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Euro-Krise: Monti erzürnt deutsche Politiker

APItaliens Premier erntet wütende Kritik aus Deutschland: Mario Monti appelliert im SPIEGEL dafür, dass die Regierungen der Euro-Länder unabhängiger von ihren Parlamenten entscheiden sollen. Dafür greifen ihn Politiker aus Opposition und Koalition scharf an - die Forderung des Italieners sei "undemokratisch".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848379,00.html
  1. #1

    Chuck Norris kann den Euro retten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Monti erzürnt deutsche Politiker
    Nicht zürnen. Handeln!
  2. #2

    was monti fordert ist so unfaßbar, das ich es erst gar nicht glauben wollte und an einen übersetzungfehler gedacht habe.

    der mann ist untragbar. ein MP eines landes der den abbau der demokratie fordert.
  3. #3

    Demokratie hat Vorfahrt

    Die Demokratie ist wichtiger als ein gemeinsames Europa. Wenn tatsächlich festzustellen wäre, dass Europa unter den vorherrschenden parlamentsdemokratischen Bedingungen nicht zu machen ist, dann geht es eben nicht. Dann müsste Europa begraben werden, so schmerzlich es sein würde. Unsere Demokratie ist indisponibel.
  4. #4

    Donnerwetter, dann bestünde ja noch ein Quentchen Hoffnung,

    dass nicht alle deutschen Politiker vollständig verblödet sind. Das vorläufige Ergebnis der Reaktion überrascht mich. Dass die Grünen schon immer Dummschwätzer waren, war mir klar: "Ich war nie ein großer Fan von Altkanzler Helmut Kohl (CDU), aber er hatte eine klare europapolitische Vision, für die er wie eine Eins gestanden hat - einer seiner großen Verdienste. Diese Klarheit vermisse ich heute." Der war doch höchst persönlich und fast alleine daran schuld, wie sich die Eurounion entwickelt hat mit der Generierung seiner existenzunfähigen Schrottwährung. Was will der Grüne mit seiner Aussage hervorheben ? Dass er Realitätsverlust hat ? Der Europakurs ist und bleibt falsch, die Tendenz zum Demokratieabbau trotz kurzem Aufschrei der deutschen Politik immer noch im vollem Gange, das ist nur Alibigekreische, und die Schrottwährung ist nicht zu retten, weder mit noch ohne ESM, weder mit noch ohne Bankenlizenz. Auch mit Bad Vilbeler Bodenlosem Rettungsschirm wird nichts zu retten sein, weil die Geburtsfehler sind nicht heilbar. Nur durch Hegemonie und Demokratieabbau, Entzug der Haushaltsrechte nationaler Parlamente, das hat Monti rein technisch schon richtig erkannt. Aber welcher Europäer will die Demokratie aufgeben wegen der Spinnereien diverser Eurofanatiker ? Die sollen sich auf eine Insel zurückziehen, dort ein neues Goldenes Kalb bauen und darum herumtanzen, dann können sie krakelen soviel sie wollen, gehen dann wenigsten 500 Millionen Insassen und nächsten Nachbarn der Eurounion nicht mehr auf den Wecker.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Premier erntet wütende Kritik aus Deutschland: Mario Monti appelliert im SPIEGEL dafür, dass die Regierungen der Euro-Länder unabhängiger von ihren Parlamenten entscheiden sollen. Dafür greifen ihn Politiker aus Opposition und Koalition scharf an - die Forderung des Italieners sei "undemokratisch".

    Euro-Krise: Kritik an Mario Monti aus SPD und FDP - SPIEGEL ONLINE
    Die Forderung des Italieners ist "technokratisch".
  6. #6

    Monti hat Recht!

    Regierung bedeutet Fuehrung und Fraktionszwang, ueberall! Anders kann man in einer Demokratie nicht regieren.
  7. #7

    Von Bankern gelenkte Demokratie! Das hat uns noch gefehlt!

    Die christlichen Werte des Abendlands und was durch Arbeiterkämpfe
    in der Vergangenheit erkämpft worden ist, das soll nun
    nicht mehr gelten. Eine Finanzherrschaft der Banken bzw. eine
    gelenkte Demokratie ist nun systemrelevant und alternativlos zu
    schaffen.

    Die Richtung in die sich Europa entwickelt ist hin zu einer
    autoritären, durch Gouverneure verwalteten und von der Wirtschaft
    beherrschten postdemokratischen Zwangsverwaltung und
    Gewaltherrschaft. Da läuft es einem kalt den Buckel runter.
  8. #8

    Nicht ganz richtig der Bergsteigervergleich.

    Es stürzen paar Leute nach unten in die Tiefe und der,der eigentlich gesichert ist,soll sich aus Solidarität mit in die Tiefe stürzen.

    Wenn man sich die aktuellen Tageszinsen anschaut,dann sind wir schon dabei Volksvermögen zu vernichten.
    Und da geht es um das Geld,was jeder Privatmann direkt sehen kann.
    Lebensversicherung usw sind ja für den Normalbürger eher undurchsichtlich,was da am Ende mal rauskommt.
  9. #9

    Fluchtort gesucht

    Ich bitte höflich um Mitteilung darüber an welchen Ort dieser Welt ich flüchten kann um mich dem deprimierenden Mist Eurokrise, Bankenzockerei, Politikschweinereien, Staatsschulden, Organspende und so weiter und so weiter entziehen kann. Bitte keine Hinweise auf religiöse Fluchtorte, denn einen lieben Gott, gleich wie er auch genannt wird, gibt es nicht. Dieser funktioniert nur in den wirren Köpfen der Menschen. Danke im voraus.


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