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Euro-Krise: Was Merkel jetzt machen muss

Europa oder nichts - das muss der Schlachtruf der Kanzlerin sein. Angela Merkel muss jetzt für die EU kämpfen, auch gegen den Widerstand in der eigenen Partei und bei den Wählern. Auch wenn es der CDU-Chefin das Amt kosten könnte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840717,00.html
  1. #400

    seit karl dem großen 800.....

    [QUOTE=Bondurant;10429595]Es ist völlig unbegreiflich, wie irgendjemand, der nur eine entfernte Ahnung von europäischer Geschichte hat, auch nur hoffen kann, Vereinigte Staaten - mit wieviel Staatssprachen nochmal - seien hier möglich.

    Im Grunde genommen ist die europäische Geschichte seit den Reichsteilungen nach Karl dem Großen eine Geschichte von mißlungenen Einigungsversuchen und -kriegen. Daraus sollte man lernen und en miniature aus dem Schicksal Jugoslawiens (oder auch Belgien, den Staat gibt's immerhin seit 1830, und wie einig ist man sich da so?).


    ...danke, bondurant, für ihre klarstellung.

    diesbezüglich sende ich ihnen einen kleinen auszug aus meiner satire "rote ampel nürnberg" (12 seiten lang)..... hier historisch, der text ist aber auch witzig.

    kleinstaaterei, im mittelalter, jetzt. es spricht hier professor wildfried zu aschenbech (figur in dieser satire).



    ..."Dochdoch, glauben Sie mir. Dieser Wissensverlust in Ihrer Generation macht mich wirklich betroffen (grämlich: zündet sich erstmal noch eine weitere an, der Interviewer schaut pikiert, doch WvA zückt kurz ein Foto von Helmut Schmidt wie einen Perso, alles glättet sich daraufhin). Bereits im Jahre 358 nach Christus werden die Salfranken von Caesar Julian erwähnt als ernstzunemender Gegner . Unter Karl dem Großen dann die größte Ausdehnung, Karl starb im Jahr 814. Dann kam sein Sohn Ludwig der Fromme bis 840. Der hatte Söhne, Karl der Kahle, Lothar und Ludwig der Deutsche. Die teilten 843 im Vertrag von Verdun das Frankenreich in 3 Teile. Karl der Kahle bekam das heutige Frankreich, Lothar den Zwischenteil und Ludwig den Bereich des späteren Deutschland. Sie sehen, eine reine Familienerbschaftsangelegenheit. Spätere Teilungen fand hießen dann Pfrümer Teilung 855, Teilung von Mersen 870 und die von Ribemont 880. Wir können davon ausgehen, daß auch die drei Brüder Kinder hatten. Als Zwischenschritt gab es im Westen Frankreich und im Osten das heilige römische Reich, das spätere Deutschland. Aber im Grunde war eine fränkische Familie der Ursprung der mittelalterlichen Kleinstaaterei." ...

    gruß
    rolandbayer
  2. #401

    über die staatsentwicklung der franken

    Im Grunde genommen ist die europäische Geschichte seit den Reichsteilungen nach Karl dem Großen eine Geschichte von mißlungenen Einigungsversuchen und -kriegen. Daraus sollte man lernen und en miniature aus dem Schicksal Jugoslawiens (oder auch Belgien, den Staat gibt's immerhin seit 1830, und wie einig ist man sich da so?).


    ... bondurant, ein französischer name wohl, hier die fortsetzung in der satire RAN (rote ampel nürnberg) über die möglichkeiten der einigung und zersplitterungen. wiederum spricht professor wildfried zu (oder von) aschenbech:


    "...Allmächd. (fränkischer Interviewer)

    Gut, sei Ihnen gern vergeben diese Wissenslücke. Aber Sie sehen doch: ein Teil der Franken, also die heutigen Franzosen, lieben doch das Leben und Essen, das Miteinander, Spielen und Genießen. Warum haben aber die heutigen, hiesigen Franken-Menschen verlernt, zu leben und dafür zu kämpfen?

    Ja echd, warrum?

    Ich kann nur vermuten: Die ewigen Teilungen oder Zersplitterungen des Kaiserreiches führten wohl beim normalen Frankeneinwohner zu einem seelischen Regionalismustrauma und zu starken Rückzugstendenzen. Damals gab es ja noch keine Therapeuten. Und Sie wissen, je vereinzelter der Mensch ist, desto besser führbar und kontrollierbar wird er, auch durch Therapeuten, und entsprechend kann man gegen ihn regieren. Heutezutage kann man das auch bei den Hartz-4-Empfängern feststellen.

    Ach so.

    Ja, das ist für Sie sicherlich neu.

    Na dann-.....bitte, die Sendezeit …..

    beschleunigt: Tja letztendlich - mit der „Eingemeindung“ des weitgegend protestantischen Franken ins Großreich Bayern, und bedenken Sie: Franken war einmal die europäische Supermacht – wurde eigentlich dem Franken mental das Genick gebrochen. Seit damals hießen sie Bayern, obwohl sie keine Bayern sind. Ab jetzt spielten sie nur noch die zweite Geige – bestes Beispiel sind der FC Bayern und der „Glubb“, wie auch die hier zeit- und stellenweise auf- und antretende SPD im Vergleich zur massiven Kaderpartei CSU – auch der Vergleich der Städte Nürnberg und München geht in die gleiche Richtung. Immer hatten ab nun der Volksstamm der Bayern das Sagen, und die Franken lernten, noch mehr zu grummeln und zu schweigen, also zu dulden.

    Und heute?

    Und heutzutage lebt der normalFranke vor allem von den sogenannten Ruhmestaten des sogenannten Glubb (eingeblendet Clubtrikot und ein Schal auf´m Klo). Welchem bisher der ARO-Meikel den Teppich rot auslegte.Vor kurzem übrigens lebte der Frangge auch noch vom
    Ruhm der Eishockeyspieler „Sinupret Icetigers“. Da hatte ich ja die Namensänderung in „Baldrian Hotspurs“ vorgeschlagen, inzwischen heißen sie, denke ich „Aspirinos“ ,und weil auch das Fußballstadion sich ja „EasyCreditStadion“ nennt – in Zeiten der Bankenabzocke heute – daher sollte das große Großkino Cinecitta m. E. „Sinucitta“ heißen, von Sinusitis abgeleitet, wegen der hiesigen Witterung, man könnte genausogut, finde ich, von 1860 Löwensenf sprechen, oder von Hertha BSE und MS Duisburg, Dynamo Audi Dresden oder SM Köln, oder vom Lothar-Matthäus-Evangelium, von Günther Netscaper, Gerd Müllermilch, Paul Breitreifner, Franz Benettbauer, oder von äh ...... Fertig Vogts-Gemüsesuppen. Nun äh, zuviel Geld ist nach meinem Denken - Mord am Sport -, und daher …... äh ….. "


    merci!
    rolande
  3. #402

    Augstein, Augstein...

    Ohje. Es ist schlecht bestellt um den deutschen Journalismus. Was der Herr Augstein hier abliefert ist entweder stümperhaft, bewußte Desinformation, pure Propaganda oder einfach nachgeplappert was die herrschende Meinungsmache so vorschreibt.

    Wahre Ursachen für die europäische Krise werden ausgeblendet und ausgerechnet die, die von Anfang an so ziemlich alles falsch gemacht hat was man falsch machen kann, soll es jetzt richten: Mutti Merkel.

    Na dann gute Nacht.
  4. #403

    nur noch irrational

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa oder nichts - das muss der Schlachtruf der Kanzlerin sein. Angela Merkel muss jetzt für die EU kämpfen, auch gegen den Widerstand in der eigenen Partei und bei den Wählern. Auch wenn es der CDU-Chefin das Amt kosten könnte.

    Jakob Augstein: Was Angela Merkel jetzt machen muss - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Kommentar ist sowas von daneben. Herr Augstein hat wohl völlig die Orientierung verloren. Was soll das sein: Europa oder nichts? Eine solche Alternative stellt sich nirgendwo.
    Die einzige relevante Frage ist: Welches Europa wollen wir? Und das Europa, das gerade durchgeknüppelt werden soll, ist ein plutokratisches Europa .

    Herr Ausgstein, sonst geht es Ihnen aber gut?
  5. #404

    Antworten

    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    [...] aber immerhin hat das verwachsen in D zu so etwas wie einer gemeinsamen Kultur und einem gemeinsamen Wertesystem geführt - davon ist "Europa" weit, weit entfernt
    Von einem gemeinsamen Wertesystem ist Europa weit entfernt? Bei derartigen Vorstellungen wundert man sich dann auch nicht über die Anti-EU-Einstellung.

    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    (wer dies nicht glauben mag, sollte einfach mal eine EM-Übertragung schauen und sehen, wie frenetisch z.B. die Italiener ihre Nationalhymne mitsingen...).
    Welche Hymne sollen sie denn sonst singen, wenn Italien spielt? Die deutsche?

    Bei jeder CSU-Bierzelt-Massenveranstaltung wird auch lauthals die Bayernhymne mitgesungen.

    In südbayerischen Vorgärten weht in der Regel die bayerische Staatsflagge, wenn denn eine weht. In Franken sehen sie fast ausnahmslos den fränkischen Rechen, noch nicht mal eine offizielle Staatsflagge. Deswegen sind die trotzdem Deutsche.

    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: ja, da haben Sie Recht, und ich würde Geld drauf wetten, dass ein Südtiroler im Moment lieber zu Österreich oder D gehören würde, als zu Italien - aber nicht zu einem Kraken namens "Europa".
    Sie sollten sich Europa wirklich mal ansehen. Sie kennen die Stimmungen in den gleichsprachigen Ländern z.B. nicht einmal, wenn Sie das bzgl. "der Südtiroler" glauben.

    Und Ihre "Kraken"-Phantasie zeigt erneut, dass Sie Angst haben. Wovor?

    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    Ach ja, der LFA funktioniert? Wie erklären Sie Sich dann, dass in D zahllose Kommunen vor der Pleite stehen und für ihre Bürger nicht einmal ein mindestmaß an sozialer Infrastruktur aufrechterhalten können? Und eine verwachsene Historie macht noch keine gemeinsamen WERTE...oder?
    In Deutschland ist mehr als ein "Mindestmaß an sozialer Infrastruktur" vorhanden. Überall. Sicher gibt es Verbesserungspotential, aber das gibt es an anderen europäischen Orte auch.

    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    Das mag sein - aber trotz aller Parolen zur "Alternativlosigkeit" des Weges der deutschen Haftung für (gefühlt) alle anderen, die uns immer wieder vorgebetet werden, braucht es gar keine Meinungsmache, damit die Mehrheit GEGEN ein mehr an Europa ist - schon komisch, oder?
    Das ist ein (bzw. ihr) Wahrnehmungsproblem. Die Mehrheit die Menschen ist nicht gegen unsere über 60 Jahre alte Union. Wir sind Europäer und nicht gegen uns selbst. Ein Mehr an Europa heißt natürlich auch ein Angleichen der Löhne, der Sozialleistungen, des Renteneintritts usw. Die Spielregeln und die Standards sollen und müssen gleich sein. Die Kultur und die Vielfalt wird erhalten bleiben. Das brechen Sie aber nicht in einem, nicht in zehn und noch nicht einmal in 50 Jahren übers Knie.


    Zitat von Bulle Geiger Beitrag anzeigen
    Zur Volksabstimmung in Bayern: wenns so in der Verf. steht, warum klagts dann keiner ein?
    Das habe ich angeführt, weil Bayern sehr gut zeigt, wie ein Land, bestehend aus sieben Regierungsbezirken, bevölkerungsreicher und wirtschafltich vergelichbar mit einer Schweiz oder Österreich, bestehend aus mehreren "Volksstämmen", zahlreichen Dialakten und unterschiedlichen Kulturen, als Land im Verbund funktioniert. Warum also sollte man aus der BRD austreten wollen? Genauso geht's mit dem Land Deutschland in der Union. Warum sollen wir aus diesem Fortschritt einen Rückschritt machen?
  6. #405

    Zitat von rolandbayer Beitrag anzeigen
    [..]

    Und heutzutage lebt der normalFranke vor allem von den sogenannten Ruhmestaten des sogenannten Glubb (eingeblendet Clubtrikot und ein Schal auf´m Klo). Welchem bisher der ARO-Meikel den Teppich rot auslegte.Vor kurzem übrigens lebte der Frangge auch noch vom
    Ruhm der Eishockeyspieler „Sinupret Icetigers“. Da hatte ich ja die Namensänderung in „Baldrian Hotspurs“ vorgeschlagen, inzwischen heißen ....
    Sie sollten aber nicht vergessen (für Ihr Ruhmesgefühl), dass die großen Banken (auf die Sie schimpfen) in "Frank"furt stehen, und der Volksstamm der Franken zieht sich auch durch Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Der Franke ist halt in der Diaspora. Ein Volk ohne Land. Und dabei hatten sie früher sogar den Mittelmeerzugang;) Tja, so ist das mit den mächtigen Reichen. Die Griechen, die Römer, die Briten, die Franzosen, die Franken,... Sie dümpeln irgendwann vor sich hin.

    Ich werde aber die Sanostol Icetigers aus der Ferne unterstützen. Mit einem Tee (sprich: "D") und einem Glubb-Schal.

    Die Bayern sind halt auch einen Tick (sprich "Digg") cleverer. Die lassen z.B. einen Lodda Maddäus als Ikone durch die Talksshows und Vox-Reality-TV-Shows tingeln (sprich: "dingln"). Wenn sich einer im Namen Bayerns so präsentiert, ich wüsste nicht, ob das so geduldet wäre. Da hätte man ihm sicher längst einen Co-Trainer-Posten bei der D6-Jugend des FC Bayern München beschafft und mit einem Gehalt ausgestattet, dass a Ruh is. :)
  7. #406

    Gier?

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nicht im Süden Europas entstanden, was für ein Unsinn! Und das wissen sie ganz genau, lieber Herr Augstein. Das Problem ist das System von Gier & Co. wie es unlängst Hilmar Kopper offen zu gab.
    ...
    "Gier & Co.", als Bezeichnung für den Überlebenswillen des Menschen, sein energisches Streben nach Sicherung seiner Existenz, für das Erfolgsgeheimnis des Kapitalismus? Wer benutzt diese verleumderische Floskel? Man findet sie in Gebrauch bei Verfechtern des Marxismus/Leninismus zum Zwecke der Täuschung der Menschen zugunsten eines Pleitesystems, das wirtschaftlich überall und immer versagte und lediglich parasitären Cliquen zur Rechtfertigung ihrer totalitären Macht diente und dienen kann, sowie auch bei verträumten Idealisten, für die der Strom aus der Steckdose kommt und das Geld vom "Staat", sofern man es nicht einfach "hat", natürlich.

    Nochmal zum Thema Staatsverschuldung: Wie sehr sich die Politiker darüber im Klaren sind, was für ein gefährliches Spiel sie mit dem Volksvermögen treiben, zeigt sich am Beispiel Spaniens. Man hatte bei der Staatsbank sehr wohl erkannt, auf wie schwachen Füssen die kongressverordnete Hypotheken-Hype mit 100%-Hypotheken an Zahlungsunfähige in den USA stand und hatte es spanischen Banken unmöglich gemacht, in solche Papiere zu investieren (in Deutschland hatte niemand die Gefahr bemerkt), aber im Lande selbst, wo es Banken gesetzlich untersagt ist, Immobilien mit mehr als 80% des tatsächlichen Kauf- bzw. Schätzpreises zu beleihen, wurde jahrelang zugesehen, wie 100% und mehr ausgeliehen wurden.
  8. #407

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Ach ja - sie wollen unseren Gerd wieder!

    Den, der gegen alle Bedenken zusammen mit seinem Finanzminister Hans Eichel die Griechen in den Euro aufgenommen hat.
    Den, der als Erster zusammen mit Chirac den Maastricht-Vertrag gebrochen hat und der Schuldenpolitik damit Tüt und Tor geöffnet hat.
    Den, der die Deregulierung der Finanzmärkte in Deutschland durchgesetzt und damit seinen Anteil an der Finanzkrise hat.

    Den auf keinen Fall mehr - Basta!
    Nicht, dass ich ihnen da nicht zustimmen würde....

    Das Problem ist aber, dass sich den Job auch nach der nächsten Wahl wieder irgendeiner dieser Politiker-Darsteller unter den Nagel reissen wird, und wie üblich wird wieder mal ein noch Schlechterer kommen.

    Tröstlich immer nur, dass eben genau die Richtigen, also jene Wähler, die diese Herrschaften ins Amt wählen auch die Steuerzahler sind, die dann für die entstehenden Rechnungen gerade stehen müssen.
  9. #408

    [QUOTE=rolandbayer;10445669]
    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    Es ist völlig unbegreiflich, wie irgendjemand, der nur eine entfernte Ahnung von europäischer Geschichte hat, auch nur hoffen kann, Vereinigte Staaten - mit wieviel Staatssprachen nochmal - seien hier möglich.

    Im Grunde genommen ist die europäische Geschichte seit den Reichsteilungen nach Karl dem Großen eine Geschichte von mißlungenen Einigungsversuchen und -kriegen. Daraus sollte man lernen und en miniature aus dem Schicksal Jugoslawiens (oder auch Belgien, den Staat gibt's immerhin seit 1830, und wie einig ist man sich da so?).


    ...danke, bondurant, für ihre klarstellung.

    diesbezüglich sende ich ihnen einen kleinen auszug aus meiner satire "rote ampel nürnberg" (12 seiten lang)..... hier historisch, der text ist aber auch witzig.

    kleinstaaterei, im mittelalter, jetzt. es spricht hier professor wildfried zu aschenbech (figur in dieser satire).



    ..."Dochdoch, glauben Sie mir. Dieser Wissensverlust in Ihrer Generation macht mich wirklich betroffen (grämlich: zündet sich erstmal noch eine weitere an, der Interviewer schaut pikiert, doch WvA zückt kurz ein Foto von Helmut Schmidt wie einen Perso, alles glättet sich daraufhin). Bereits im Jahre 358 nach Christus werden die Salfranken von Caesar Julian erwähnt als ernstzunemender Gegner . Unter Karl dem Großen dann die größte Ausdehnung, Karl starb im Jahr 814. Dann kam sein Sohn Ludwig der Fromme bis 840. Der hatte Söhne, Karl der Kahle, Lothar und Ludwig der Deutsche. Die teilten 843 im Vertrag von Verdun das Frankenreich in 3 Teile. Karl der Kahle bekam das heutige Frankreich, Lothar den Zwischenteil und Ludwig den Bereich des späteren Deutschland. Sie sehen, eine reine Familienerbschaftsangelegenheit. Spätere Teilungen fand hießen dann Pfrümer Teilung 855, Teilung von Mersen 870 und die von Ribemont 880. Wir können davon ausgehen, daß auch die drei Brüder Kinder hatten. Als Zwischenschritt gab es im Westen Frankreich und im Osten das heilige römische Reich, das spätere Deutschland. Aber im Grunde war eine fränkische Familie der Ursprung der mittelalterlichen Kleinstaaterei." ...

    gruß
    rolandbayer
    Das klingt zwar gut, wird dadurch aber nicht richtig.

    Wenn man nicht aus reiner Habgier die bestehende 6er EG erweitert hätte, und stattdessen die Zusammenarbeit der Sechs immer mehr intensiviert hätte, hätte es kein Problem gegeben, dafür aber etwas auf das man mit eindeutigen Vorschriften hätte aufbauen sollte.
    Stattdessen wählten die SPiessbürger dann einen ihresgleichen 16 Jahre zum Kanzler, der die brilliante Idee mit dem Euro unbedingt umsetzen musste....

    Bitte, sollen diese Wähler halt nun auch für die Konsequenzen bezahlen. Es gab genügend die genau dies was jetzt kommt vorhergesehen haben.
    Allzu schwer war es ja nicht. Aber wo der Habgier Profite winken, da ist das letzte bisschen Intelligenz ganz schnell zum Fenster hinaus.
  10. #409

    Am Anfang stand eine Finanzkrise Herr Augstein schon vergessen?

    Herr Augstein analysiert die bisherigen Fehler und Fehlentwicklungen ausgesprochen mangelhaft. Nirgendwo kommt die Fehlentwicklung der auseinander laufenden Wettbewerbsfähigkeiten zur Sprache. Nirgendwo beschreibt Augstein den gravierenden Fehler der prozyklischen Politik wie zu Brünings Zeiten. Herr Augstein hat offensichtlich auch nicht verstanden, dass wir nicht zu aller erst eine Staatsschuldenkrise sondern eine Finanzkrise hatten. Er macht die Ursache der Krise bei den Südländern fest. Was viel zu kurz greift. Aber dabei ist Herr Augstein auch nicht allein. Auch andere eher linksliberale und linke Intellektuelle haben sich der allgemeinen Stimmungsmache gebeugt. Meinungsmache wird nicht mehr erkannt, obwohl ihre Existenz und Wirkung überall zu greifen ist.








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