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Euro-Krise: Die rätselhaft coolen Deutschen

Der Euro*taumelt, die Nachbarländer meckern über die*Berliner Dominanz, die Kanzlerin hetzt von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch die Deutschen bleiben*anscheinend völlig entspannt. Woher nur kommt diese neue Gelassenheit?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801146,00.html
  1. #360

    Next Generation?

    Zitat von Horatio Caine Beitrag anzeigen
    Frau Merkel (deren Krisenpolitik ich so schlecht nicht finde) ist eine Meisterin darin, denn sie hat bei Kohl persönlich gelernt - und auch viele Probleme werden auch nur um Jahrzehnte verschoben und werden eine andere Generation betreffen.
    Vielleicht einer der Gründe warum Frau Merkel keine Kinder hat.
    Nach meiner Meinung ist die EU (+ Globalisierung)nichts weiter als die späte Antwort aus den 1920ern "Proletarier aller Länder - Vereinigt euch" zu 2011: "Feudalisten aller Länder - vereinigt euch".
    Schlimm das sich korrupte Regierungen (sog. "Volksvertreter") zu Wirtschafts- & Banken-Handlangern degradieren lassen.

    Noch viel schlimmer das das Wahlpack es nicht merkt wie es sich enteignen lässt. Unsere Backen bieten doch gar keine Fläche mehr für die Kringel die wir täglich draufgemalt bekommen.
  2. #361

    ...

    Pff was juckt mich die Krise... als durchschnittlich verdienender Arbeitnehmer habe ich weder ein volles Konto noch große Wertanlagen, auf die Altersvorsorge pfeif ich mittlerweile auch, zumal ich mehr sparen müsste als ich könnte um nur ein bisschen mehr als die aktuelle Grundsicherung zu erhalten.
  3. #362

    Titel

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Na ja, Napoleon war ungefähr deutlich kleiner als ich - rein körperlich natürlich...

    Die Vorstellung, die europäischen Völker könnten in der Welt des 21. Jahrhunderts "als unbedeutendes Völkchen/Land welches friedlich und ohne Machtinteresse existiert, das von jedem gemocht wird.." ) existieren ist grenzenlos naiv.

    Die europäischen "Völkchen" könnten sich natürlich aussuchen, unter wessen Hegemonie sie schlüpfen wollen, nach wessen Vorstellungenman in Zukunft leben möchte.
    Ich bezeichne diese Vorstellung nicht als erstebenswert.
    So habe ich bespielsweise absolut nichts gegen die Amerikaner, ganz im Gegenteil, aber ich bin recht froh, daß wir durch die Union in der Lage sind, unsere eigenen europäischen Vorstellungen durchsetzen können


    die EU deren politische und ökonomischen Vorstellungen
    Blödsinn. Irgendwie leiden Sie unter Grossmachts-Fantasien.
    Der EUR ist in der Welt da draussen nicht wirklich von Bedeutung. Das wird nur in Europa von Leuten ihrer Einstellung, s.o., so gesehen. Handel in der Welt läuft nach wie vor in USD und zunehmend in CNY.
    Ebensowenig gibt es "europäische Vorstellungen". Europa ist sehr different, voller unterschiedlichster Mentalitäten.

    Schlussendlich ist es einem chinesischen, ukrainischen, indischen oder saudischen Geschäftspartner vollkommen egal, mit wem er Business macht. Sei der nun Holländer, Ire, Deutscher oder sonst was.
    Das Geschäft muss nur passen und auf Augenhöhe ablaufen.

    Der kapitale Fehler dieses Europa ist, unterschiedlichste Wirtschaftsregionen unter einen Hut bringen zu wollen. Das funktionierte nicht und die Quittung ist die Rückabwicklung des EUR unter entsprechenden Verlusten.
    An diesen realwirtschaftlichen, derzeitigen Gegebenheiten wird keine noch so rührende Europa-Besoffenheit was ändern.
    Können Sie jeden Tag in den Wirtschaftsnachrichten lesen.
    Und demnächst am eigenen Geldbeutel sogar merken. Da wette ich mit Ihnen!
  4. #363

    Cool?

    Natürlich sehen die Deutschen dem baldigen Ende des ungeliebten Euro gelassen entgegen. Unsere Sparguthaben wurden durch dessen Einführung bereits halbiert, was soll uns jetzt noch schrecken?
    Ach ja, der Bundeskanzler Fr Merkel, des dicken Helmuts Ziehtochter, die betet unreflektiert nur immer wieder das der Euro für uns alle unheimlich wichtig ist, Gründe nennt sie nicht.
  5. #364

    Die Sonnenbrille

    Vor lauter Spaß und Langeweile werden bestimmt keine "Untergangsszenarien" geschrieben beschrieben.
    Die deutsche alte Mentalität bis zum Schluss kämpfen, obwohl schon lang die Niederlage eingestanden werden sollte.

    Man kann auch behaupten man redet sich so lange alles gesund, möchte die Realität nicht sehen,bis einem dann schlagartig die Wirklichkeit auf die Füße fällt.
    Neues Jahr neue Währung...;)
  6. #365

    Die Sonnenbrille die zweite 2..?

    Deutschland ist wie ein Sonnenstaat, schaut man zu den europäischen Nachbarn die vom gezählten zwölften Sparprogramm betroffen sind die Länder mehrheitlich in einer Rezession sich befinden..

    Uns geht es ja gut.
  7. #366

    die Reformen...

    Zitat von joe49 Beitrag anzeigen
    das 2 Weltkriege verloren hat, eine Hyperinflation erlebt hat, welches 40 Jahre zweigeteilt war und dann trotz aller sonstigen Probleme nach wie vor insbesondere wirtschaftlich ganz gut dasteht denn ......
    ...der letzten 10 Jahre haben uns schon soviel abverlangt, da kann es doch kaum noch schlimmer kommen.
    Die Reformen der Griechen (für die nächsten paar Jahre) sind hier doch schon längst umgesetzt.
  8. #367

    .

    Zitat von ArnoNyhm1984 Beitrag anzeigen
    "Dumm schläft gut"?

    -Gefühlte 99% aller Michels verstehen doch gar nicht, welcher gigantische Mühlenstein da um ihren Hals hängt.
    Gottseidank haben wir ja Leute wie Sie, die den Überblick behalten ... :o(
  9. #368

    Falsch gedacht!

    Zitat von christian0061 Beitrag anzeigen
    -die immobilienpreise explodieren und gekauft wird allles was aus beton ist oder flach am boden liegt und sich acker nennt.
    Heißt das, dass man glaubt, man sein mit Immobilien besser dran? Von dieser "Weisheit" hört man öfter die Deutschen reden. Doch Vater Staat wird auch Immobilienbesitzer nicht ungerupft lassen. Es gibt noch genügend neue Gebühren, Abgaben und Steuern zu erfinden, wenn's in der Kasse klemmt.
    Nur den Acker oder den Betonbunker mal schnell in ein anderes Land zu transferieren, dürfte schwierig werden ;-)
  10. #369

    hochgejazzt und aufgepusht

    Zitat von Spiegelleser2.0 Beitrag anzeigen
    Ich glaube eher, dass sich der "Normaldeutsche" von der Politik und von den Medien emanzipiert hat und sich nicht jede Schlagzeile durchliest bzw. bei vielen Artikel bei SPON/SPIEGEL und Co. (ja ich bin Spiegel-Abonnent) einfach nur den Kopf schüttelt und sagt: Was für ein Käse!
    Langsam gewinne ich auch den Eindruck dass dieses Thema vom Spiegel künstlich aufgebläht wird. Seit Wochen werden täglich mindestens drei Horrorszenarien ausgebreitet und jetzt gipfelt es darin, dass uns der Spiegel vorhält, ohne das geringste Anzeichen von Panik in das Verderben zu stürzen.
    Das Merkwürdige an der Sache ist nur, dass die drei Ratingagenturen, die über die Kreditwürdigkeit Europas entscheiden, US amerikanische Finanzinstitute sind.
    Über die kreditwürdigkeit der USA, welche pro Kopf weit höher verschuldet sind als Europa, wird auffällig wenig berichtet.
    Das ist alles sehr sonderbar.


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