APGerade erst haben die EU-Partner Spanien Milliardenhilfe zugesagt, nun rückt auch Italien in den Fokus. Die Wirtschaft dort ist im ersten Quartal deutlich geschrumpft, das Land steckt mitten in der Rezession. "Ein Hilfsantrag Italiens könnte nur eine Frage der Zeit sein", sagt ein Ökonom.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838112,00.html
Schon klar das es dem Rest Europas lieber ist, wenn Deutschland alle Pleiteländer mehr oder weniger rausboxt bzw. sein letztes Hemd dafür gibt damit das Siechtum dieser Länder noch ein wenig weiter geht und dann unter der Last zusammenbricht und mit in den Strudel runtergerissen wird.
1) Das Griechenland unsolide gewirtschaftet hat, steht außer Frage. Sie übersehen aber, dass der Marschallplan für Deutschland von einer richtigen Wirtschaftspolitik flankiert worden ist.
2) Was Sie als "irre" bezeichnen, ist so irre nicht sondern folgt einer nachvollziehbaren ökonomischen Logik. Der Punkt ist: Ein Projekt Währungsunion benötigt ebenfalls eine vernünftige Wirtschaftspolitik.
Dasselbe gilt auch für eine Krisenpolitik. Wenn diese vom Grundsatz her zwar richtig ist, einseitig aber ausgerichtet ist und zu vorhergesagten Krisen führt, sollte man sich fragen lassen, ob die deutsche Krisenpolitik nicht eher dazu geneigt ist die Krise zu verschärfen und somit eine Mitverantvortung für die Schuldenkrise zu tragen hat.
Nun, ich denke auch sozial, bin 35jahre in der Gewerkschaft, bin schon länger Mitglied des VDK und attac. Wenn alle, welche sich hier über dieses und jenes beschweren, nur einmal mit einer der Organisationen auf die Strasse gegangen wäre, für etwas mit abgestimmt hätten, was man über das Internet kann, wäre auch dieses und jenes eher machbar. Aber ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass es kein großes Interesse gibt. Von daher kann ich keinen bedauern, wenn er meint, dass es ihm schlecht geht oder gehen könnte. Ich erinnere nur einmal an die Montagsdemos, bevor Hartz 4 eingeführt wurde, wieviele waren damals auf der Strasse?
Und währen meiner Berufstätigkeit, wie oft habe ich mit unserem Betriebrat, versucht Leute zu bewegen mit auf Demos der Gewerkschaft zu gehen, lachhaft! Der Deutsche kann nur murren, aber aufstehen kann er nicht!
Die Deutschen bekommen noch nicht einmal einen Generalstreik hin, geschweige denn eine Revolution!
Waren, die man "verkauft", danach aber selbst über "Rettungen" bezahlt, sind KEIN erfolgreiches Geschäftsmodell.
Das sind dann GESCHENKE. Die könnte man dann aber gleich der eigenen Bevölkerung machen, dann wären schöne Straßen, Schulen usw wenigstens hier. (ja ich weiß, wird alles ganz sicher zurückbezhalt, klar)
Ihrem letzten Satz stimme ich auch zu. Aber ich bin auch für ein gemeinsames starkes Europa!
Denn:
Wir werden ein starkes Europa brauchen gegen China, Indien, Brasilien und die Vereinigten Staaten.
Wenn wir als einzelnes Land antreten, in Verhandlungen, dann werden wir akzeptieren müssen, was sie uns vorgeben. Das kann nicht die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder sein!
Darüber sollte man einmal nachdenken,
....wenn das Ausmaß nicht mehr zu übersehen ist, wird er sich schon aufraffen. Wenn auch sehr spät, deshalb ja die Schlafmichelmütze !
Montagsdemos und Occupy- demos werden bald sowas von hip sein.
Da werden solche Verbote wie in Frankfurt nicht mehr helfen.
Die Zeit ist da, €uroland bröselt dahin.
Die Zocker haben es nun vollbracht. Nun wird nach Spanien (hält sich noch ) Italien Waidwund und Sturmreif geschossen.
Dann kann der Ausverkauf beginnen. Staatsanleihen, oder besser
Konkursverschleppungsgelder für 10 % ?- wer bietet mehr?
Gut 15 % Zins. Bis zum Kollabieren der Sozial und vor allem Rentensysteme!
Wohl bekomms, der Spekulant rülpst dann zufrieden.