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Euro-Krise: Großbank Dexia bekommt neue Milliardenspritze
DPADie angeschlagene belgisch-französische Großbank Dexia braucht erneut eine milliardenschwere Unterstützung. Frankreich und Belgien einigten sich darauf, dem bereits vom Staat aufgefangenen Geldinstitut weitere 5,5 Milliarden Euro zu überweisen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-866006.html
- #1 08.11.2012 07:23 von
...
Naja, Sie werden die Verbindlichkeiten bei nächster Gelegenheit an den ESM abtreten...
- #2 08.11.2012 08:08 von
Es ist erschreckend!
Im europäischen Bankensektor scheint der Grundsatz kapitalistischen Wirtschaftens, nämlich die Verantwortung und Konsequenzen des erfolg- bzw. verlustreichen Handelns selbst zu tragen, gänzlich ausser Kraft gesetzt.
Mit Hinweis auf die Systemrelevanz werden bestimmte Institute mit Milliarden von Steuergeldern für deren Versagen auch noch "belohnt". Das kann nur der Anfang vom Ende bedeuten... - #3 08.11.2012 08:29 von
Vorher aber den ganzen Schrott in einer Bad Bank
- #4 08.11.2012 08:32 von
- #5 08.11.2012 09:38 von
"fehlgeschlagene Investments in Griechenland" - die Dexia - Manager, haben wohl lediglich den pünktlichen Eingang ihrer sechstelligen Provisionen und Gehälter kontrolliert.
"Too blöd to fail" eben.
Es stellt sich noch die Frage, wer von diesen "Investments" profitiert hat. Die belgischen und französischen Steuerzahler sind das bestimmt nicht. - #6 08.11.2012 10:14 von
Straffrei?
Welche Vostände, Entscheider, Aufsichtsräte, Aufsichtsbehörden, Wirtschaftsprüfer werden dann von Staatsanwälten zur Rechenschaft gezogen? Keiner? "Ich verstehe da was nicht..." würde mein Sohn sagen, dem ich Wahrhaftigkeit und Verantwortung als gute Eigenschaft näherbringen möchte.
- #7 08.11.2012 11:11 von
Opfer der Euro-Schuldenkrise
Lustige Sichtweise!.
- #8 08.11.2012 11:20 von
eigenlich schade
Klar, jetzt muß aber endlich die Bankenunion her. schließlich brauchen noch viele andere Banken, irische, spani-
sche, griechische, u.v.a. frisches Geld. Da wirkt das deutsche Geld wie eine Droge. So auch im europäischen Par-
lament vehement von einigen Abgeordneten mit unverholener Frechheit und bisher nicht dagewesener Dreistigkeit
von der Euro-Bundeskanzlerin eingefordert. Dieses Zena-
rio hat schon sehr an eine Räuberhöhle erinnert. Da weder Frankreich noch Belgien Geld haben, wegen ihrem üppigen Sozialstaat, werden sie sich das Geld beschaffen. Frage: "Woher wohl" ? Ja, sicher dafür haben
doch unsere weitsichtigen Politiker jetzt schon Mechanismen eingebaut. Wichtig ist, das der Bürger alles zahlt,
ob über ESM, ESFM, EZB, Bankenunion oder Direkthilfen.Ein solches Europa kann keine Zukunft haben - eigentlichschade. - #9 08.11.2012 16:27 von
von der Attischen zur Europäischen Komödie
Strepsiades:
Aber ich verzweifele,
So oft der Zahltag mit dem Vollmond wiederkehrt;
Denn die Zinse wachsen! –
(er rüttelt einen Knecht auf.)
Knabe, zünd’ ein Licht mir an,
Und bringe das Hausbuch, – möchte seh’n, wie Vielen ich
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Noch schulde, möchte berechnen, was die Zinse sind.
(der Knecht bringt Licht und Buch.)
Laß sehen, was ich schuldig bin! An Pasias
Zwölf Minen! – Zwölf an Pasias? Wofür? Wozu? –
Ich Tropf, den Koppa kauft’ ich: ach! O hätt’ ein Stein
Vorher das Aug’ ihm aus dem Kopf herausgebohrt!
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