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Euro-Krise: Die rätselhaft coolen Deutschen

Der Euro*taumelt, die Nachbarländer meckern über die*Berliner Dominanz, die Kanzlerin hetzt von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch die Deutschen bleiben*anscheinend völlig entspannt. Woher nur kommt diese neue Gelassenheit?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801146,00.html
  1. #60

    .

    Diese "Gelassenheit" ist wohl eher eine Art Resignation über das Auseinandertriften der Parallelwelten der Politiker und der des "gemeinen Volkes". Man merkt, daß die da Oben nicht mehr zuhören, und ist nur noch frustriert.

    Zumal man keinen Einfluß auf existentielle Entscheidungen (Eurodesaster...) mehr hat, nach Abgabe seiner Stimme aller 4 Jahre und einem auch noch gesagt, daß man zu doof ist solche Entscheidungen mitbestimmten zu können (Volksentscheid).
  2. #61

    Dicke sind zu dick zum Fliehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Euro*taumelt, die Nachbarländer meckern über die*Berliner Dominanz, die Kanzlerin hetzt von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch die Deutschen bleiben*anscheinend völlig entspannt. Woher nur kommt diese neue Gelassenheit?

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801146,00.html
    Die Antwort gab schon M.M.Weternhagen: Dicke schwitzen wie die "Scheine", Dicke sind zu dick zum Fliehen.......
  3. #62

    Koan Titel

    Zitat von nebukadnezarin Beitrag anzeigen
    Die Krise eskaliert - aber das Vertrauen in die Kanzlerin wächst.
    Also entweder grassiert bei mir der Alzheimerwahn, oder ich habe eine völlig falsche Wahrnehmung.
    Bei all den Menschen mit denen ich Tag für Tag zu tun habe, hör ich Kommentare wie: "die Merkel geht gar nicht mehr" "wann macht Angie endlich den Abgang" "die wäre besser in ihrer DDR geblieben" "wie konnte man die nur wählen" und Sie erklären hier, das das Vertrauen in diese nach kohlschen Manier alles aussitzende Dame (weil irgendwas weltbewegendes hat sie ja wirklich noch nicht zustande gebracht) in der Bevölkerung wachsen würde?

    leb ich auf Melmak und mir ist es nur noch nicht aufgefallen?
    Bewegen Sie sich mal ausserhalb Ihres Bekanntenkreises,
    dann werden Sie erstaunliches feststellen.
    Wenn ich mich nur mit BVB-Fans umgebe, müßte ich auch meinen, dass alle Welt den BVB liebt.
    Dabei müßte ich nur nach Gelsenkirchen fahren.
    Also Scheubrille ab und auch andere Meinungen erfahren.
  4. #63

    ...

    Naja, so schlimm wie der letzte Aufschwung wirds wohl nicht werden. Also warum Angst haben oder in Panik ausbrechen?

    Und langfristig gesehen haben wir in der Geschichte schon schlimmere Katastrophen durchgestanden.
  5. #64

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Deutschen nicht immer verzagt bis hysterisch reagiert, sobald irgendwo vermeintliches Unheil drohte?
    "Vermeintliches Unheil" ist das Stichwort. German angst war schon immer etwas irrationales. Kernkraft, EHEC, Gentechnik ... Die Deutschen fürchten sich stets vor Nichtigkeiten und übersehen dabei die wahren Gefahren.
  6. #65

    ............

    Es ist halt mehr das Problem der mediterranen Pleiteliga, als ein Deutschen Problem. Solange die Krise einfach keine praktischen Auswirkungen auf das Leben der Deutschen hat, solange werden sich die Leute auch nicht wirklich Sorgen machen.
    Sollte sich das ändern, wird man sicher auch bei uns Deutschen Unruhe wahrnehmen können. Hauptsache ist wir bleiben auf unserem Deutschen Kurs und ketten uns nicht allzu sehr an Griechenland und Co. mit ihren 200% Verschuldungsquoten. Also keine Eurobonds oder ähnlichen Schwachsinn. Ich denke dann wird die Krise, wie die letzte, an uns vorrüber gehen. Hätten wir eine rot-grüne Regierung, hätten die hyperaktiven Grünen uns sicher schon lange an die Griechen verkauft, via Eurobond^^ Von daher bin ich z.zt. ganz glücklich mit Merkel, auch wenn ich niemals CDU wählen würde^^

    Wichtig ist nur das wir diesmal was daraus lernen und wirklich was gegen die ganzen 'Rater', Banker und Spekulanten machen. Staaten sollten nicht der Finanzmafia ausgeliefert sein. Tobinsteuer her, EZB soll Staatkredite direkt ausgeben, Private Institute sollten aussen vor bleiben. Abtrennen von Investmentbanking und Kundengeschäft.
    Wenn das staalicherseits nicht passiert, braucht man sich wirklich nicht zu wundern wenn das gaze FInanzgesocks irgendwann mal leblos von den Straßenlaternen baumelt.
  7. #66

    Gelassenheit?

    [QUOTE=sysop;9248936]Der Euro*taumelt, die Nachbarländer meckern über die*Berliner Dominanz, die Kanzlerin hetzt von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch die Deutschen bleiben*anscheinend völlig entspannt. Woher nur kommt diese neue Gelassenheit?
    Ist es nicht eher Resignation?
  8. #67

    -

    Zitat von hennimac Beitrag anzeigen
    was man tun kann ist gelassen zu bleiben! Kann mich nur anschliessen.
    Klar. Wenn irgend etwas zusamenbricht, dann tut's das mit oder ohne unsere Panik.
    Dauerpanik über mehrere Jahre wäre ja auch nicht durchzuhalten. Niemand weiß, ob's am Wochenende zusammenbricht oder 2014.

    Ich kann's auch in meinem privaten Umfeld nicht mehr hören, wenn alle Fragen, was sie jetzt am besten machen sollen.

    Meine Vorbereitunge waren 2009 abgeschlossen. Und bei den aktuellen krisengetriebenen Edelmetall- und Immobilienpreisen ist alles nur noch hochspekulativ.
  9. #68

    Vielleicht sollten Sie mal ...

    Zitat von nebukadnezarin Beitrag anzeigen
    Die Krise eskaliert - aber das Vertrauen in die Kanzlerin wächst.
    Also entweder grassiert bei mir der Alzheimerwahn, .....
    den Bekanntenkreis wechseln ;-)
  10. #69

    Koan Titel

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    der gemeine Deutsche wird vom Staat seit Jahren schon so permanent beschi..en, daß es für ihn auch nichts Bedeutendes, ja eher Logisches wäre, wenn alles über den Kopf ginge.

    Wer von seinem System bereits in die Ecke gestellt wurde, gerät nicht mehr aus dem Häuschen, wenn der dort voraussichtlich bleiben wird.
    Der "gemeine" Deutsche (wer auch immer das ein soll),
    füllt die Kassen des Einzelhandels, ist Reiseweltmeister und hortet Milliarden auf Sparbüchern.
    So schlecht kann es dem "gemeinen" Deutschen nicht gehen.








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