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Euro-Krise: Die rätselhaft coolen Deutschen

Der Euro*taumelt, die Nachbarländer meckern über die*Berliner Dominanz, die Kanzlerin hetzt von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch die Deutschen bleiben*anscheinend völlig entspannt. Woher nur kommt diese neue Gelassenheit?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801146,00.html
  1. #270

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    Zitat von Christian Wernecke Beitrag anzeigen
    "Sehnsucht nach der D-Mark gibt es nicht" - Ein Satz, so platt wie pauschal angesichts der dann eingeräumten fast 50%, die die D-Mark zurückhaben wollen (die andere Hälfte war vielleicht zum Teil noch gar nicht erwachsen, um sich an einer D-Mark zu erinnern?).

    Der Artikel verrät mit solchen "Wahrheiten" seine Pro-Europa-Intention.
    Man muss schon unterschieden den verklärenden Blick zurück und den Willen die Währung noch mal umzustellen. Ich denke bei einer - von rechtspopulisten Kreisn immer geforderten - Volksabstimmung, würden die Befürwörter der Umstellung zur DM genau so auf die Schnauze fallen wie die S-21 Gegner in BaWü. Selbst die 40+ Prozent, die die DM zurück wollen, würden sich das bei einer Abstimmung genau überlegen, denn dann geht das nicht nur ein um Gefühl sondern um reelle Taten und da sind wir Deutsche nun mal Pragamatiger. Und die letzte Währungsumstellung ist immer noch in Erinnerung mit allen ihren - meist nur gefühlten - negativen Erscheinungen.
  2. #271

    .

    Zitat von Gon.Orbhon Beitrag anzeigen
    Laut dem Maya-Kalender ist am 21.12.2012 schluß mit der Euro- und alle anderen Krisen.
    Also, immer locker die letzten Monate genießen ...
    Sorry, da bin ich zufällig mein Gartenhaus aufräumen. Könnten Sie den Weltuntergang bitte etwas später legen ? Danke.
  3. #272

    "cool" wird immer nur als positiv hingestellt

    -es gibt auch die andere Seite- bei wenig Durchblutung im Hirn bleibt es ziemlich "cool".
  4. #273

    so ist das

    Zitat von olymp666 Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, welche Deutsche Sie kennen.
    Das stimmt. Wir kennen uns ja auch nicht.
  5. #274

    Der...

    ..."Deutsche" hat sich nicht gewandelt in den vergangenen Monaten, absolut nicht. Wie schwachsinnig ist den die Annahme, ein Volkscharakter könnte sich stantepede um 180° wenden???
    Wie wärs denn hiermit:
    ...der Teutone ist halt durch und durch Obrigkeitsgläubig - immer noch; und seit Monaten kriegt er von seiner Überobermutti und ihren Marionetten eingetrichtert, dass er eine wirtschaftliche Supermacht ist, an der alle Gefahren abprallen. Das glaubt er gerne, der Michel...

    oder aber,
    ...der Deutsche ist zu doof oder zu blasiert um zu kapieren, was um ihn herum mit der Wirtschaft passiert!
    Ich neige dazu anzunehmen, dass es eine Mischung aus beiden Varianten ist.
    Der "COOLE" Deutsche: echt zum Piepen :-))
  6. #275

    "Die Deutschen"

    Wer sind "Die Deutschen"? Gibt es "den Deutschen"?
    Möglicherweise sind die Deutschen ja pragmatischer, so wie uns die Welt früher ja immer gerne bezeichnet hat, viel wahrscheinlicher sind sie es aber nicht.

    Ich erinnere mich an meine Schulzeit zurück, Politik und Wirtschaftsbücher wimmelten vor Globalisierungspanik und Massenauslagerung von Arbeitsplätzen, die Bevölkerung war zutiefst depressiv, die Erwähnung von "Bildung, Arbeitsleistung, Exportperspektive" stößte im Klassenraum eher kritisch auf. Da machte Deutschland eben die "Strukturanpassungen" durch, die einige europäische Länder immernochnicht durchgeführt haben.

    Viel wahrscheinlicher ist, dass "die Deutschen" die Hiobs-Presse endlich satt ist und die Gratwanderung zwischen Krise und Panik erkennen kann. Solang der deutsche Michel finanziell am Monat das Gleiche raushat, ist ihm der Rest egal. Wird hier viel tiefer gekratzt, darf man sich auch auf Streiks in Deutschland freuen. Der Mensch ist eben ein Egotier.
  7. #276

    .

    Wer sorgt sich schon um Spielgeld?

    Wenn Banken/ Regierungen/ Sonstwas Gelder in Höhe von 10^13 herumschieben, wie unsereis früher aufm Monopolybrett die Hunderter - und da wir im Schnitt ja runde Millionäre sind (Lebensarbeitsverdienst) hat ist das alles nicht mehr greifbar, und fern jeder Vorstellung.
    Also wen juckt es schon.

    Vieleicht sollte Murksel mal einen Turm aus 1000Euro Noten in Höhe der "Krise" bauen - zumindest wäre dann ein Problem weg.
  8. #277

    Titel:

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Klar ist wohl, daß nur ökonomische und ökonomische Analphabeten sich das Zerbrechen der Währungsunion wünschen können.

    Solch ein Szenario würde uns auf Jahre hinaus finanzeill und wahrscheinlich auch politisch ruinieren. In der Folge eines solchen Zerfalls würde die typische "beggar-my-neigbour" Politik zwischen den europäischen Ländern einsetzen, die möglicherwesie auch zum Ende der Union führen würde

    Dies hätte nicht nur zur Folge, daß die europäischen Staaten in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken würden (wer hört schon auf Länder mit 0,5% der Weltbevölkerung und 0,0000000000001% der Ressourcen?), sondern es wäre auch nicht unwahrscheinlich, daß die aus der Geschichte bekannten Rivalitäten in Europa wieder aufbrechen würden. Die folgen kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen.

    Niemand kann wollen, daß das 21. Jahrhundert wieder mit einer europäischen Urkatastrophe wie das 20.ö Jahrhundert beginnt.

    Im 20. Jahrhundert hat Europa 50 Jahre gebraucht um sich zu davon - vom 1. WK - zu erholen!

    Mir ist ziemlich gleichgültig, ob wir einige zig Millarden Euro zusätzlich zahlen, wichtig ist, das freie Europa des 21. Jahrhunderts zu bauen.

    Wenn ich bedenke, daß wir seit 20 Jahren jedes Jahr 100 Mrd Euro in die neuen Bundesländer pumpen, verstehe ich nicht, daß Heulen und Zähneklapperen einsetzt, wenn es darum geht, ein ungleich wichtigeres und billigeres Thema wie die europäische Integration zu fördern

    Fazit: ich will den Euro, ich will die Europäische Union, ich will die Vereinigten Staaten von Europa

    Dies alles oder wenn und aber!

    Wissen Sie wie man so etwas nennt?
    Volksverräter.
  9. #278

    reine Unwissenheit

    ...........kleine Kinder haben auch vor nichts Angst!
  10. #279

    Der Deutsche Michel hat nun mal keine Ahnung von Ökonomie, Finanzen etc.

    Sorglosigkeit mangels Interesse und ökonomischer Kenntnisse, das ist die Erklärung! Die Bankkunden akzeptieren ja auch Sparzinsen von weniger als 1 % bei einer (offiziellen) Inflationsrate von rd. 2,5 %.

    Und das Zentralorgan der geistig Minderbemittelten schreibt eben lieber über „geile Polizisten und Supernannys“. Dass die Blockadehaltung dieser völlig überforderten und in ökonomischen Themen total unfähigen Regierung für jegliche Lösungsvorschläge in die Katastrophe führen kann, wird der Deutsche Michel erst zur Kenntnis nehmen, wenn er nach seiner Party zur Wiedereinführung der D-Mark verkatert aufwacht und sein Arbeitsplatz weg ist.


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