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Euro-Krise: EU-Kommissarin kritisiert deutschen Ego-Kurs

AFPDie Vize-Präsidentin der EU-Kommission übt scharfe Kritik am deutschen Verhalten in der Euro-Krise. Die Bundesrepublik habe von der Währungsunion profitiert - nun erwarte sie von den Unternehmen und der Regierung ein klares Bekenntnis zu Europa.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...845320,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission übt scharfe Kritik am deutschen Verhalten in der Euro-Krise. Die Bundesrepublik habe von der Währungsunion profitiert - nun erwarte sie von den Unternehmen und der Regierung ein klares Bekenntnis zu Europa.

    EU-Kommissarin Reding missbilligt deutschen Ego-Kurs in Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Man hat sich in Europa schon daran gewöhnt das die Deutschen immer alles bezahlen. Gerade Deutschland und Franreich habe die europäische Einingung vorangetrieben.
  2. #2

    Oh.... was verpasst ?

    Die EU bzw. die Eurostaaten haben sich an den Kosten der Wiedervereinigung signifikant beteiligt ? Oder war deren Solidarität lediglich dessen abnicken ?

    Apropos Vertrauen. Die Deutsche Bundesbank sowie unsere Industrie haben langsam ein 1000 Mrd. € Vertrauen in den Target 2 stecken. Das, neben demr realen Einkommensverlust ist der hohe "Profit" durch den Euro.

    Was soll also dieses erpresserische Genörgle ?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission übt scharfe Kritik am deutschen Verhalten in der Euro-Krise. Die Bundesrepublik habe von der Währungsunion profitiert - nun erwarte sie von den Unternehmen und der Regierung ein klares Bekenntnis zu Europa.

    EU-Kommissarin Reding missbilligt deutschen Ego-Kurs in Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ."dass ihm von seinen Nachbarn ein großer Vertrauensvorschuss entgegengebracht wurde".
    Die "europäische Sache" muß ja wirklich noch tiefer im Dreck stecken als wir und vorstellen wenn jetzt zur braunen Karte gegriffen wird.
    Von Luxemburg, dieser Bank mit angehängtem Land - wer hat da wohl was zu verlieren ?
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sowohl mit der Regierung als auch mit der Privatwirtschaft ging sie hart ins Gericht. "Von den großen deutschen Unternehmen und ihren Topmanagern erwarte ich viel mehr öffentliches Eintreten für die europäische Sache", sagte Viviane Reding im Interview mit dem manager magazin. "Schließlich haben sie von Binnenmarkt und Währungsunion enorm profitiert."[/url]
    Richtig Frau EU-Kommissarin, die "Unternehmen" und die "Top-Manager" haben am "meißten provitiert". Aber was rede ich, von Bürgern und dem Volk redet sowieso keiner mehr. Es geht nur noch um Märkte, Milliarden und Banken...
  5. #5

    Ausgerechnet das Steuer und Bankenparadies Luxenburg

    ..sitzt zu gericht über Deutschland. Wie viele UNternehmen haben um steuern zu sparen nach Luxenburg verlagert? Wie groß sind die Steuerausfälle Duetschlands drch das Steuerdumping in Luxenburg? Die Luxenbuerger Kommisarin sollte sich zurückhalten! Luxenburg kann nicht erwarten, das noch mehr von unten nach oben umverteilt wird, nur damit die Banken in Luxenburg keine Abschreibungen machen müssen!
    Das Großkapital verkauft die Bankenrettung als Europäische Angelegenheit. Doch was kommt beim Griechen tatsächlich an? Ist es OK, das der Milliardär SPiros Latsis 4,2 Milliarden bekommen hat - er alleine?
  6. #6

    Je dreister die Lügen ...

    Deutschland hat keineswegs von der Währungsunion profitiert. Die Wiederholung dieser Floskel ist Politik für Dumme.
    Ganz im Gegenteil. Wie heute nicht einmal mehr von der Regierung widersprochen wurde Deutschland zum Euro gezwungen – als Preis für die Zustimmung unserer französischen „Freunde“ zur Wiedervereinigung.
    Auf die Spitze treibt es Reding aber mit dem „Vorbild Luxemburg“. Kein Mensch auf der Welt würde von den Politikern dieses Zwergstaates – die Kommissarin inklusive - auch nur Kenntnis nehmen, gäbe es die EU und den Euro nicht. Gleichwohl arbeitet mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen dort in bestbezahlten Positionen bei europäischen Institutionen, nun auch beim ESM. Zugleich ist das Großherzogtum als überladener Schwarzgeldtanker das Sinnbild des Krebsgeschwürs aus Finanzsektor und Schulden.
    In Wahrheit fordert Reding egoistisch nichts anderes als die Rettung dieses faulen Geschäftsmodells – und nennt es „Solidarität“. Das ist pervers.
  7. #7

    warum wir?Wa

    Warum sollen die Deutschen dafuer gerade stehen wenn die Banken anderer Laender sich verzocken und Voelker wie Griechenland und Co keine Steuern zahlen??? Einfach nur erbaermlich jetzt anzukommen und versuchen uns schlecht dar zu stellen und uns vorzuwerfen wir waeren nicht solidarisch!! Deutschland aus der EU - dann koennen Sie sehen wo der Pfeffer waechst.
  8. #8

    Reding? Luxemburg? Das Steuerparadies

    für all die EU-Profiteure? Natürlich muß sich diese Dame Sorgen machen, auch weiterhin ins offene deutsche Portemonaie greifen zu dürfen. Aber Murksel und Schäuble samt der Spezialdemokraten und den Grünen werden es schon richten - immerhin geht es um Luxemburgs Banken und deren Spekulanten.
  9. #9

    da wird

    wieder gern Der Apfel mit der Birne verglichen. Das Verhältnis der in Luxemburg wohnenden Staatsbürger zu dem von den ein- und auspendelnden Deutschen, Belgiern, Franzosen und Niederländern ist ist eindeutig zu Gunsten der Nichtluxemburger. Wenn man dann in Relation die Belastung pro Kopf betrachtet, mag die für Luxemburg im direkten Vergleich hoch sein, rechnet man aber die Einnahmen durch die Arbeit der Pendler dazu, dann ist die Situation doch immer noch sehr komfortabel.

    Aber ich kann es nicht mehr hören, Deutschland muss dankbar (also kompromisslos zahlbereit) für die Wiedervereinigung, Binnenmarkt etc. und morgen wahrscheinlich noch für das Sonnenlicht sein und überhaupt , sind wir nicht alle immer noch ein wenig Nazi von Geburt an?

    Fakt ist in zentralen Punkten ist die deutsche Bevölkerung betrogen worden: Aufweichung No-Bailout, "harte" Währung, TEURO, Reallohnverlust während andere europäische Länder durch Schulden oder Immobilienblasen ihre pro-Kopf-Einkommen deutlich gesteigert haben.








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