Regierung. Betreuungsgeld, Riester-Pflege, Hotels, usw, usw. - sollen doch die nächsen Generationen sparen. Champagner trinken und Wasser predigen. Wir leben heute. Egal was auch passiert - diese Leute sind doch alle sehr gut abgesichert.
  5. #5

    Titellos

    Ich hätte da ein paar Vorschläge:

    - Bundeswehr richtig reformieren. Warum brauchen wir bitte immer noch über 200 Kampfpanzer Leopard 2?
    - Diverse Steuergeschenke wieder abschaffen.
    - Die privaten Kranken,- und Rentenversicherer abschaffen.
    - Fusionen der Krankenkassen vorantreiben.
    - PKW-Maut für alle ausländischen Besucher.

    Da wären doch schon ein paar Milliarden zu machen.
  6. #6

    Treffend formuliert!

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    Bürger der BRD sich die Vorgänge der grossmundigen Politiker über die letzten 40 Jahre anschauen:
    Adenauer, Erhard, Kiesinger, keine Schulden
    Brand 80 Milliarden DM Schulden, Beamtenschaft und Öffentlich-rechtlich Beschäftigte auf 8 Millionen hochgejubelt, bei 30 Millionen arbeitsfähigen Erwachsenen, Sozialist halt.
    Schmidt: 320 Milliarden.....
    Dieses Ausführungen, auch wenn diese sehr drastisch formuliert worden sind, entsprechen leider den wirklichen ökonomischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten 40 Jahre.

    Einige Links dazu, die diese Vorgänge besser verdeutlichen können:

    Uwe Müller Supergau Deutsche Einheit - Rowohlt Berlin 256 Seiten 12 90 Euro | Politische Literatur | Deutschlandfunk
    DER SPIEGEL*39/2010 - Der Preis der Einheit
    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
    Prof. Dr. Wilhelm Hankel 2011 in Berlin - YouTube
  7. #7

    Schon wieder nicht voll gerechnet.

    Zitat von muttisbester Beitrag anzeigen
    die Forderung "noch mehr zu sparen" ist eigentlich absurd!
    Deutschland macht Folgendes: wir sparen, und überweisen zig Milliarden an Rettungsgeldern, damit Spanien, Italien usw. die eigene Wirtschaft ankurbeln.
    Wir könnten das Geld auch gleich selbst ausgeben und damit die deutsche Wirtschaft ankurbeln. Da hätten dann auch Spanien und Italien usw. was davon.
    Manchmal leuchtet mir die Logik der Sparverfechter einfach nicht ein.
    So oder so müssen die Deutschen zahlen, warum sollen dann nicht auch die Deutschen im eigenen Land etwas davon haben? Man könnte alle Schulen, Kitas, Unis luxus sanieren, tausende Lehrer einstellen, Straßen und Eisenbahnen sanieren...
    Aber nein, wir sparen, damit wir Geld für die Rettung der Anderen haben...ABSURD!
    Die 32 Mrd Neuverschuldung sind ja die 'Vorrettungsschulden" der Bundesregierung. Wenn man da die Buergschaften und alles andere was man bereits vergeben hat dazuzaehlt, kommen ganz andere Summen heraus in denen die 32 Mrd ein Nanogroesse annehmen werden.

    Deshalb, nicht aufregen Herr Wolfgang - weiter ausgeben. Man kann ja im Notfall immer unter den Rettungschirm schlupfen. Wie Zypern und Spanien das bald tun.
  8. #8

    Die Aufregung....

    .... des BRH über mangelnden Sparwillen der Bundesregierung ist wohl mehr der Führung dieser Institution zu verdanken. Traditionell wird diese Behörde von einem Politiker der Opposition geführt, in diesem Falle von H. Prof. Dr. Hahn, SPD. Vielleicht sollte dieser Herr mal ins GG schauen. Da gibt es seit 2009 eine zusätzliche Regelung. Die Schuldenbremse. Dort steht festgeschrieben, dass der Bund ab 2016 nur noch max. 0,35% des BIP Schulden aufnehmen darf. Dieses Ziel wird die Bundesregierung, wenn nicht ein dramatischer Einbruch der Konjunktur erfolgt, zwei Jahre früher erreichen. Der Bundesregierung mangelnden Sparwillen vorzuwerfen, finde ich daher sehr gewagt. Es scheint sich mMn eher um das übliche Parteiengezänk zu handeln. Vielleicht berücksichtigt H. Prof. Dr. Hahn einmal die Forderungen seiner Parteigenosse von der SPD. Die fordern nämlich mehr Schulden und kein "Kaputtsparen". Wenn die Bundesregierung z.Zt. die Möglichkeit hat, weniger Schulden aufzunehmen, (und das einigermassen sozialverträglich) als im GG festgeschrieben und das vorgegebene Ziel zwei Jahre früher zu erreichen, kommt mir die Kritik verfehlt vor.
  9. #9

    Schäuble und Sparwillen???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung fordert von Krisenländern wie Spanien einen strengen Sparkurs. Doch wie steht es um die eigene Haushaltsdisziplin? Gleich von zwei Seiten muss Finanzminister Schäuble sich nun anhören, er spare nicht genug.

    Rechnungsprüfer werfen Schäuble mangelnden Sparwillen vor - SPIEGEL ONLINE
    Da wird aber ein grosses Geheimnis gelüftet!? Seit wann versteht Schäuble etwas von sparen??? Das wäre nun wirklich neu! Von dieser "Disziplin" hat er nun wirklich keine Ahnung! Es ist natürlich sehr einfach, mit Geld "masslos" um sich zu werfen, das einem nicht gehört! Da ist von einer "seriösen" Verwaltung und Ausgaben-Politik der Deutschen Steuergelder nicht mehr die Rede. Oder etwa nicht?

    Schäuble gehört endlich in den (un)verdienten Ruhestand, die Steuerzahler können ihm dann von dem Geld, was sie schon abgegeben haben, zum Abschied einen modernen und elektrischen Rollstuhl schenken. Wie der "arme" Mann sich abplagt, kann man ja nicht mehr mit ansehen. Wenigsten den hat er verdient! Oder?


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