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Euro-Krise: Italiens Wirtschaft bricht massiv ein

APGerade erst haben die EU-Partner Spanien Milliardenhilfe zugesagt, nun rückt auch Italien in den Fokus. Die Wirtschaft dort ist im ersten Quartal deutlich geschrumpft, das Land steckt mitten in der Rezession. "Ein Hilfsantrag Italiens könnte nur eine Frage der Zeit sein", sagt ein Ökonom.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838112,00.html
  1. #120

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    jetzt kommt Italien unter den Rettungschirm da kann man nur beruhigt sein weil das wohl die letzte große Nation ist.
    Ich denke die Krise hat dann aber auch ihren Höhepunkt überschritten!
    Abwarten was passiert, wenn das größte Euroland unter den Rettungsschirm muss. Fängt mit "D" an und hört mit "schland" auf.

    Dann Garantieren unser Garantien für uns. Weiß man in der Finanzwelt eigentlich was eine Rekursion ist?
  2. #121

    Sagen wir mal so

    Zitat von aspi01 Beitrag anzeigen
    Für jedes Prozent, um das kreditfinanzierte Staatsausgaben zurückgefahren werden, reduziert sich das BIP-Wachstum bei einer ungefähren Staatsquote von 50% um 0,5%. Das ist doch die ganz logische unvermeidliche Folge der Sparmaßnahmen! Aus dieser mathematischen Selbstverständlichkeit Untergang und Panik abzuleiten, ist Dummheit und nur im Interesse von Shortspekulanten. Nicht die Sparmaßnahmen und die Folgen sind das eigentliche Problem, sondern die geschürte völlig überzogene Panikmache, an der sich die Medien mit großer Freude beteiligen. Diese Panikmache verschärft die Probleme durch "Angstsparen" weit über die rechnerische BIP-Einbußen hinaus. Das Ganze ist in den Medien natürlich ein Tabu-Thema, denn dann müssten sich die Redakteuer ja eingestehen, dass es auch an ihrer Enstellung hängt, ob wir einer Katastrophe entgegenschlittern oder mit einem blauen Auge davon kommen.
    Wenn die Inflation z.B.3% beträgt, kann ich nur 3% weniger ausgeben. Weniger ausgeben heißt aber leider nicht sparen, sondern der Wirtschaft 3% weniger zukommen zu lassen. Das nennt man dann in der Politsprache Minuswachstum. Das haben unsere Deppen leider noch nicht gecheckt.
    Bestes Beispiel unser lieber Rösler wg. Strompreise. Daß man die nicht subventionieren will ist klar, wenn aber anschließend Millionen ihre Kosten nicht mehr bezahlen können und im Dunkeln sitzen muß die Energiewirtschaft ob der Verluste ihre Preise wieder erhöhen. dann sitzen noch mehr im Dunkeln.
    Fazit : Wachstum am Ende. Man kann auch sagen :" Es gehen die Lichter aus".
  3. #122

    Rezitiert....

    Zitat von freidimensional Beitrag anzeigen
    Die Experten konnten nicht verhindern, dass wir immer tiefer in die Kacke rutschen.
    Ich gehöre zu denen, die nur bedingt gläubig sind an die Allmacht der Experten.
    Wenn man die Rechengrößen bedenkt, also die Defizite der ganzen Schuldenstaaten dieser Welt zusammenrechnet, dann sind die Auswirkungen dieser genannten Goldmenge, wenn man sie auf den Markt wirft, nicht wahrnehmbar relevant: Eine kleine Beule in der Stat-Kurve, und schon bald ist das wieder ausgebügelt, denn die Schulden steigen gnadenlos weiter.
    Aber vielleicht gibt es ja einen Experten hier, der mich widerlegen kann.
    ...bin ganz Ihrer Meinung, jedoch reden die selbsternannten
    " Experten " solch naheliegenden Gedankenspiele unter diesem
    von mir genannten Aspekt in Trümmern.
    Das pushen des Goldkurses hat da wohl Priorität.
    Erzählen Sie solche Sachen mal dem Gerichtsvollzieher bei der Eidesstattlichen Versicherung, der lacht den betroffenen aus, oder lässt ihn abführen. :))
    Es sollte zumindest versucht werden. Kommunen verkaufen auch all ihr Tafelsilber im ach so Reichen Deutschland !
  4. #123

    Zitat von Sonnenblumenfeld Beitrag anzeigen
    wie die "internationalen Finanzmärkte" aka USA den Euro erst durch die Bewertungsinstitute zusammenschießen, dann die Schwachpunkte aka Griechenland, Irland und Portugal angreifen um letztlich zum Speck, also Spanien und Italien zu gelangen.
    Das Ziel eine Konkurrenzwährung zum Dollar zu etablieren ist gescheitert. Die USA haben gewonnen.
    Noch nicht ganz. Erst wenn Deutschland auf die Knie gezwungen wurde, haben die USA gewonnen. Der Weg dahin führt über Frankreich, danach ist auch Deutschland irgendwann fällig. Die Heuschrecken werden die Euro-Länder kahl fressen, eines nach dem anderen. Erst wenn sie sich satt gefressen haben, werden sich die "Märkte" beruhigen.
    ;-)
  5. #124

    ...

    Zitat von lichtderaufrechten Beitrag anzeigen
    Grund und Boden als Erbpacht. Zinsen in höhe der Inflation
    damit Geld im Umlauf bleibt und nicht gehortet wird.
    Aber was kommt ist immer das Gleiche . Währungsschnitt
    und neues altes Geld. So geht das Geschäft der Banken
    weiter mit immer gleichen Betrug , und das seit Jahr-
    hunderten wenn nicht Jahrtausenden.
    +
    Dann machen wir lieber gleich ein Freigeld mit allem drum und dran. Kann auch nicht schlechter funktionieren als der Euro. Ist aber sowieso egal, denn das sind alles Dinge, die in und mit der Währungsunion absolut nicht machbar sind. Nach hoffentlich sehr bald durchgeführter Wiedereinführung der Mark können wir dann gerne über die Umsetzbarkeit eines solchen oder ähnlichen Konzepts reden, da habe ich durchaus erhebliche Zweifel.
  6. #125

    So stimmt das nicht

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    1,5 Billionen hingeblättert - und hat einer was gespürt ? Nää - keiner hat was gespürt !!!

    Da sind 1,5 Billionen für Europa allemal drin - was soll die Jammerei ?
    Wenn Sie keinen Soli bezahlen, sind Sie vermutlich Hartz4ler.
    Ich spüre ihn jedes Quartal bei meiner Steuervorauszahlung.

    2. Punkt : Die 1,? Billionen verteilen sich auf über 20 Jahre.

    Insofern haben Sie sogar recht.
    Viele Bürger (auch ich) wären bereit mit einer Art Soli die nächsten 20 Jahre für ein geeintes Europa zu sparen, nur diese Zeit bleibt nicht.
    Zivile Koalition: Stoppt ESM-Vertrag - Stoppt Schulden- und Inflationsunion - YouTube
    Das Geld wird schon 2013 benötigt.
  7. #126

    Der wunderbare Rettungsschirm

    Die gute Mutti Merkel hält bei starkem Regen tapfer den grossen Rettungsschirm und holt alle 16 Kinder drunter. Am Schluss packt sie auch noch Deutschland und zieht es rasch unter den Schirm.

    Jetzt wird keiner mehr nass und alle sind glücklich und zufrieden!
  8. #127

    Italien hat am Beispiel Spanien

    gesehen, wie einfach es ist an Geld zu kommen, auch ohne große Auflagen. Nun will es auch seinen Teil vom Kuchen haben. Das ist der Dominoeffekt von dem alle reden, wenn der bekommt dann will ich auch zu denselben Bedingungen. Der Dominoeffekt bei einer Pleite Griechenlands wäre wahrscheinlich geringer und einfacher zu beherrschen.
  9. #128

    nur bereitgestellt - schab angst

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade erst haben die EU-Partner Spanien Milliardenhilfe zugesagt, nun rückt auch Italien in den Fokus.
    Die Wirtschaft dort ist im ersten Quartal deutlich geschrumpft, das Land steckt mitten in der Rezession.
    "Ein Hilfsantrag Italiens könnte nur eine Frage der Zeit sein", sagt ein Ökonom.
    Rezession in Italien verschärft sich - SPIEGEL ONLINE
    jetzt also italien.
    20, 40, 60 oder wie viele milliarden werden demnächst für das mutterland der organisierten kriminalität "bereitgestellt"?

    und erst griechenland.
    mit bangen schauen wir auf den kommenden montag nach der wahl - lauert doch schon das nächste finanzdesaster nebst veritablem börsencrash.

    ob dann noch milliarden reichen oder geht's wieder in die "virtuelle" billionenzone?
    obwohl, man könnte auch tausend milliarden sagen... ;-)
  10. #129

    Das wäre

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Schlimme Rezession in Italien: Für 2012 wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um gigantische 1,4% erwartet! Wenn das kein Grund für die nächste 100-Milliarden-Spritze aus Steuergeldern ist. Am besten, man verteilt diese Gelder wöchentlich an Bedürftige Banken und Staaten: Diese Wochen an spanische Banken, nächste Woche an Griechenland, in zwei Wochen an Italien, dann an den spanischen Staat, dann Portugal usw.

    Der ESM kennt bekanntlich keine Obergrenze und Schäuble, Merkel und Co. haben gerade erst ihre Grosszügigkeit wieder unter Beweis gestellt - freilich nur, weil es sich nicht um ihr eigenes Geld handelt.

    Wir werden jetzt eine Kettenreaktion bei den "notleidenden" Banken und Staatsapparaten erleben, die bisherugen Beispiele werden Schule machen. Die Eurobonds kommen somit durch die Hintertür und merkel wird weiterhin versuchen, ihre Hände in Unschuld zu waschen bzw. unsere Bürger weiter verarschen. Gelobt sei diese Euro-Zone!
    nicht das Falscheste. Allerdings nicht an die Banken verteilen, sondern an die Bürger. Stärkt Kaufkraft, schafft also Wachstum und am Ende kriegen es auch die Banken. Da wären wir schon bei der nicht zu umgehenden Variante des Bürgergeldes. Wer will und kann verdient sich dazu, wer nicht, muß mit dem auskommen was er hat. Keine riesigen Verwaltungen Arbeitsagentur u.ä., kein Hartz IV, kein Arbeitsministerium (ganz wichtig). Das spart Milliarden und Ärger ohne Ende. Finanziert über die Mehrwertsteuer. Nicht neu. Auch nicht in Wirtschaftskreisen, aber leider das Wegfallen von Politikerpfründen.
    Egal wie man darüber denken mag, schlechter als alles was sich jetzt darbietet, kann es nicht sein.


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