Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert ... also nix neues ...
Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe, hat Griechenland eine Privatisierung des Staatsbesitzes nach dem Modell der deutschen Treuhand vorgeschlagen. Im SPIEGEL-Gespräch räumte er ein, dass die laufenden Euro-Rettungspakete für die deutschen Steuerzahler Risiken beinhalteten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...764072,00.html
Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert ... also nix neues ...
Ausgerechnet die Treuhand als Vorbild zu nehmen, also dümmer gehts nimmer. Unter Birgit Breuel hat die Treuhand Milliarden an Wirtschaftvermögen vernichtet aber das macht ja nichts, auch wenn es bei uns nicht so gelaufen ist, drücken wir solch ein Misserfolgsmodell eben mal anderen Staaten auf. Wobei auch da einigen Glücksritter ihren goldenen Schnitt gemacht haben.
Aus dem Artikel:
Hiermit wird Griechenland quasi unter Vormundschaft der EU gestellt, eine krasse Missachtung griechischer Souveränität. Politische Proteste gegen Europa und gegen Griechenlands größte Gläubiger, u.a. Deutschland, sind sehr wahrscheinlich. Die Griechen werden anfangen, Europa zu hassen."Die Europäische Union wird das Privatisierungsprogramm künftig so eng begleiten, als würden wir es selbst durchführen", kündigte Juncker an.
Dass das besser sein soll für die "Einheit Europas" als Griechenlands Austritt aus der Euro-Währungsunion - eine Maßnahme, die es Griechenland erlauben könnte, aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen -, ist mir nicht zu vermitteln.
bekommen Angst vor der Welle aus Nordafrika über Spanien.
Schnell noch eine Verbeugung vor den Bürgern mit blöden Sprüchen von wegen Treuhand. Dieses Wort sollte diesem Typen im Mund stecken bleiben. Wir werden sie schon finden und richten, natürlich friedlich, wie auch dort allerorten geschehen. Ob die NATO eingreift? Mal sehen.
Niemand mit gesundem Menschenverstand konnte glauben, dass die Griechen das geliehene Geld zurückzahlen würden. Das Gleiche gilt für Irland, Portugal usw.
Jede dortige Regierung, die das ehrlich anstrebte mit Sparmaßnahmen und/oder Steuererhöhungen - mehr Möglichkeiten gibt es nicht - ist bei der nächsten Wahl weg vom Fenster.
Bei den Griechen reicht diese Rückzahlungsabsicht nicht einmal bis zur nächsten Wahl. Das Volk geht auf die Straße und protestiert, so dass erst recht nichts zurückgezahlt werden wird (Bruttosozialprodukt geht auf Null).
Die Folge wird sein, dass der EURO kaputt geht und alle anderen bisher leidlich gesunden Staaten mit reinreißt.
Deutschlands Bürgern kann man nur empfehlen, das Geld jetzt auszugeben, so lange es noch einen Wert hat. Morgen kann der EURO schon wertlos sein.
Mitgehangen, mitgefangen mit dieser EURO- und EU-Eselei.
Griechischer B+ Ramsch
Mit diesem Rating kauft kein seriöses Finanzinstitut mehr griechische Staatsanleihen , Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds ist es sogar ausdrücklich verboten. Außerdem werden Anleihen mit dem Ramschstatus nicht mehr als Collaterals für neue Kredite akzeptiert, die ja die Finnen verlangen. Das heißt: Griechenland ist nicht mehr kreditwürdig und muss den Staatsbankrott anmelden- schon jetzt. Die Politiker, die den Bankrott leugnen, betreiben nur Konkursverschleppung, leider nur bei Privatfirmen strafbar.
Ich würde lieber fragen.
Ob es stimmt oder nicht, was ZDF seit nicht so langer Zeit behauptet hatte:
EZB kauft griechische Staatsanleihen
Bankier als Hauptprofiteur des Rettungspakets?
Bei der Einführung des Euro war nicht vorgesehen, dass die Europäische Zentralbank Staatsanleihen aufkauft. Inzwischen kauft die EZB griechische Staatsanleihen, die der Markt als "Schrott" einstuft. Davon profitiert auch Griechenlands mächtigster Bankier, Spiro Latsis.
Von Marion von Haaren, ARD Brüssel
http://www.tagesschau.de/ausland/spirolatsis100.html
...
Und natürlich da gab es noch eine Nachricht über die Bereicherung des Fürstenums mit neuen Bürger mit eigenen Banken, wie z.B. diese Nachricht es zeigt:
Die Muttergesellschaft der EFG Eurobank, die European Financial Group (EFG) SA des griechischen Reeders Spiros Latsis, hatte im vierten Quartal 2009 den Sitz von Genf nach Luxemburg verlegt. Im gleichen Quartal gingen in der Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Forderungen der Schweizer Banken an private und öffentliche Schuldner in Griechenland um 60 Milliarden Euro zurück, das entspricht einem Fünftel aller gehandelten griechischen Staatsanleihen von 305 Milliarden Euro. Mutmaßlich füllen die Verwaltung von Staatsanleihen für Dritte durch andere Tochtergesellschaften der EFG Group und Unternehmensanleihen die Differenz zu den 12 Milliarden Euro der Eurobank.
F.A.Z.
Rainer Hermann und Stefan Ruhkamp
http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E75...~Scontent.html
Wie hätte Herr Ministerpräsident Junker die Angabe der Bereinigung schweizer Bücher von ca. 60 Mrd. erklären können. Insbesondere das Ganze bezüglich Auszahlung der Anleihen durch die EZB, wie seine persönliche Nähe in diesem Sinne zu neuen Bürger seines Fürstentums?