Was denn nun? Haben wir jetzt eine Finanz- oder eine Euro-Krise?
dapdDer Leitzins im Euro-Raum bleibt bei 0,75 Prozent. Der Rat der Europäischen Zentralbank beließ den wichtigsten Zinssatz der Wirtschaft auf dem niedrigsten Niveau seit Bestehen der Währungsunion. Doch die erhoffte stimulierende Wirkung kommt nicht überall an.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-876803.html
Was denn nun? Haben wir jetzt eine Finanz- oder eine Euro-Krise?
für Crowd-Funding als Anlageform.
Wenn sich die Industriefirmen Beteiligungsfirmen (selbst gegründete) halten, mit dem Ziel, die Mutterfirma mit Krediten zu versorgen - dann kann man die Banken entlasten. Und den Leuten wenigstens eine Garantierendite von 3% geben. Immerhin sind 80% der deutschen Industrie mind. BBB.
Denn im Hintergrund der EZB ist die Banque de France. Und die hält in den nächsten 10 oder 20 Jahren nichts von höheren Zinsen.
Gut für Immobilienabzahler. Schlecht für Anleger.
einen KfW- Starter-Kredit 100 000 Euro Zinsen ca. 2,6% zu bekommen, 10 Jahre Laufzeit, bis 2 Jahre tilgungsfrei. Ohne Sicherheiten. Paradisisch!!!
Einziger Haken: Die Hausbank, auch die öffentlichen! Sparkassen die einen Vorentscheid zu treffen haben, kaum haften (20%) und -zugegeben -wenig verdienen und deshalb in über 90% absagen (obwohl es "fremdes" KfW-Geld ist)
"Attraktiver" -für die Bank- ist doch der bankeigene Dispo (12%) , abgesichert mir einer eigens abzuschließenden Lebensversicherung!
Wozu das Geld in die Realwirtschaft stecken, wenn man- als Bank- mit dem billigen Geld wunderbar traden kann.
Ist nur ein Beispiel, daß die Falschen profitieren.
Also liebe KfW: Ihr habt den Bock zum Gärtner gemacht! Prozesse (der Wirtschaftsförderung) überdenken!
kann nur durch die Wiedereinführung des Trennbankensystems abgemildert werden
Der autonome Draghi bricht weiterhin Eu Recht!
Vorrangiges Ziel des ESZB ist die Preisstabilität zu gewährleisten. Soweit dies ohne Beeinträchtigung des Zieles der Preisstabilität möglich ist, unterstützt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Union, um zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Vertrags über die Europäische Union festgelegten Ziele der Union ((1) Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern) beizutragen. Das ESZB handelt im Einklang mit dem Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb. - Zitatende -
Draghi als autonomer erfuellt immer noch nicht die Zielvorgabe bei der Preisstabilitaet. Kuerzlich lag sie noch bei 2.7% und jetzt immer noch bei 2.2%. Damit liegt sie immer noch mindestens 10% ueber dem vorgegebenen Zielwert. Und die Bilanz der EZB hat sich um Trillionen verlaengert, was sicher in Zukunft keinen inflationsdaemmenden Einfluss haben wird.
Der Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb wird taeglich von der EZB verletzt ("What ever it takes" ist ein Grundsatz von Diktaturen und laesst sich nicht mit demokratischen Strukturen vereinbaren. Und autonome, unkontrollierte Institutionen, die sich nicht an ihre vorgegebenen Aufgaben, Ziele und Grundsaetze halten, sind die groesste Gefahr fuer jedes demokratische System
Bei dem in Artikel 3 vorgegebenen Ziel der Eu das Wohlergehen der Voelker zu foerdern liegt Draghi weit abgeschlagen und total daneben:
!5.8 Millionen "bereinigte" Arbeitslose im Euroraum. In Griechenland. Portugal, Spanien stiegende Jugendarbeitslosigkeit deutlich ueber 50%.
Und erkauft mit einer Inflation an den Finanzmaerkten seit Ende Juli (Ankuendigung Draghi's "Whatever it takes") an den Aktenmaerkten ueber 30 % und den Staatsanleihemaerkten bis zu 100% in 6 MONATEN. Unter Anwendung einer mehr als dubiosen Umgeheung des Verbotes der Staatsfinanzierung und des Bruchs der No-Bail-Out Klauseln der Europavertraege. Damit duerfte er die lediglich die Wohlstands-Interessen einer recht kleinen Interessengruppe erfuellt haben. An dem Rest der 500 Millionen Eurobuerger ist Draghi's Fuellhorn wohl vorbeigegangen.
Und all das unter den strengen aber hilflosen Augen der nationalen Politiker, die einfach nicht ihren euro-vertraglichen und parlamentarischen Aufgaben seit dem Jahr 2001 - und auch heute noch nicht - nachgekommen sind.
Da kann man gut verstehen, dass der umnachtete Barroso vom Ende der Krise redet und van Rompuy den 100 Jaehrigen Frieden einlaeutet.
Dann lesen Sie bitte mal hier:
Krisenmanagement : "Europas Problem ist das Wohlfahrtsstaats-Modell" - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT