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Euro-Krise: Kurz vor dem Kollaps
REUTERSMuss nach Spaniens Banken bald auch Italien unter den europäischen Rettungsschirm? Die Hilfen würden bei weitem nicht reichen - der Euro-Zone droht der Kollaps. Wie würde ein Zusammenbruch ablaufen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838581,00.html
- #280 14.06.2012 09:52 von
EU-Lobbyismus
Ah,wieder der Herr Muenchau.Ueber diesen EU-und Euro-Lobbyisten in Reinkultur sagt folgendes Video mehr als tausend Worte:
Munchau Says Euro Bonds, Fiscal Union a `Best' Outcome - Video Dailymotion
Bin auch am recherchieren,was der bekannte britische Historiker Niall Ferguson ueber den Lobbyismus von Herrn Muenchau geschrieben hat..habe diesen Artikel (auf englisch geschrieben) gelesen,finde ihn aber noch nicht wieder.Kann mir jemand dabei helfen?
Uebrigens wuerde mich sehr interessieren,auf welche Weise Herr Muenchau Geld von der EU erhaelt (z.B. fuer seinen blog)
Da gab es z.B. mal einen SPON-Foristen,dessen Klarnamen ich ermitteln konnte und der,wie sich herausstellte,fuer ein von der EU finanziertes Institut im niederlaendischen Maastricht arbeitete...
Ganz im Sinne der 2005 von der EU beschlossenen "neuen Informations-und Kommunikationsstrategie"... - #281 14.06.2012 10:00 von teutonischelyrik
Die Deutsche Nabelschau
Ich bekomme immer wieder Kopfschmerzen, wenn ich mich mit der deutschen Rechtschreibung auseinandersetzte. Sie verstößt gegen den gesunden Menschenverstand. Sie ist größtenteils sinnlos und will letztlich durch ihre Verkomplizierung nur Barrieren aufzubauen. Darin zeigt sich auch, wie sehr die Menschen in Europa anders sind. Daher bin ich mit Ferrara einer Meinung.
- #282 14.06.2012 10:04 von
- #283 14.06.2012 10:04 von
Ist es nicht Zeit für Keynes, Frau Merkel?
Tja, viele Leute glauben halt, wenn Sie nur die D-Mark wieder hätten würde alles gut, bzw. wenn die D-Mark niemals aufgegeben worden wäre, gäbe es den Schlamassel gar nicht. Die globale Ökonomie ist zu komplex, und ein Schulfach darin gibt es ja nicht.
Deutschland profitiert derzeit massiv von der Krise und vom Euro, diese Stärke beeindruckte ja sogar Sarkozy. Dass diese Strategie aufging ist nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass die deutschen Löhne zu einem großen Teil unter polnisches Niveau gesenkt wurden, was einerseits die Stärke der polnischen Wirtschaft widerspiegelt, andererseits eine spürbare innere Geldentwertung mit sich brachte.
Nach dem Verlust von 500 Mrd Euro im Rahmen von Lehmann-Brothers würde Deutschland mit der D-Mark in einem totalen Schlamassel stecken, weil Europa, Asien und Lateinamerika, also der Rest der Welt, sich die dann teuren Waren sich nicht würden leisten können und einfach auf billigere von woanders zurückgreifen würden. Gerade der Preis macht die Wettbewerbsfähigkeit aus und Devisenkurse sind preisrelevant.
Ich halte die Eurokrise in erster Linie für eine Finanzmarktkrise. Die globalen Märkte haben kein Vertrauen in die europäischen Ökonomien. Die Unsicherheit ist so groß, dass in Deutschland der, der Geld gibt noch draufzahlt, d.h. Anleger rechnen bereits mit Verlusten. In Südeuropa befürchten die Geldgeber, dass Schulden nicht getilgt werden. Warum sich die Finanzmarktakteure bei den USA, England, Japan und weitere Länder so sicher sind, bleibt das Geheimnis einer obskur-kruden Marktideologie, deren kurzfristiges Denken und Gewinnstreben mittel- und langfristiges negiert.
Sollte die Weltökonomie und Deutschland in die Rezession abgleiten, dann würde das globale Misstrauen auch nach D schwappen. Deshalb ist es absolut notwendig, dass die europäische Depression überwunden wird. Es gibt genug ökonomische Theoretiker, die die Erfahrungen der amerikanischen Depression reflektieren. Ich sehe im Zerfall des Euros jedenfalls keine Perspektive, nur ökonomische Depression mit viel Armut, hoher Arbeitslosigkeit, einen globalen finanziellen Kollaps. Ich kann mich jedenfalls nicht über einen solch dramatischen Untergang des Kapitalismus freuen, denn er bedeutet für mich bloß Verelendung mit allen schrecklichen politischen Folgen. - #284 14.06.2012 10:06 von
???
Welche Absatzrekorde?? Glauben Sie denn wirklich, dass die jetzigen Autos, die in diese Länder gingen überhaupt bezahlt wurden bzw. jemals bezahlt werden?
Träumen Sie weiter! Anschreiben auf Kosten von anderen wird nie
funktionieren können. Der Euro war und ist eine Totgeburt.
Die Weltbevölkerung wird dafür bluten müssen. Das hat alles System!
Ordnung durch Chaos, lautet die Devise!
Schauen Sie sich die SPD Führung (Steinmeier, Gabriel, Steinbrück)
an, gerade bei einem Besuch bei Hollande. Der hoch im Kurs bei unsrer SPD Tante anscheinend steht.
Was wurde die Agenda 2010 gefeiert, die von ROT-GRÜN eingeführt wurde.......
Bin mal gespannt, wie lange sich der DOOF-DEUTSCH-MICHEL, das
noch gefallen lässt. In Frankreich soll das Rentenalter laut Hollande wieder auf 60 Jahre sinken, und in Deutschland.....??? Ja, liebe SPD, lasst mal schön die Hosen runter, aber vielleicht habt ihr Glück und der dumme deutsche Michel ackert dann für unsre netten Nachbarn bis
demnächst 70 oder gerne noch länger.......! - #285 14.06.2012 10:14 von
Merkwürdig, alleine könne man nicht bestehen, aber alle Kranken zusammen wären wieder stark? Grimms hätten dieses Märchen nicht besser schreiben können. "Hans im Glück"!
So wie die Schweiz, Dänemark, Norwegen, Polen, CS ... eventuell England, wenn sie sich strukturell erneueren würden, könnte ich mir die BRD auch vorstellen - nicht auf Weltgeltung bedacht - auf ein vernünftiges, bescheidenes Leben in Wohlstand - das wieder in Infrastruktur, Bildung, Kultur, Gesundheitswesen investiert wird und nicht Billionen zum Fenster hinausgeworfen werden und die kranke Euro-Union zu retten, was nicht mehr zu retten ist. - #286 14.06.2012 10:15 von
Ja was würden Sie denn machen, wenn man Ihnen dauernd Geld hinten reinschiebt?? Was soll man da noch selber arbeiten? Ähnlich funktionieren doch die Sozialsysteme hier im Land.
Lassen Sie es!
Wer jung und qualifiziert ist, der sollte auswandern, sonst hilft nur, die Arbeitsleistung entsprechend zu reduzieren, bis man vom Netto- zum Bruttosteuerzahler wird. Dann wird das System gezwungen, endlich vernünftig zu werden.
Lieber etwas weniger Einkommen, als ein Sklavendasein fristen. - #287 14.06.2012 10:37 von
Richtig
Ist schon lustig, die Vorstellung unsres tollen Europas. Alleine gehen wir unter, aber mit all den Kranken werden wir wahrlich "gestärkt ausder Krise" hervorgehen!
Leider gibt es noch genügend Menschen, die unseren "Märchentanten" an den Lippen hängen. Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen, die
Deutschen sind das manipulierbarste Volk der Welt. STIMMT! - #288 14.06.2012 10:48 von
Vernünftig
Vernünftig wird Deutschland wohl erst, wenn sämtliches Pulver verschossen wurde, bis dahin, haben die noch einige "Enteignungsklauseln"
in der Trickkiste. Stichwort Energie, da wird noch einiges Gefährdungspotential auf uns zukommen. Deutschland und der Rest der Finanzindustrie ist erst froh, wenn die Mehrheit der Deutschen "nackt da steht".
Warten wir es mal ab, welche Gräueltaten energiepolitisch noch aus
dem Sack gelassen werden........ Alles unter dem Begriff "Klima(lüge) , pardon Klimaschutz..... - #289 14.06.2012 10:53 von
Ich weiß, es ist unpopulär...
... die "Klassiker" der Kapitalismuskritik zu zitieren.
Ich tue es, subjektiv selektiv, trotzdem mal:
"Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die "fortgeschrittenen" und "zivilisierten" Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. Das Kapital ist international und monopolistisch geworden.
...
Es kann nicht anders geteilt werden als "entsprechend der Macht". Die Machtverhältnisse ändern sich aber mit dem Gang der ökonomischen Entwicklung.
...
Um die tatsächliche Macht eines kapitalistischen Staates zu prüfen, gibt es kein anderes Mittel und kann es kein anderes Mittel geben als den Krieg. Der Krieg steht in keinem Widerspruch zu den Grundlagen des Privateigentums, er stellt vielmehr eine direkte und unvermeidliche Entwicklung dieser Grundlagen dar. Unter dem Kapitalismus ist ein gleichmässiges Wachstum in der ökonomischen Entwicklung einzelner Wirtschaften und einzelner Staaten unmöglich. Unter dem Kapitalismus gibt es keine anderen Mittel, das gestörte Gleichgewicht von Zeit zu Zeit wieder herzustellen, als Krisen in der Industrie und Kriege in der Politik."
Lenin: Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa
W.I. Lenin
Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa
"Sozial-Demokrat" Nr. 44, 23. August 1915
Ich hoffe die wenigsten haben vergessen, dass die heutige EU aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Europäischen Gemeinschaft (EG) hervorgegangen ist und die Einführung einer gemeinsamen Währung ein Ziel war und notwendigkeit wurde.
In allen Verträgen bis heute war der Wirtschafts- und Finanzverkehr zwischen den Staaten der Schwerpunkt und Kern. Der Rest ringsrum eher ein paar Satelliten, vielleich kleine Monde.
"Es kann nicht anders geteilt werden als "entsprechend der Macht". Die Machtverhältnisse ändern sich aber mit dem Gang der ökonomischen Entwicklung."
Und das Ergebnis aus dieser "Vorhersage" und der Entwicklung seit 1957 können wir nun täglich lesen und im TV sehe/Radio hören. Vielleicht hatte der eine oder andere Politiker in der EU vergessen, dass die EU eben keine Insel ist, sondern am Blutkreislauf der Weltwirtschaft hängt. Die US Immobilien- und Finanzkrise hätte vielleicht auch etliche Banken getroffen und auf die Finanzen des einen oder anderen Staates gehabt. Aber jetzt hängen alle Euro-Länder dran. Und wehe uns, wenn die Verpflichtungen der/die Rettungsschier/e nicht nur zugesagte Sicherheiten sind, sondern zur Auszahlung kommen müssen.
Ach ja, zum letzten Satz des Zitates:
Hat der Bundes-Gauck nicht noch vor ein paar Tagen die Zurückhaltung der Deutschen an Kriegseinsätzen, sorry - Auslandseinsätzen, kritisiert?
Also hopp-hopp, lösen wir mal wieder Wirtschafts- und Finanzprobleme - am Besten mit Fregatten, Leopard und Euro-Fighter.
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