... es nervt so langsam, die immer gleichen Artikel zum immer gleichen Thema zu lesen:
"Allerdings reagiere das Lohnniveau immer noch nicht ausreichend auf die sehr hohe Arbeitslosigkeit. Im Klartext: Die Gehälter müssen weiter sinken. "
Natürlich kann man die Löhne nicht in Spanien, Griechenland oder Italien um 30 bis 50 % senken, um damit anstelle einer Währungsabwertung, die wirtschaflichen Ungleichgewichte zur Leistungsfähigkeit und Lohnstückkosten von Deutschland auszugleichen. Die Deutschen haben in den letzten beiden Jahrzehnten auf entsprechende Lohnzuwächse verzichtet, die gesammelten Pleitestaaten eben nicht!
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Lohnniveau alternativ in Deutschland um 30 % angehoben wird, besteht ja wohl ebenfalls NICHT!
Kein Mensch kann in den Pleitestaaten, weder ein lächerlicher Monti oder Rajoy die Löhne um 30 bis 50 % absenken, das würde allenfalls zum Bürgerkrieg führen.
Weitere Artikel zu diesem Thema somit künftig unnötig.
FAKT ist allenfalls, dass damit der Euro als gemeinsame Währung nachhaltig gescheitert ist und um weitere massivste Verwerfungen zu verhindern, MUSS Deutschland aus dieser Währung aussteigen. Eine Lösung die jedenfalls wesentlich einfacher wäre, als dass nahezu sämtliche anderen Euro-Ländern diese Währung verlieren.

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