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Euro-Krise: Ein Gespenst namens Europa

Ist die*EU in ihrer jetzigen Form überlebensfähig? Oder müssen sich die starken*Länder absetzen*vom schwachen Rand? Kanzlerin Merkel dementiert*solche*Gedanken vehement, doch*die Debatte über die*Neuordnung Europas ist*überfällig - denn die Union driftet längst auseinander.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797016,00.html
  1. #140

    P

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Aber heute weis man was nicht funktioniert und man muss den Gordischen Knoten der 17 irgenwie aufmachen.
    Langsam arbeitet man sich auf die Loesung Alexanders hin. Und von dann an gehts wieder bergauf.
    Das ist die einzige Möglichkeit die mit dem Schwert. Die Systeme Anpassen, Angleichen dabei aber nicht vergessen auf die Regionalen Eigenarten Rücksicht zu nehmen und immer die Menschen mitnehmen. Dazu braucht es aber Visionen, Durchsetzungsvermögen/Durchhaltevermögen und vor allem Integere Persönlichkeiten denen man Glauben und Vertrauen entgegen bringen kann.
    Von oben herab mit dem vorhandenen Personal ist jedwede Europäisierung zum Scheitern verurteilt.
    Es fehlt die Europäische Lichtgestalt.
  2. #141

    Euro-Krise

    Es ist doch mittlerweile offensichtlich, dass es sich bei unseren Politikern um intellektuelle Zwerge handelt, die nicht in der Lage sind, wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge zu begreifen. Europa, d.h. der Euro und die EU, hat sich wie von vielen erwartet, zu einem Albtraum entwickelt und diese Entwicklung wird sich endlos fortsetzen. Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Euro eine totgeborene, absurde Währung ist, die unbedingt abgeschafft werden muss. Merkel ist total unfähig und versucht durch wahnwitzige Rettungsmanöver diesem Währungleichnam Leben einzuhauchen. Sie begreift nicht, dass sämtliche Kosten (einschließlich der Schuldenschnitte) am deutschen Steuerzahler hängen bleiben. Was Kohl mit der Abschaffung der D-Mark begonnen hat, wird Merkel durch ihre Unfähigkeit und ihr Unwissen vollenden: den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands. Wir haben hier in Großbritannien ein gutes Sprichwort "when in a hole stop digging". Obwohl sich Merkel und der Euro in einem Riesenloch befinden, wird munter in Form stetig zunehmender Schulden weitergegraben. Niemand kann erklären, woher die Gelder kommen und wie sie zurückgezahlt werden sollen.

    Ich weise nochmals darauf hin, dass die jetzigen Probleme ohne die Einführung des Euro nicht hätten entstehen können (die Betonung liegt auf "können"), d.h. bei Beibehaltung nationaler Währungen und nationaler Finanzhoheit wären die jetzigen Probleme nie entstanden. Somit ist die Lösung der Euro-Krise offensichtlich: Rückkehr zu nationalen Währungen und nationaler Finanzhoheit. Es gibt keine Alternative.
  3. #142

    Kleinere Brötchen backen!

    Zitat von Wertkonservativliberaler Beitrag anzeigen
    Ich bin nie gefragt worden, ob ich dieses "Europa" oder diesen "Euro" haben wollte. .....

    Ich wählte damals die Pro-DM-Partei ......
    Damals hatten Sie Angst um Ihren/unseren Wohlstand und so zu leben wie die Mehrheit der Menschen dieser Welt lebt.
    Zitat von Wertkonservativliberaler Beitrag anzeigen
    Was geschieht jetzt? Das Tafelsilber Deutschlands wird verschleudert. .....

    Dieser Euro eint nicht, er spaltet. .......
    Nun merken Sie das genau das geschehen wird.

    Dabei vergessen Sie: Dadurch daß die Zeit der Kolonialisierung und der Industrialisierung vorbei ist, werden wir nie wieder den selben wirtsch.Wohlstand haben wie früher.

    Länder wie Deutschland oder Frankreich werden sich langfristig eher an den Lebensstandard der neuen osteurop.EU-Mitglieder annähern. Das ist ein ganz normaler Prozeß denke ich, da kann man sparen wie man will!


    Zitat von Wertkonservativliberaler Beitrag anzeigen
    Konsequent wäre ein loser Staatenbund namens Europa der Vaterländer, kein zentralistischer Glühbirnenverbieter und Salatgurkenkrümmungsgradbestimmer. ......

    Die ehemaligen Weichwährungsländer der Drachme, der Lira, der Pesos und des Franc passen fiskalpolitisch und mentalitätsmäßig nicht zu den Nord-Eurostaaten. ....
    Und jetzt ziehen Sie die falschen Schlüsse. Wir müssen eingestehen, daß auch ein "Nord-Euro" nur eine Lösung auf Zeit wäre. Auch der wird instabil werden, aus den o.g.systemischen Gründen.
    Ein negativer Effekt wäre dabei noch die Trennung Europas.

    NEIN, wir müssen zusammenhalten mit Ost- und Südeuropa, unseren wirtschaftl.Niedergang akzeptieren und kleinere Brötchen backen.

    Kein Tafelsilber mehr, so leid es mir tut....
  4. #143

    Vergleich zum Rest der Welt

    Zitat von Flightkit Beitrag anzeigen
    Europa umschreibt keinen Raum gleicher Mentalitäten.
    Er umfaßt keine industriell vergleichbaren, geschweige denn wirtschaftlich gleich starken Regionen.
    Es existiert keine gemeinsame Sprache.
    Selbst .....
    Das ist einfach nicht wahr! Wir sind uns kulturell viel ähnlicher als Sie es hier beschreiben.
    Schauen Sie sich doch mal die Differenzen auf anderen Kontinenten an, und die leben teils trotzdem als Staat zusammen, z.B. Indien.

    Sie versuchen uns hier wie vor 100 Jahren weiszumachen, daß
    jeder euop.Staat auf eigene Faust versuchen müßte groß zu werden. Wo hat uns das hingeführt?? In den 1.Weltkrieg!


    Zitat von Flightkit Beitrag anzeigen
    Europa ist eine Schnapsidee von Bürokraten und Staatsplanwirtschaftlern, ideologisch geblendet, Leute, die man in einem funktionierenden System sofort kaltstellen müßte. Man wird auf diese Weise die europäischen Völker gegeneinander in Stellung bringen. All das ist bereits offen sichtbar. Aber es wird keinerlei Auswirkung haben.

    Ein Europa des Zwanges kann niemals ein Europa des Friedens sein.

    .....

    Es wird viel Propaganda, Pädagogik, Geld, Zwang und das Verbreiten von Furcht notwendig sein, um diese Leiche zu schminken und den Gestank unter der Wahrnehmungsschwelle zu halten.

    .....
    Und jetzt beschreiben Sie noch polemischer und unsachlicher. Als Schnapsidee und sogar als Leiche beschreiben Sie Europa?!!

    Das kann doch wohl nicht wahr sein. Wir alle können froh sein, daß wir hier leben! Uns geht es im Vergleich zur Welt sehr gut hier.
    Und das alles wollen Sie aufgeben, weil Sie persönlich nicht genug kulturelle Gemeinsamkeiten etc. sehen?

    Sie und viele andere Poster hier sehen gar nicht wie gut wir immer noch leben. Gehen Sie doch mal nach China oder Brasilien, dann sehen Sie die Unterschiede.
  5. #144

    Es ist an der Zeit dem Brüssler Moloch die letzte Ölung zu geben

    Vor Aristoteles gibt es in der Staatskunst kein Entkommen und deshalb war es auch Wahnsinn die europäischen Völker zu einem Zentralstaat zusammenfassen zu wollen: „die Sprache dagegen dient dazu, das Nützliche und Schädliche mitzuteilen und so auch das Gerechte und Ungerechte. Dies ist nämlich im Gegensatz zu den anderen Lebewesen dem Menschen eigentümlich, daß er allein die Wahrnehmung des Guten und Schlechten, des Gerechte und Ungerechten und so weiter besitzt. Die Gemeinschaft in diesen Dingen schafft das Haus und den Staat.“
    Da wohl niemand seine geliebte Muttersprache aufgeben wird und die Lingua Franca Latein erst in den Schulen eingeübt werden müßte, so ist nun das Ende des Brüssler Molochs endlich gekommen; das EU-Unrecht und die EU-Behörden sowie die EU-Gerichte sind ersatzlos abzuschaffen und den Völkern die Regelung ihrer Angelegenheiten zurückzugeben; trennt man sich nun im Guten und in Ruhe, so ist es möglich für Europa heilsame Dinge wie eine Wehrgemeinschaft oder eine gewisse wirtschaft-industrielle Zusammenarbeit einzurichten, wenn aber nicht so wird sehe viel zu Bruch gehen müßen. So oder so ist es für die Deutschen an der Zeit sich von der EU loszusagen bevor ihr Land durch diese noch mehr Schaden erleidet.

    Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen.
  6. #145

    Entgegnung

    Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Vor Aristoteles gibt es in der Staatskunst kein Entkommen und deshalb war es auch Wahnsinn die europäischen Völker zu einem Zentralstaat zusammenfassen zu wollen: „die Sprache dagegen dient dazu, das .....
    1. Niemand wollte oder will Europa zu einem Zentralstaat zusammenfassen
    2. Sie liefern keinerlei Begründung dafür, warum EU-Gerichte oder das "Zitat: inflationäre Spielgeld Euro" abgeschafft werden sollen. Noch sagen Sie, was Sie mit dem "Zitat: EU-Unrecht" meinen.

    3. Mit Ihrem Beitrag liegen sie vollständig auf Parteilinie der NPD. Herzlichen Glückwunsch!
  7. #146

    Rechte und Pflichten

    Zitat von Sackaboner Beitrag anzeigen
    In einer Gemeinschaft gibt es Starke und Schwache. Fast zwangsläufig übernehmen in einer Gemeinschaft die Starken Führungsaufgaben und die Schwachen müssen sich führen lassen. In einer solidarischen oder auch zweckgebundenen Gemeinschaft helfen die Starken den Schwachen.
    Ja, das stimmt.

    Aber wenn wir als Starke unseren Geldbeutel herzeigen sollen, warum wird dann in den verschiedenen Gremien immer peinlich darauf geachtet, dass wir relativ zu unserer Stärke immer benachteiligt sind?

    Unsere Stärke und Pflichten:

    BIP Anteil an der EU: 20%
    BIP Anteil an Eurozone: 28%
    Bevölkerungsanteil in EU: 16,4%
    Deutschsprecheranteil in EU: 18% Muttersprache und 12% Fremdsprache, höchster Einzel- und zweithöchster Gesamtwert.
    EZB-Budgetanteil: 19%
    EU-Budgetanteil: einer von 8 Zahlern der EU27 (2009), Anteil: 30,5%

    Unsere fehlenden Rechte:

    Amtssprache in der EU: eine von 23 gleichwertigen
    Arbeitssprache in der EU: eine von 3 gleichwertigen

    Europaparlament: 829.000 Deutsche bekommen einen Abgeordneten

    Europaparlament: 82.000 Luxemburger oder Malteser bekommen einen Abgeordneten

    (http://www.bpb.de/wissen/UQ3OMP,0,St...Parlament.html)

    EZB: Der Präsident kein Deutscher
    EZB: Nur einer von 6 Direktoren ist Deutscher
    EZB: Ein Siebzehntel (ca 6%) der Stimmen sind Deutsch
    EZB: Der deutsche Budgetanteil beträgt: 19%
    EZB: Der deutsche Anteil am EURO BIP: 28%

    Ministerrat: Deutscher Stimmenanteil: 8,4%

    Europäischer Rat: Konsens durch Debatte

    Europäische Kommission: 1 von 27 Kommissaren ist Deutscher
  8. #147

    Fleiß und Sparsamkeit in Europa ungleich verteilt

    Zitat von profdocnix Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt.

    Unsere Stärke und Pflichten:

    BIP Anteil an der EU: 20%
    Bevölkerungsanteil in EU: 16,4%
    Mit anderen Worten, der Deutsche ist fleißiger als der Rest der Europäer. Im Durchschnitt um rund 25 %. Wenn der Deutsche am Tag 100 Einheiten produziert, produziert sein europäischer Kollege 75 Einheiten. Im Grunde ist das nichts Überraschendes. Die Statistik verrät nur, was wir schon lange ahnten: In den mediterranen Staaten lädt die Sonne und das Meer zum Bade, während in der schwäbischen Werkstatt noch bis in die Puppen "geschafft" wird.

    Immerhin: Griechen, Portugiesen und Italiener haben jetzt versprochen, mehr zu arbeiten und mehr zu sparen. Wir haben keinen Grund, daran zu zweifeln. Erst wenn sich in zwei, drei oder vier Jahren herausgestellt haben sollte, daß dem nicht so war, sollten wir Deutschen überlegen, aus dem Euro auszutreten.
  9. #148

    Frühkapitalismus?

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten, der Deutsche ist fleißiger als der Rest der Europäer. Im Durchschnitt um rund 25 %. Wenn der Deutsche am Tag 100 Einheiten produziert, produziert sein europäischer Kollege 75 Einheiten. Im Grunde ist das nichts Überraschendes. Die Statistik verrät nur, was wir schon lange ahnten: In den mediterranen Staaten lädt die Sonne und das Meer zum Bade, während in der schwäbischen Werkstatt noch bis in die Puppen "geschafft" wird.

    Immerhin: Griechen, Portugiesen und Italiener haben jetzt versprochen, mehr zu arbeiten und mehr zu sparen. Wir haben keinen Grund, daran zu zweifeln. Erst wenn sich in zwei, drei oder vier Jahren herausgestellt haben sollte, daß dem nicht so war, sollten wir Deutschen überlegen, aus dem Euro auszutreten.

    Es kommt aber nicht nur auf die Stückzahl pro Tag an.
    Ideen, zusammenhängendes Denken, Service, Geschäftsklima, Flexibilität etc. sind ebenfalls sehr wichtig.

    Sie beschreiben hier ein Hoch auf das Akkordarbeiten wie im Frühkapitalismus.
    Deutschland hat seine Eigenarten wie andere Länder auch, aber wir sind nicht besser, nur weil wir vielleicht 100 statt 75 Stück pro tag schaffen.

    Dieses trennende mißtrauische Denken, daß viele Foristen hier an den Tag legen, führt uns irgendwann in den Ruin!








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