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Euro-Krise: Hedgefonds wetten gegen deutsche Staatsanleihen

DPADas Bollwerk der Euro-Zone wird brüchig: Zahlreiche Anlageprofis rechnen mit steigenden Zinsen für deutsche Staatsanleihen. Sie fürchten teure Hilfsaktionen, die die Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik belasten. Die Zeit des superbilligen Schuldenmachens in Deutschland neigt sich dem Ende.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839860,00.html
  1. #190

    Raus aus dem Euro !

    Die europäischen Staaten sollten sich Gedanken darüber machen, wie das Abenteuer Euro möglichst schnell und geordnet beendet werden kann, vielleicht in Form einer Übergangszeit mit einem Euro und den nationalen Währungen (DM, FF, Lit. etc.). Die Staaten können nicht von einem Rettungsgipfel zum nächsten taumeln. Mal wird Deutschland kritisiert, weil es nicht sofort und umfassend hilft. Wird dann sofort und umfassend geholfen, befürchtet man - wohl nicht ganz zu Unrecht eine mittelfristige Schwächung Deutschlands - und beginnt gegen Deutschland zu wetten. Dieser Irrsinn muss so schnell wie möglich beendet werden. Sarrazin hat Recht: Europa braucht den Euro nicht. Der Euro schadet Europa und trägt zur Verarmung der Europäer bei. Der Euro untergräbt die europäische Solidarität. Frieden und Kooperation gab es auch vor dem Euro. Er treibt die Europäer auseinander, daher Experiment fehlgeschlagen! Experiment beendet!
  2. #191

    nein..

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Ja natürlich, als jugendlicher Mensch.

    Sie wollen also alles mögliche, inkl. Hedgefonds, Staatsschulden, etc. verbieten, weil diese Elend über die Menschheit bringen. Ich haben persönlich kein Problem damit, möchte aber nur der vollständigkeithalber feststellen, das nicht die Hedgfonds sich für u.a. Deutschland verschuldet haben. Das haben wir Deutschen ganz allein hinbekommen und es ist auch nicht so, das wir dieses Problem erst seit der Finanzkrise kennen. Sie wollen dem Staat Schulden verbieten, fein, dann muss sich der Staat rein aus seinen Einnahmen finanzieren. Also Abgaben rauf, Leistungen runter. Das sollten Sie fairerweise auch erwähnen wenn sie schon den Hedgefonds unterstellen, für die Armut zu sorgen, die nach den Regeln unserer demokratischen Gesellschaft so durch den Wähler gewollt und legitimiert ist.
    Lassen Sie mich raten, selbstverständlich ist das alles kein Problem solange man es dem Vermögenden nimmt und dem Armen gibt. Und Sie haben erst ein Problem mit der ganzen Finanzgeschichte, seit die Realität damit beginnt, den auf Pump geliehenen Wohlstand zu gefährden.
    Die Staaten machen keine Schulden um mit dem Geld Lotto zu spielen. Sondern, sie inverstieren es in der Realwirtschaft. Dagegen, was ist das Geschäftsmodel der Banken? Schulden der Staaten und Menschen sind das Lebenselixier der Banken. Davon leben sie. Und jetzt kritisieren sie die Schulden! Dann kritisieren sie ja ihr eigenes Geschäftsmodel. Wenn sie soviel Sorge wegen Staatsschulden haben. dann sollten sie besser das Geld nicht sorglos verleihen und/oder damit mit Derivaten spekulieren. Alles andere ist nur Heuchelei. Das allerschlimmste ist, dass die Staaten auch das verspekulierte Geld der Banken ersetzen müssen/sollen.
  3. #192

    Zitat von muru Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht angebracht, wenn Deutschland auch seine Staatsschulden nochmals nach oben puscht und den eigenen Bürgern etwas zukommen ließe, um anschießend das weltweite Finanzsystem zum einstürzen zu bringen, alles auf 0 setzen, damit die Reichen und Superreichen, die Hedgefonds und sonstige Mafiosi das verlieren, was sie anscheinend so mächtig macht, ihr Vermögen. Ohne Geld sind sie auch nur kleine Tagediebe
    Die wirklich Reichen und Mächgtigen sind nicht so dumm, nur Geld zu haben.

    Sie haben Sachwerte, die immer Wert (wenn auch vielleicht geringeren) haben werden, solange es eine menschliche Zivilisation mit Privateigentum gibt. Da nützt der schönste Geldsystemkollaps nichts.
  4. #193

    Nicht wirklich, oder?

    "... niemand wurde in den Ruin gewettet..."
    Zitat von tatortreiniger Beitrag anzeigen
    Ja klar! Und die momentane Finanzkrise bilden wir uns alle nur ein.
    Sie haben die erste zeile eines Posts gelesen und spontan mal geantwortet ohne den Rest zu lesen? Schade, hätten Sie es getan, hätten Sie sich den Post sparen können.

    Aber an den zahlreichen anderen Posts Ihrerseit ist leicht zu erkennen, Sie interessieren sich garnicht für die Realität, sondern möchten einfach nur andere mit Ihren Hirngespinnsten ärgern.

    Entweder, Sie gehören zu der Sorte Mensch, die die Batterien aus dem Rauchmelder rausnimmt, weil das gepiepse im Brandfall stört, oder sie tummeln sich hier einfach nur zum Spass...
    Ich hoffe letzteres.
  5. #194

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Die Staaten machen keine Schulden um mit dem Geld Lotto zu spielen. Sondern, sie inverstieren es in der Realwirtschaft.
    Dazu besitzt das Heer von Beamten das einen Staat auszeichnet, weder die Kompetenz noch ist es ihre Aufgabe des Staates. Es verzerrt allenfalls den Wettbewerb zum Nachteil eines jeden Verbrauchers.

    Dagegen, was ist das Geschäftsmodel der Banken? Schulden der Staaten und Menschen sind das Lebenselixier der Banken. Davon leben sie. Und jetzt kritisieren sie die Schulden! Dann kritisieren sie ja ihr eigenes Geschäftsmodel. Wenn sie soviel Sorge wegen Staatsschulden haben. dann sollten sie besser das Geld nicht sorglos verleihen und/oder damit mit Derivaten spekulieren. Alles andere ist nur Heuchelei.
    Aufgabe von Banken ist das Verleihen von Geld.
    Wenn sich Staaten in der Rolle der grössten Schuldner gefallen, dann ist das ihr Problem. Wenn Sie es nicht mehr zurückzahlen können, wird es auch zu einem Problem der Banken. Wenn das Modell des Staates darauf beruht, seine Bürger mit Leistungen zu beglücken für die er sich erstmal Geld bei Banken leihen muss, dann haben Sie ein unlösbares Problem.

    Das allerschlimmste ist, dass die Staaten auch das verspekulierte Geld der Banken ersetzen müssen/sollen.
    Was sollen Sie denn tun? Im Kapitalismus würden sowohl Staaten als auch Banken pleite gehen und die verbleibenden Werte bekämen Leute (Politiker vom Wähler und Banker vom Aktionär) anvertraut, von denen man sich in Zukunft eine bessere Leistung im Umgang mit diesem Wert (Staat/Bank) verspricht. Ein schönes Beispiel dafür ist z.B. Island.
    Im Sozialismus haben Sie keine andere Wahl als die alternativlose Aufrechterhaltung des Sytems. Eigenverantwortung ist nicht vorgesehen und dem Bürger nicht zuzutrauen oder zuzumuten, Staatsbankrott käme einer ideologischen Niederlage gleich. Also muss der Staat die Banken mit Geld versorgen damit die Bank den Staat mit Geld versorgen kann, zumindest bis das System logischerweise ungebremst in die Wand fährt. Was wollen Sie machen, Kapitalismus einführen? Das geht mit den Wählern und seinen Vertretern nicht.
  6. #195

    blubb

    Zitat von muru Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht angebracht, wenn Deutschland auch seine Staatsschulden nochmals nach oben puscht und den eigenen Bürgern etwas zukommen ließe, um anschießend das weltweite Finanzsystem zum einstürzen zu bringen, alles auf 0 setzen, damit die Reichen und Superreichen, die Hedgefonds und sonstige Mafiosi das verlieren, was sie anscheinend so mächtig macht, ihr Vermögen. Ohne Geld sind sie auch nur kleine Tagediebe
    Für die Reichen gibt es auch das Synonym "die Begüterten". Dies ist schon ein kleiner Hinweis auf den Fehler ihres Planes.
    Staatsanleihen werden nicht nur von "den Reichen" gehalten, sondern gerade vom kleinen Sparer, Riester- Rentner etc. Ein Währungscrash würde gerade sie treffen, die wirklich Wohlhabenden haben ein breites Portfolio an Sachvermögen, dass auch nach einem Crash, in einer neuen Währung einen hohen Wert besitzt.
  7. #196

    Zitat von tatortreiniger Beitrag anzeigen
    Und wer hat diese "ökonomischen Gesetzmäßigkeiten" erfunden?
    Diese wurden nicht erfunden, die sind einfach da. Genauso wie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
  8. #197

    Zitat von genugistgenug Beitrag anzeigen
    Wetten gegen deutsche Staatsanleihen. Dürfen die das? :-)))))

    Ob das die Kanzlerin und ihre ReGIERung erlaubt haben?
    Die systemkonform agierende Kanzlerin unterstützt die Wirtschaftspolitik der freien Märkte.
    Freie Märkte = ALLES erlaubt, zu NICHTS verpflichtet, und wenn's kracht, kommt Mutti und rettet die Zockerbande. ;-)
    In keinem Casino ist erlaubt, was Tagesgeschäft der Finanz"industrie" ist.

    btw. Bitte nicht übersehen: Die größten internationalen Banken kooperieren sehr eng mit den großen Hedgefonds.
    An Deutschland ist das ganz große Geld zu verdienen. Wer glaubt, dass die Heuschrecken ausgerechnet Deutschland schonen würden, ist noch am Träumen.
  9. #198

    Ökonomie und Hedgefonds

    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    Diese wurden nicht erfunden, die sind einfach da. Genauso wie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
    Reden wir eventuell von unterschiedlichen "ökonomischen Gesetzmäßigkeiten"?
  10. #199

    Hedgefonds

    Zitat von shmubu Beitrag anzeigen
    "... niemand wurde in den Ruin gewettet..."


    Sie haben die erste zeile eines Posts gelesen und spontan mal geantwortet ohne den Rest zu lesen? Schade, hätten Sie es getan, hätten Sie sich den.....
    Nur weil ich eine andere Meinung habe als Sie, muss sie nicht falsch sein. Wer sagt übrigens, dass Sie richtig liegen?
    Das Problem ist, dass gewisse Interessengruppen ihr Ding durchziehen - ohne Rücksicht auf Verluste. An einem geregelten Finanzmarkt sind diese Leute nicht interessiert. Dann lieber Länder vor die Wand fahren mit diversen Wetten. Hauptsache die eigene Kohle stimmt.

    Sie reden andauernd, als wäre das was zur Zeit hier passiert in Stein gemeißelt und es gäb keinen anderen Ausweg als weiterzumachen mit der Finanzzockerei. Die Welt würde sich sicher weiterdrehen, wenn man Banken und Konsorten endlich an die Kette legen würde.

    Macht es Ihnen viellicht Spaß, was im Moment so passiert? Oder haben Sie schon genug Profit aus der Finanzkrise gezogen, dass es Ihnen egal ist, ob hier alles den Bach runtergeht?


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