sieht das ganze wieder anders aus, wetten?
Man sollte einfach die Banken Pleite gehen lassen, sind doch zockende Privatunternehmen und keine gemeinnützigen Vereine!
DPADie geplante Milliardenhilfe für Spanien sorgt weltweit für steigende Aktienkurse. Der Dax startet mit einem Plus von 2,4 Prozent in die Woche, auch die asiatischen Börsen notieren deutlich im Plus. Finanzminister Schäuble kündigt eine strenge Kontrolle der spanischen Reformen an.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838074,00.html
sieht das ganze wieder anders aus, wetten?
Man sollte einfach die Banken Pleite gehen lassen, sind doch zockende Privatunternehmen und keine gemeinnützigen Vereine!
Eigentlich geht das gar nicht mit der Bankenrettung: während der Souverän zwangsgeräumt wird, bekommt die Finanzindustrie Hilfen. Schon eine sehr schräge Verfassungsrealität. Allerdings ist es schon so, dass die Pleite von Banken eine Ökonomie gänzlich zerstören kann, bei einer globalen Verflechtung also die Weltwirtschaft. Somit ist die Lobby der Bankenretter gigantisch.
Wenn es gelingt, Spanien zu stabilisieren, dann würden auch die 100 Mrd. volkswirtschaftlich nicht so ein Problem zu sein, denn Spaniens Verschuldung ist weit von einer griechischen, amerikanischen, italienischen oder japanischen entfernt, 2007 betrug das Verhältnis zum BIP bloß 40%, was inzwischen auf 70% wegen der geplatzten Blase angestiegen ist, meine ich. Fragt sich, ob da Impulse kommen und ob es die richtigen sind.
Mich wundert, dass da nur die spanischen Banken Vorgaben und Auflagen bekommen - und nicht auch die anderen. Manche Ökonomen sprechen derzeit von einer möglicherweise beginnenden Immobilieblase in Deutschland. Kommt die Aufsicht nur daher, um die Scherben aufzulesen, Herr Schäuble? Ist das nicht das Gegenteil von nachhaltiger Politik?
"Auch Spanien trägt jetzt das Stigma des Eingeständnisses, seinen Banken nicht alleine helfen zu können." Das pfeifen die Spatzen seit 2008 von den Dächern, dass das Platzen der Immobilienblase Spanien schwer zu schaffen macht.
Das macht aber nix. Was die Bürger davon halten ist egal. Der Euro war immer ein Projekt der Eliten mit Unterstützung willfähriger Medien. Genau wie man ihn damals gegen jede Vernuft durchgesetzt hat, wird jetzt gegen jede Vernunft an ihm festgehalten. Lieber reißt man alles in den Abgrund als sich das Scheitern des Euro einzugestehen, die Bürger könnten sonst auf die Idee kommen zu fragen wo ihre Eliten denn sonst noch so überall falsch liegen.
da freuen sich die profis auch immer tierisch, wenn sich ein neuer anfänger, mit taschen voller gals an den tisch setzt.
sagte das kostolani? : die börse ist der ort, an dem die deppen von ihrem geld getrennt werden! leider sind in dem fall wir die deppen, angeführt von einer elite der deppen! aber solange wir nichts dagegen unternehmen machen die weiter, garantiert, bis alles weg ist!
...den Hütchenspielern. Haben letzte Woche mit Verlust verkauft,
nachdem Spekulanten abkassiert haben.
Sie verkauften große Aktienpakete, und der DAX fiel.
Die Lemminge folgten.....aufgrund ihres Nachteiles beim Handel..
erst später, mit Verlust !
Und schon kauften die Grßhändler wieder, der DAX steigt.
Lemminge folgt den Großen wieder, Ihr könnt viel, viel Geld......
............in den Sand setzen ! Nur weiter so. Show must go on !
...natürlich ist das kein Zufall! Brot und Spiele haben sich ja schon im alten Rom bewährt, die Politik fand dann hinter den Kulissen statt.
Aber es gibt viele kritische Stimmen unter den Lesern - an die appelliere ich ernsthaft nicht nur zu schimpfen sondern aktiv an der E - Petition teilzunehmen - oder anderweitig aktiv zu werden. Gegen Diktatur von oben hilft nur Widerstand von unten, eine Art europäische Graswurzelbewegung (oder zumindest eine deutsche) - wir lassen uns zu sehr alles von oben gefallen. Aber dafür sind die da oben zu schlecht, zu verkumpelt und zu korrupt. Ein Bürokratiemonster zu dem sich die Mischung aus EU und ESM unzweifelhaft entwickeln wird, das immer mehr in unseren Alltag hineinregiert und das sich keinerlei demokratischen Kontrolle mehr unterwerfen muß, darf man nicht auch noch finanziell unabhängig werden lassen.
Frisches Geld für die Spekulation. Das generiert Börsenphantasien. Klar, dass die Kurse eregieren.
Wetten, dass die Stimmung der Bürger nach unten geht, je mehr ihrer Kohle im Casino verpulvert wird? Rein zufällig gibt es aber keine Erhebung, die die Stimmung der normalen Menschen zu diesem weiteren Unterwerfungsakt unter die von der Politik gewollte Omnipotenz der "Märkte" einfängt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Sie haben absolut recht. Wohl noch nie nach dem Krieg hat sich eine Regierung so am Wohl des deutschen Volkes vergangen wie mit dem ESM in trauter Gemeinsamkeit mit der sogenannten "Opposition". Leider sind auch der größte Teil der Medien ein Totalausfall, statt Zuschauer und Leser über die desaströsen Bestimmungen des ESM aufzuklären und eine Debatte darüber anzufachen, speißt man die Leute mit Geschichten über einen Minister ab, der einen Teppich im falschen Flugzeug transportiert hat. So ist es auch kein Wunder wenn nur ein paar hundert Demonstraten zusammen kommen um gegen den ESM zu protestieren wie in Berlin am Freitag geschehen. Stattdessen werden die Menschen zu Zehntausenden aufgeputscht wenn dem Juchtenkäfer wegen einem Provinzbahnhof Unbill droht. Es könnten einem die Tränen kommen.