Experten der Bundesregierung lehnen es nach SPIEGEL-Informationen ab, Italien mit Mitteln aus dem europäischen Rettungsschirm zu stützen. Der Finanzbedarf des Landes sei so immens, dass auch Deutschland überfordert sei. Rom soll sich nun durch Einsparungen und Reformen selbst helfen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...778764,00.html
Verfolgt man die zahlreichen Postings in diesem Forum, so ergibt sich ein eindeutiger Sieg für die Zweifler der EU, des EUROS, zu denen auch ich gehöre.
Trotzdem misstraue ich dem Ergebnis, entspricht dieses Votum der allgemeinen Befindlichkeit in Europa? Oder finden sich hier nur diejenigen ein, die sich durch die eingangs gestellte Frage des Sysops angesprochen fühlen, der vorgegebenen Richtung folgen?
Ich begründe mein Misstrauen mit der Debatte, die letzte Woche im Economist stattfand. (Für diejenigen, die mit der Wirtschaftspresse nicht so vertraut sind: Der Economist ist die führende Wirtschaftszeitung. Findet sich fast auf jedem Schreibtisch in Brüssel, ebenso wie in den Büros aller Strippenzieher in London, New York, selbst in Mumbai, Peking und Tokio.)
Von Zeit zu Zeit findet dort eine Debatte statt: Der Herausgeber gibt eine These vor (hier: This house believes the euro, as a single currency, is dividing Europe and should be abolished.), zwei Kontrahenten dürfen dafür oder dagegen sprechen, Stimmen aus dem „Parkett“ werden veröffentlicht, im Verlauf und zum Schluss der Debatte wird abgestimmt. Diesmal standen sich auf Seiten des Economist Hans-Olaf Henkel und dagegen der Herr Verhofstadt gegenüber. Die überaus lesenswerten Beiträge aus dem Publikum belegten, dass sich dort Fachleute zu Wort meldeten.
Dann das für mich unerwartete Endergebnis, bitte halten Sie sich fest:
Etwas zwei Drittel der Teilnehmer der Debatte stimmten für den Erhalt des EUROS!
Unsere Posterin gerda 2 scheint auf dem richtigen Dampfer zu sitzen.-Ist für mich nur das Omen, dass wir der Abwärtsspirale nicht entkommen werden.
Jetzt wird bereits offen diskutiert,und in Erwägung gezogen sich vorab auf die schnelle von den schwächsten €uromitgliedern(Griechenland und Portugal) zu verabschieden,um schlimmeres zu verhindern.
Vor ein paar Wochen noch undenkbar und und gerade von Merkel als Anfang vom Ende des €uros konstatiert worden.
Wer jetzt noch an ein gutes Ende glaubt, ist ein unverbesserlicher Optimist.
Nie war die Zeit seit dem 2.WK so unsicher wie heute.
Auch 1948 sind die kleinen Leute beschissen worden. Anfangs kriegte jeder ob Saeugling oder Greis DM 40.-- in Worten, vierzig. Und da wurde ich als 9jaehriger schon beschissen.
Hatte ein Sparbuch mit 140 RM.Wurde nicht umgetauscht.Aber wer "Kapital" hatte,usw. Die Deutsche Mark wurde in USA gedruckt.
Beim Euro haette man es genau so machen sollen. 40 Euro fuer Herrn Kleinmann und Herrn Grossmann.
In den 50 Jahren waren in Frankreich eine Zeitlang 2 Waehrungen gueltig. Der F und der NF. 100F = 1 NF.
Vorschlag 1 NEURO = 100 EURO. Und die Rettungsschirme werden so klein wie in der Eisdiele.
Beim
Dies kann ein guter Anfang sein.
Eh je ein deutscher EURO nach Italien geht, zuerst die Kohlen von Ver.... Berlusconi einstreichen.
Als nächstes das italienische Volk fragen, ich mag Italiener, ob Sie Berlusconi wieder wählen. Wenn ja, keinen EURO aus Deutschland.
Hier muss mal Ordnung rein. Der Selbstdarsteller spielt den dicken Max und wir geben die Kohle für die Schulden. Ran an den Speck und dann Hilfe.